SchwänzenGäng Blog

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Archiv von Januar, 2009

Alibi Kolumne – Die 10 unfickbaren Sonntagsfakten (25.01.09)

1.    Kanye West macht ein Praktikum – Der Bericht Pt.4!

Liebes Tagebuch! Ich musste letzte Woche nach Washington fliegen, um bei Obamas Youth Inaugural Ball aufzutreten. War ganz ok. Leider trat auch dieser Clown Kid Rock auf. Und Fall Out Boy fand ich auch doof. Ich hab sogar mal "Buh" gerufen. Aber auf Französisch. Hihi. Alle kamen vor meinem Auftritt zu mir und meinten ich solle keine Szene machen, weil es ja nicht um mich ginge, sondern um "unsere große Sache". Erstens: Was glauben die denn wer ich bin? Hab ich jemals eine Szene gemacht? Bin ich etwa nicht bescheidener als Gandhi? Und zweitens: Die "große Sache" bin doch eh ich, oder? Da kann ich doch auch machen was ich will! Mein Auftritt kam gut an, so wie immer eigentlich. Das sich der Saal leerte fand ich auch gut, denn meine Message sollen eh nicht so viele mitbekommen. Lieber weniger Fans, sag ich immer. Am nächsten Tag bin ich wieder zurück nach Paris geflogen. Ich muss ja meinen Praktikumsbericht vollständig ausfüllen und außerdem habe ich diese leckeren, kleinen Gebäckstückchen vermisst, die mir der Zimmerboy Jacques immer aufs Kopfkissen legt. Ich habe übrigens beschlossen, nächstes Jahr in Japan in einer Rollstuhlfabrik zu arbeiten und nebenbei isländische Trickfilme zu synchronisieren. Bloß kein Hip Hop mehr! Ich finde das macht alles Sinn. Gute Nacht.
PS: Obama kommentierte meine selbst-designten Sneakers so: "Hm, mal was anderes" Juhu!       

2.    The Emancipation of Massiv!

Mein lieber Scholli. Beim Lieblingsrapper von Mo, dem Paten von Halle an der Saale, geht es seit kurzem so richtig rund. Nach seinem kontrovers-diskutierten Besuch in Gaza, konzentrierte er sich offensichtlich wieder verstärkt auf den weiteren Verlauf seiner Karriere. Anders gesagt: Die BMG-Knalltüten haben vorsichtig nachgefragt, ob er auch mal wieder Monetos reinholen könnte. Denen geht es ja auch nicht mehr so gut, da kommt es einfach auf jeden Cent an. Gesagt, getan. Als Erstes wurde ein Video mit dem vielsagenden Namen "Hollyhood" rausgeballert und dem folgte dann das, was Falk schon vor einiger Zeit geheimnisvoll angekündigt hatte: "MAS Techno".  Mit beiden Tracks/Videos wird uns ein neuer Massiv präsentiert. Das erstgenannte Hors d`oeuvre zeigt einen Massiv, der auch mal eine Punchline bringt und die wahrscheinlich größte Neuerung, selbstironische Töne anstimmt. Hat mich alles sehr überrascht. Ob dafür jetzt ein (neuer) Ghostwriter verantwortlich ist oder ob Massiv sich einfach nur ein wenig locker gemacht hat, weiß nur er. Das technoide Folgestück stellt ein etwas größeres Rätsel dar. Soll das jetzt eine, irgendwie am Ziel vorbeigeschlagene, Anbiederung an das hippe Electro-Theater sein oder einfach nur ein weiterer Versuch deutschen Rap in den ominösen "Club" zu bringen? Lassen wir uns überraschen. PS: Letzte Woche lief ein Junge mit Al Massiva-Collegejacke an mir vorbei. Ein bewegender Moment! 

3.    Denkwürdiges Denkmal!

Die biographische Biggie-Hommage "Notorious" ist letztes Wochenende endlich angelaufen und hat in den USA für eine kleine Sensation gesorgt. Trotz harter Konkurrenz und dem Fehlen eines animierten Hauptdarstellers aus der Tierwelt, konnte sich der Film auf Platz vier der Kinocharts hochkämpfen und mal eben schlappe 24,3 Mio. $ umsetzen. Und das in den ersten vier Tagen! Angesichts der Tatsache, dass der King schon seit 1997 tot ist und nicht die posthume Verehrung eines 2pacs genießt, darf man das getrost als großen Erfolg verbuchen. Leider gibt es aber auch genügend Menschen die nichts dazu lernen und sich lieber ihrer unglaublichen Ignoranz hingeben. So kam es bei gleich zwei Veranstaltungen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Bei der offiziellen "Notorious"-Afterparty in Brooklyn kam es zu einer Messerstecherei und bei einer Filmvorführung in Greensboro wurde einem Mann in den Bauch geschossen. Ganz ehrlich, wie kann man ein Kino aufsuchen, mit der Absicht einen Film zu schauen, der das Leben eines erschossenen Rappers zum Thema hat und dort dann jemanden abknallen? Das ist doch in sich schon so paradox, dass sich vor  demjenigen eigentlich ein Dimensionstor öffnen müsste, welches ihn in ein Paralleluniversum verbannt in dem es von umherfliegenden Kugelfischen mit Mundgeruch nur so wimmelt. Oder etwa nicht?


4.    Paragraphen statt Punchlines!

Jura und Rap passen nicht zusammen. Schon allein aus musikhistorischer Sicht nicht und überhaupt: wofür haben denn N.W.A. gekämpft, wenn nicht für eine klare Trennung von Rap und Gesetz? Ein Jura-Professor aus Köln scheint da gegenteiliger Meinung zu sein und hat sich was ganz Neckisches ausgedacht, um seinen Studenten die trockene Paukerei zu versüßen. Er "rappt" seinen Studenten den § 823 des BGB vor und verspricht ihnen, durch seine unorthodoxe Methode, eine Erleichterung beim Lernen desselben.  Mal ganz davon abgesehen, dass er es einfach schlecht macht und es zudem nur eine weitere Form der "Keep your enemies close"-Taktik ist, gibt es für derlei Experimente genau keinen einzigen empirischen Beleg. Aber er scheint davon überzeugt zu sein und gibt den deutschen Medien, die nach abseitigen „Rap“-Stories zu lechzen scheinen, bereitwillig Kostproben und Erklärungen. Die erste Frage, die ihm die ZEIT stellte, war übrigens: "Herr Berger, sind Sie ein Gangsta-Rapper?" Super!

5.    Rap-Rente der etwas anderen Art!

Rapper dieser Welt-zieht euch warm an und begrabt eure Karrierepläne. Ein neuer Sheriff ist in der Stadt und er will es wissen. Sein Name: Joaquin Phoenix. Seine Mission: Rap. Kein Mist! Der Bruder von River Phoenix hat sich offiziell aus dem Filmgeschäft zurückgezogen und will nur noch Musik machen. Laut eigenen Angaben muss es ausgerechnet Rap sein und aus diesem Grund hat er angefangen eine Art Doku zu drehen, in der es um ihn und Rap geht. Ach ja und darum das er jetzt auch rappt. Das er sich damit eigentlich wieder im Filmgeschäft befindet, scheint ihn nicht weiter zu stören. Ein kleiner Ausschnitt, der ihn in Aktion zeigt, ist auch schon aufgetaucht. In dem anderen Video fällt er von der Bühne, bevor er überhaupt was gemacht hat. Sehr seltsam und auch schade, denn wie wir aus "Gladiator", "Walk the Line" und "The Village" wissen, ist er ein verdammt guter Schauspieler. Andererseits ist Joaquin einfach nur konsequent und dreht den "Rapper werden Schauspieler"-Spieß um, der ja mit sido demnächst auch eine deutsche Variante erhalten wird!

6.    Streithähne 2.0 – Hobbies, jemand?!

Saigon ist ein Mann der auf vielen Hochzeiten tanzt. Er arbeitet fleißig an seinem erst kürzlich angekündigten Album, versteht sich blendend mit seinen Kollegen, die an ihm u.a. seine Höflichkeit und seine Zurückhaltung schätzen und engagiert sich nebenbei für mehr gewaltfreie Konfliktlösungen in der Musikindustrie. Vorbildlich, meine Freunde! Leider hat er einen bösartigen Zwillingsbruder, der seit 300 Papoosejahren (spezielle Zeit-Einheit, die insbesondere bei New Yorker Rap-Alben angewandt wird) an seinem Album rumbastelt und es nicht schafft selbiges zu releasen. Egal ob mit oder ohne Deal und das ganze auch noch trotz tatkräftiger Unterstützung durch Beatgott Just Blaze. Dafür prügelt er sich lieber mit Prodigy, macht sich zum Gespött der Internetgemeinde (man denke nur an sein verfehltes  Homevideo in MTV Cribs-Manier) und zankt sich jetzt auch noch mit Budden, dem Lieblingsrapper des Internets, herum. Völlig unnötig und unschön wie ich finde. In dieselbe Kategorie fällt übrigens der sich anbahnende Beef zwischen The Game und Bishop Lamont. Auch hier wieder zwei Rapper die ich sehr schätze und die lieber ein gemeinsames Album machen sollten. Bisheriger Höhepunkt: Bishop Lamont soll einen Typen aus Games Entourage gebissen(!) haben. Ey, die spinnen doch alle!   

7.    Du kleiner Schlingel…!

Max B ist ja so was wie die Amy Winehouse von Harlem. Den anfänglichen Achtungserfolg als das eigentliche Mastermind hinter der simplen wie genialen "Ballinnn"-Hook (und ungefähr jeder anderen Jim Jones-Hook) konnte der knabenwüchsige Junkie nicht lange genießen und  es folgte der schnelle Abstieg. Es begann mit einem Video, in dem man einen völlig zugedröhnten Max B sah, wie er nickend neben einem Dipset-dissenden Rapper herumlungerte, führte zum Rausschmiss aus der Byrdgang und endete mit verbissenen Verbalattacken gegen Dreitagebart Jones. Parallel dazu arbeitete er an diversen neuen Trademarks und Spitznamen (Silver Surfer, Biggaveli, Wavy Crockett usw.) Hat aber nicht wirklich viel gebracht. Und dann der absolute Tiefpunkt: Mäxchen wird von seiner Ex schwer belastet und gerät mitten in einen Mordprozess. Angeblich soll er sie auf zwei reiche Typen angesetzt haben, damit sie diese in eine Falle lockt. Ging wohl schief, denn eines der beiden Raubopfer wehrte sich und wurde später tot aufgefunden. Ob es wirklich die quirlige Grinsebacke aus Harlem war oder ob seine Ex einfach nur zu viel "Sopranos" geguckt hat wird der Prozess klären. Max und sein Anwalt haben sich sicherheitshalber schon mal per youtube-Video gemeldet, in welchem der Rechtsbeistand eindringlich die Unschuld seines Opfers beteuert. Matlock 2.0!


8.    Die Yonkers Bande kommt zurück…bald!

Ich freu mich ja schon seit einer halben Ewigkeit auf das neue LOX-Album. Dürfte, wenn alle Zutaten stimmen, ein ziemlicher Kracher werden. Wenn nicht sogar der erste New Yorker Meilenstein seit…puuh…na das dürfte dann wohl "Disposable Arts" gewesen sein, wa? Aber gut, ich feier auch jedes noch so dilettantisch zusammengeschraubte B-Seiten Mixtape von Sheek Louchs Cousin dritten Grades, auf dem ständig "Poobs" und "D-Block" aus dem Off ertönt. Herrlich! Umso unerfreulicher empfand ich vor einigen Tagen die Nachricht aus dem Yonkers-Hauptquartier, den Fortschritt des Albums betreffend. Und in der stand, dass man sich jetzt auch mal langsam in die Booth begeben werde, um die Arbeiten an dem Album zu beginnen? BEGINNEN? Ja, was habt ihr denn die ganze Zeit gemacht? Ihr wart weder im Knast, noch hat euch Cüüürbis Cekzun in die Wälder Connecticuts entführt. Ihr hattet also genug Zeit! Zum Glück verkürzt Jada die Wartezeit mit seinem bald erscheinenden Album, welches übrigens aus demselben Grund umbenannt wurde, aus dem auch Ghostface mal für eine Weile das Killah aus seinem Namen strich. So läuft das halt. In diesem Sinne: "Flirt with the hood rats then pop models"!

9.     Peter Kerry kriegt noch eine Schelle…ich schwöre!

Ich habe eine sehr merkwürdige Angewohnheit: ich muss immer mit einer Sängerin down sein. Also nicht beziehungsmäßig, das Game hat meine Frau on lock, aber so Sympathie-mäßig, down 2 ride for a bitch-mäßig. Versteht ihr? Halt so wie bei Manuellsen und Djamila (gibt es außer mir eigentlich noch jemanden, der diesen Track abfeiert?). Früher war ich jedenfalls down mit Alicia Keys. Nach dem ersten Album folgte dann der Wechsel zur wunderbaren Joss Stone. Einerseits weil sie mit ?uestlove Musik gemacht hat und andererseits weil sie mal barfuß und betrunken in einem Club in Barcelona getanzt und damit ein paar Atzen von mir sehr glücklich gemacht hat. Aber da die Dame irgendwie nicht mehr so funky unterwegs ist und  sich zudem noch zu einer Kandidatin für meine "Was macht eigentlich"-Rubrik gemausert hat, musste ich mir einen neuen Schützling aus der Soul-Fraktion suchen. Und siehe da, Lily Allen tauchte auf. Alleine ihre Performance im "Drivin Me Wild"-Video und natürlich die dazugehörige Hook haben ihr für lange Zeit einen Platz in meinem Batmobil gesichert. Doch dann tauchte plötzlich eine kleine Hexe auf (die als Kind übrigens mal ein tAtu-Fan gewesen sein muss) und disste, berauscht vom One Hit-Hype meine Lily. Schalampe, die! Und dann auch noch auf diesem "Du bist zu fett"-Level, auf dem sich normalerweise Karl Lagerfeld bewegt, wenn er sich mit einem Knäckebrot unterhält. Sagen wir mal so: das einzig Gute an Katy Perry ist, dass sie von Synthman Mike zerlegt und elektrisch geschockt wurde!

 

10.    Was macht eigentlich…!

Cam`ron? Mal im Ernst, der harlemesische Paradiesvogel, der schon mit fragwürdiger Farbauswahl und homoerotischem Swagger provozierte als Kanye noch brav Soulsamples choppte, ist schon seit Längerem weiter weg vom Fenster als Akrophobie-Patienten. Was war  denn da los, ja? Nun, Killa Cam ist einer durchaus gängigen Geschäftspraxis zum Opfer gefallen: Er wurde wegrationalisiert. Ungewöhnlich ist natürlich die Tatsache, dass es sich bei ihm den eigentlichen Chef handelte, der von seinem Prinzen, sowie seinem bärtigen Freund aus Kindheitstagen gemeinschaftlich abgesägt und entsorgt wurde. Natürlich trägt auch der Flamingo seine Teilschuld an der Misere, verkaufte er Juelz doch damals wie ein Stück Kuchen (wenn auch ein recht teures Stück) und schien den anderen Diplomaten immer ein wenig die Sonne zu stehlen. Deshalb gab es nur einen Weg und der führte für Juelz, Jimmy und Zeekey am alten Boss vorbei und hinauf zu neuem Ruhm und Geld. Zumindest für Mr. Jones, der nun die Stellung und Funktion von Cam`ron eingenommen hat. Wie bei der Mafia und/oder bei der CSU. Cameron Giles dürfte zumindest nicht verhungern, hat er doch immer gut an den Dipset-Mixtapes verdient und sich somit sicherlich einen kleinen Rentenfonds eingerichtet haben. Schade, war immer lustig mit dir!

Danke fürs Lesen!

In diesem Sinne-lasst es euch gutgehen und steht mal wieder in einem langen Bandanakleid neben T.I…so wie Snoopy! KleiderMachenLeuteGäng, Bitches!

PS: Hier geht’s zum Kolumnenarchiv!
PPS: Wegen Prüfungszeit gibt es jetzt erst mal eine Kolumnen-Pause!
PPPS: Votet weiter fleißig für uns bei den hiphop.de-Awards!
Kritik bitte an: wzeut9mnc74hd@kLoä+=js.de

 

Charles Hamilton Best Of Mixtape

Download: Charles Hamilton – The Best Of The Hamiltonization Process

Tracklist

1. November 10th
2. Theories Of Wine
3. Brooklyn Girls
4. Outside
5. Loser
6. Delivery Or DiGiorno’s
7. Do What You Love
8. Windows Media Player
9. Verbal Vicodin
10. Jeezy Hamilton
11. Waterworks
12. Happy Ending
13. What’s Going On
14. The Bermuda Triangle w/ Show TuFli & Yung Nate
15. It’s
16. Mt. Rushmore w/ Hcho & St. Vil
17. Mr. Perfect
18. Lacey Duvalle
19. Shinin’
20. Lemme Know
21. Most Likely To Succeed
22. November 10th 2008

 

Donni

Young Jeezy & Jay-Z – My President Is Black Remix

 

Lyrics Jay-Z

My President is black
My Maybach too
And I’ll be goddamned if my diamonds ain’t blue
My money’s dark green
And my Porsche is light grey
And I’m headed for DC, anybody feel me?

My president is black – in fact he’s half white
So even in a racist mind, he’s half right
Even if you’ve got a racist mind, it’s all right
My President is black, but his house is all white
Rosa Parks sat so Martin Luther could walk
Martin Luther walked so Barack Obama could run
Barack Obama ran so all our children could fly
So I’m a spread my wings, you could meet me in the sky
Already got my own clothes, already got my own shoes
I was hot before Barack, imagine what I’m gonna do
Hello miss America, hey pretty lady
Red white and blue flag, wave for me baby
Never thought id say this shit, baby I’m good
You can keep your puss, I don’t want no more bush
No more war, no more Iraq
No more white lies – My President is black!

 

Donni

Alibi Kolumne – Die 10 unfickbaren Sonntagsfakten #43

1.    Kanye West macht ein Praktikum – Der Bericht Pt.3

Liebes Tagebuch! Unter der Nummer, die mir Busy P gegeben hat, kann ich niemanden erreichen. Schade, ich hätte schwören können, dass 0123456789 die richtige Nummer ist. Echt doof :-( Egal, dafür hab ich letzte Woche den Präsidenten kennengelernt. Als Louis Vuitton Praktikant darf ich bei den Modenschauen immer in der ersten Reihe sitzen und so hatte ich die Gelegenheit seine Frau modeln zu sehen. Ich wusste erst nicht wer sie ist und warf instinktiv ein paar Scheine auf den Laufsteg (Chicago-Style..haha). Sofort senkte sich mein Stuhl ab und ich rauschte durch den Fußboden. Und da stand er dann: Nicolas Sarkozy! Als er sah, dass ich genauso klein bin wie er, lachte er und machte mit mir High five. Wir tranken etwas Rotwein und ich versicherte ihm mehrmals, wie heiß seine Bitch sei. Dann sollte ich, bekleidet mit einem Leopardenfell und einer Voodoomaske, auf dem Tisch tanzen. Da musste ich gleich an die Tänzer aus meinem grandiosen "Love Lockdown"-Video denken. Er amüsierte sich jedenfalls köstlich und schenkte mir zum Abschied ein angebissenes Croissant. Hm, lecker! Ach ja, meine Louis Vuitton-Sneaker sind endlich da!!! Marc Jacobs findet sie scheußlich, aber mir ist das egal. Ich hoffe nur, dass sie auch von vielen geschmacklosen Menschen am Strand getragen werden und regen Anklang in den Altersheimen Südfrankreichs finden. So, muss jetzt mal pullern und danach geh ich mir Socken kaufen.
PS:   Jay-Z ist nicht mehr mein Freund…bäääh!

2.    Das Bausperium schlägt zurück!

Endlich hat sich Hip Hop Säm aus der Deckung gewagt und ein neues Soloalbum angekündigt. Wurde aber auch Zeit, mein Lieber! Nach all den Mixtapes, Labelsamplern und Wohltätigkeitsengagements hatten viele schon die Hoffnung aufgegeben, den Baus noch einmal im Alleingang erleben zu dürfen. Nicht zu vergessen die unzähligen Signings, Droppings und sonstige Umstrukturierungsmaßnahmen im Hause Deluxe. Ich fang jetzt auch nicht wieder an rum zu jammern, wie schön die ganze Deluxe/Pott-Achse hätte werden können. Versprochen! Da Sam sich selber schon immer gut (und besser als andere) vermarkten konnte, kommt er auch dieses Mal mit einem Konzept um die Ecke, das vielleicht nicht sonderlich innovativ, aber zumindest aufsehenerregend ist. Denn zum Album "Dis wo ich herkomm" wird ein gleichnamiges Buch erscheinen. Sido und Bushido haben das ja so ähnlich schon mal ausprobiert, mit unterschiedlichem Erfolg. Interessanterweise gibt es außer dem Namen der Single kaum weitere Informationen über etwaige Features und Produzenten. Und das obwohl der Release nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt. Abzuwarten bleibt, ob Samy an seine Zeit als "einer der kommerziell erfolgreichsten Rapper" anknüpfen kann. Immerhin war die Chart-relevante Käufergruppe zum Erscheinungszeitpunkt des legendären Demotapes noch nicht mal in der Schule. Na, der macht das schon…!

3.    Aufstieg und Fall des letzten Poeten!

Leute, wenn ich etwas so Essentielles einfach unter den Tisch fallen lasse, dann müsst ihr mir das schon sagen. Nachdem ich Blogboss Donni die letze Kolumne geschickt hatte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich hatte Soulja Boy vergessen! Zum Glück ist aufgeschoben nicht aufgehoben und was gestern noch nach Kackvogel roch, riecht auch morgen noch nach Hanswurst. Das der "Ich will unbedingt eine Million in der ersten Woche verkaufen"-Plan des Soldatenjungen gnadenlos schief ging, weiß inzwischen sogar die Frau an der Käsetheke deines Vertrauens. Gerade mal fünf Prozent der großspurig angepeilten Verkäufe zu erreichen, fällt schon gar nicht mehr unter die Kategorie Flop. Das ist wirklich außerirdisch schlecht. Und ganz ehrlich, mir hätte es für jeden und ich betone für JEDEN anderen Künstler im Universum leid getan. Ja, sogar für Howard Carpendale und Oasis, aber nicht für diesen anorexischen Malkasten aus ATL. Wieso hat er sich nicht einfach in sein Schicksal als One Hit gefügt, so wie Mims, Jibbs und Hurricane Chris? Wahrscheinlich weil er der Erfolgreichste in dieser illustren Runde ist bzw. war. Einen Tag vor Silvester wurden er und seine TKKGäng zu allem Überfluss auch noch zu Hause überfallen, weshalb der Kleine jetzt aus ATL wegziehen muss. Da hat sich der youtube-Hund wohl in den eigenen Schwanz gebissen…!

4.     Mit Zwirn, Schal und Kanone!

Ein (Ex-) Diplomat zu sein ist dieser Tage nicht einfach. Einerseits versucht man sein neues Movement über die Wohnungsgrenzen hinaus bekannt zu machen und andererseits erdrückt einen die Gewissheit, an alte Erfolge nicht mehr anknöpfen zu können. Mal ehrlich, egal ob Skull Gang oder Byrd Gang, das ist alles Mist und zwar ohne Ausnahme. Ein Troopleader alleine kann nun mal keine talentfreie Anhängselschaft mitzerren und parallel noch seine eigene Solokarriere vorantreiben. Wer sind überhaupt diese ganzen Heinis und vor allem aus welchem Dimensionstor sind die schon wieder alle gekrabbelt? Mel Matrix, Sandman, Noe, Chink Santana (ich warte übrigens auf den Tag, an dem der echte Santana die alle mit seiner Gitarre verprügelt), sowie jeder und sein Cousin dürfen mit Jimmy rumtollen und Juelz hat sich die wertvollen Weedcarrier-Dienste von Richmond Rabb und Un Kasa gesichert. Aber eigentlich ist Juelz auch Byrd Gang. Und die war mal Purple. Dipset sind sie zusätzlich auch noch alle (außer Cam`ron, den mag keiner mehr) und das obwohl es die ja nicht mehr gibt. Oder doch? Macht also alles keinen Sinn. Und damit wären wir auch schon beim audio-visuellen Output der Harlemesischen Patchwork-Crew. Waren die pinken XXL New Eras damals noch lustig, so sind die über den Kopf geworfenen Schals, welche die Jungs etwas omahaft aussehen lassen, nur noch peinlich. Dasselbe gilt übrigens für Weihnachtshymnen, die sogar den Grinch weinend in Santas Arme treiben würden. Hauta ab hier, Alta!

5.    Deutschrap Aussichten für 2009!

Wie sind die Aussichten für dieses Jahr, Ali Kachelmann? Nun, liebe Freunde, es gibt einige Lichtblicke und auch den ein oder anderen sauren Regenschauer. Gucken wir uns das mal auf der Karte an: Die dunklen Wolken über Berlin werden sich so schnell nicht mehr verziehen. Das liegt einerseits am noch immer ungewissen Ausgang von Orkan Bushidos Urheberrechtsstreit und am Deine Mutter-Battle mit Hoch Sido. Der Ghetto-Halbmond wiederum muss seinem Arbeitgeber dieses Jahr noch beweisen, dass er sein Geld wert ist. Das haben die vier Blitze aus dem Zuchthaus schon hinter sich und dürften in den nächsten Monaten ihren Ärzte-Status weiter ausbauen, wohlwollend beobachtet von Mentor Staiger. Polarlicht  Marteria wird hoffentlich ein Star, entweder als Musiker oder Schauspieler. So einen kann man nicht kleinhalten, Leute!  Dasselbe gilt übrigens für Südwind Tai Jason, der weiter an seiner Karriere als modelnder Musikproduzent feilen wird. Die nochmals aufgestockten  Schimpansenwolken werden auch weiterhin das machen, was sie am besten können: Entertainment. Aus östlicher Richtung dürfte Hurrikan Dilemma weiterhin seine apokalyptischen Botschaften verbreiten und hoffentlich noch mehr Anhänger für seinen Kult gewinnen. Falk drückt die Daumen, ich ebenfalls. Aus dem Pott wird uns wohl weiterhin ein eher rauer Wind entgegen blasen. Die Gladbecker Sturmfront wird hoffentlich wieder Hagel auf uns Eierköppe loslassen und sich selber endlich ma reich mache. Und im Norden, wo es immer kalt ist und regnet, wird der Baus-Zyklon regulieren (s. Punkt 2). Ich gebe zurück ins Studio!

6.    Der junge Berg – Aus dem Leben eines Taugenichts!

Yung Berg ist das beste Beispiel für einen schleichenden Trend, der schon vor einiger Zeit im Rap-Kosmos Einzug gehalten hat. Das völlige Fehlen irgendeines Talentes o
der einer Fähigkeit, die mit viel Phantasie und gutem Willen als annähernd besonders zu nennen wäre, ist kein Hindernis mehr bei der Jobsuche im Berufsfeld Rapstar. Klar, das ist nichts Neues, aber es wird immer deutlicher bzw. sinken die Anforderungen schon in den Minusbereich. Master P war wenigstens ein cleverer Geschäftsmann, Soulja Boy kann erfolgreich nerven und MC Hammer hatte zumindest diese unglaublichen Hosen. Aber was kann uns Yung Berg anbieten? What is he bringing to the table? Mal abgesehen von einem selten dämlichen Namen und einer zwergischen Statur (kann es sein, dass die Rapper immer kleiner werden?). Die Antwort lautet: NIIIIRRRCHHHTSSS! Außer vielleicht sein Talent, abwechselnd Mist zu reden, doof dazu stehen oder sich sinnlos Ärger einzuhandeln. Das fing mit seiner Aussage in einer Radiosendung an, dunkelhäutige Mädels nicht attraktiv zu finden. Seine Ausführungen schmückte er dabei mit so unglaublich behinderten Vergleichen und Beschreibungen, dass das halbe Internet durchdrehte und er sich ganz schnell entschuldigen musste. Später wurde ihm dann seine lächerliche Transformers-Kette geklaut und er bekam von Maino eine geballert. Zu allem Überfluss tauchte kürzlich ein Fernsehbeitrag auf, in dem man sieht wie dumm der junge Berg wirklich ist. Es fängt damit an, dass er sich besoffen auf einen Motoroller schwingt und zusammen mit einer jungen Dame über eine Kreuzung brettert, nur um dann phänomenal umzukippen. Den herbeieilenden Polizisten erklärt er dann jammernd er sei ein Artist. Das sagt er ungefähr zehnmal und es ändert einfach nichts. Als sie dann Gras finden und ihn mitnehmen wollen, kommt sein Manager, der kurzerhand einen der Beamten schlägt und dann wegrennt. Dumm und Dümmer!

7.    Jesus take the wheel!

Schlechte Menschen es auf dieser Welt sehr viele gibt, junge Jedis. Und mindestens zwei davon wohnen in New Jersey. Die Rede ist von den Campbells, die ihren Sohn doch tatsächlich Adolf Hitler genannt haben. Bekannt wurde das ganze nur, weil der Vater zum Geburtstag des Kleinen eine Torte mit dessen Namenszug geordert hatte und ihm dieser Wunsch verweigert wurde. Zum Glück, kann man da nur sagen. Bei der Überprüfung ergab sich dann noch, dass die beiden Töchter des Höllenpärchens ebenfalls sehr fragwürdige Namen haben und das Hakenkreuze eine entscheidende Rolle im Einrichtungsverständnis der Familie einnehmen. Die gute Nachricht zuerst: die Kinder wurden den Klauen des Irrsinns entrissen und werden ihren Erzeugern hoffentlich eines Tages verzeihen können. Erstaunlicherweise können die Eltern den ganzen Trubel nicht nachvollziehen. Sie verstehen nicht, warum sich eine Firma weigert „Adolf Hitler“ auf eine Torte zu malen. Und sie verstehen ganz sicher nicht, warum es falsch sein sollte sich bei der Namenswahl von unmenschlichen Diktaturen inspirieren zu lassen. Sie verstehen das alles nicht. Der Vater verkündete jetzt, dass er kein Rassist sei und seinem Sohn nur einen besonderen Namen geben wollte, vor allem weil er ja selber deutsche Vorfahren habe. Man möchte ihn am liebsten schütteln und erklären, dass Millionen von Amerikanern deutsche Vorfahren haben und er trotzdem der Einzige ist, der seinen Sohn so genannt hat. Oder? Mad World Pt. 88!

8.    Kein Womanizer!

Die meisten Luxusartikelhersteller, egal ob aus dem Textil –oder Schampusgewerbe, sind selten erfreut wenn ihre altehrwürdigen Namen mit bösen Rappern in Verbindung gebracht werden. Die Damen und Frauen bei Gucci dürften dieser Tage besonders peinlich berührt sein, benahm sich ein amerikanischer Rapper mit ihrem Namen doch kürzlich erst wie ein paarungsbereiter Klingone auf Entzug. Richtig geraten, es geht um Gucci Mane. Über seine musikalischen Ergüsse will ich hier nicht reden, denn die kenne ich nicht (was mich sonst auch nicht hindert, aber der Platz wird langsam knapp). Letzte Woche tauchte jedenfalls ein Video auf, das  einen gelangweilten Herrn Mane beim Rappen zeigt. Das ganze sieht aus wie ein Wohnzimmerkonzert, aber das tut ebenfalls nichts zur Sache. Zwei Meter weiter, auf der imaginären Bühne, steht eine aufgetakelte, junge Frau und das…ist wohl nicht in Ordnung. Um die natürliche Ordnung der Dinge wieder herzustellen, schubst er sie also weg und damit von der imaginären Bühne runter. Sie rastet natürlich gleich aus, so wie man es wohl von ihr erwartet hat, schreit ihn an und macht dabei diese typischen „Komm doch her, du Schwein. Ich ficke dich!“-Moves. Und tatsächlich lässt sich das Gucci Männchen nicht zweimal bitten, springt auf sie zu und ballert ihr so mordsmäßig eine, dass man beim Zuschauen instinktiv seine Zähne festhält. Isse nette Mann!

9.    Fertich MC!

Die DMX-Aktien sind in den letzten Monaten so tief gesunken, dass manche Anleger panisch zu Soulja Boy wechselten. Die versprochene Rendite war aber auch wirklich verlockend. Um nicht noch den allerletzen Anleger zu vergraulen, meldete sich DMX jetzt aus dem Gefängnis zurück. Was soll ich sagen? Es ist irgendwie verstörend. Einerseits weil der Kläffer aus Yonkers ein rosanes Longsleeve unter seinem Knasthemd trägt und weil er aussieht wie der Zwillingsbruder von Danny Glover. Und weil er ständig nickt und weil er sehr merkwürdige Aussagen macht. „Wie ich hier gelandet bin?“ (Denkpause) „Um jemandem eine Nachricht zu überbringen“ Das sagt er im Ernst! Da möchte man ihm eigentlich nur mit verständnisvollem Blick eine Hand auf den Arm legen und ihm erklären, dass sich die Menschen inzwischen E-Mails schicken. Oder sie twittern. Sollte er am Ende vielleicht sogar die Scofield-Strategie verfolgen? Nein, es geht natürlich um Religion. Er ist überzeugt davon, dass ihn Gott ins Gefängnis geschickt hat, damit er einem anderen Mitgefangenen die Worte des Herrn mitteilt. Jetzt möchte man ihn grob am Arm packen und ihm im schneidenden Tonfall mitteilen, dass es allein seine Schuld ist, wenn er wegen Drogen und Betrügereien einsitzt. Vor allem weil er jedes der Vergehen mindestens dreimal hintereinander begangen hat und dabei JEDES mal erwischt wurde. Immerhin hat er ein Gospel-Album aufgenommen. Stellt Pastor Ma$e noch ein?

10.    Was macht eigentlich…!

Beanie Sigel? Der füllige Philly Rapper ist seit einigen Monaten komplett von der Bildfläche verschwunden. Ob es mit seiner letztjährigen Haftstrafe wegen illegalen Drogenbesitzes oder mit seiner Schussverletzung zusammenhängt, ist nicht bekannt. Vielleicht hat er euch einfach keine Lust mehr. Jigga bewegt sich schon lange auf einem unantastbaren Pfad des Erfolges und wird ihn wohl einfach fallen gelassen haben. Schließlich kann er nicht mit einem drogensüchtigen Hitzkopf im Schlepptau ins Weiße Haus spazieren. Memphis hält sich da ja noch zurück. Sein letztes Album, welches ich mir noch voller Vorfreude geholt habe, lief ja eher schleppend. War auch nicht so besonders gut bzw. war Freeways Album einfach um einiges besser. Überhaupt Philly-da scheint es ja ebenfalls keinerlei Zusammenhalt zu geben. State Property lösen sich ständig auf, um sich dann Monate später wieder zusammen zu raufen. Sehr schade, wenn man bedenkt welches Potenzial in dieser Stadt schlummert! Beanie ist jedenfalls ein Guter und ich hoffe ehrlich, dass er nochmal die Kurve kriegt. Feel It In The Air!

Danke fürs Lesen!

In diesem Sinne-lasst es euch gutgehen und verwandelt euch mal wieder in einen Pygmäen,  so wie Yeezy! Auto-TunerHabenKurzeBeineGäng , Bitches!(Shouts an RefleXion für das Bild!)

PS: Hier geht’s zum Kolumnenarchiv!

PPS: Wer mir Moe Mitchells Sizzlac-Strategie plausibel erklären kann, bekommt eine Raptile-Tasse geschenkt!

PPPS: Andreas Wendorf ist der neue Dieter Bohlen! Pfui!

Kritik bitte an: wzeut9mnc74hd@kLoä+=js.de

Das Pop Album

Die Band Das Pop besteht aus Bent Van Looy (vocals), Niek Meul (bass), Reinhard Vanbergen (guitar) und Matt Eccles (drums). Diese Jungs bringen nun ein Album mit dem sensationellen Namen "Das Pop" raus und wie ich mitbekommen habe wurde das ganze von/mit Soulwax produziert.

Das macht die Sache interessant und so werde ich mir das Album, wenn es im April raus kommt, auch anhören. Zwei Hörproben habe ich zum Album dann schon gefunden. Einfach auf die Links in der Tracklist klicken. Mir gefällts – meiner Frau klingt es jedoch zu viel nach Sasha – Geschmackssache halt.

Release: 20.04.2009

Tracklist :
1. Underground
2. You Don’t Wanna Know
3. Wings
4. Saturday Night Part 1
5. Never Get Enough
6. The Last Thing
7. Fool For Love
8. Try Again
9. Let Me In
10. Saturday Night Part 2
11. Girl Be A Man
12. September

 

 

Donni

Alibi Kolumne – Die 10 unfickbaren Sonntagsfakten #42

1. Kanye West macht ein Praktikum – Der Bericht Pt.2!

Liebes Tagebuch! Ich bin über die Feiertage in Paris geblieben. Erstens, weil es in Chicago keine Crêpes gibt (hmmm lecker!) und zweitens, weil Marc Jacobs wollte, dass ich seinen Weihnachtsbaum dekoriere. Natürlich konnte ich da nicht nein sagen. Meine Idee, den Baum auf den Kopf zu stellen und mit türkis-gefärbten Fuchsschwänzen zu behängen, fand er leider „geschmacklos, kitschig und schrecklich artsy-fartsy“. Tja, so bin ich halt. Hihi. Bei Louis Vuitton darf ich inzwischen schon Stoffreste auffegen und die Kaffeemaschine bedienen. So langsam nehmen sie mich wohl ernst…Haha Bitches! Während der Feiertage wollte ich zwei Dinge tun: In Paris auftreten und mit Justice chillen. Lief so lala. Nachdem mir mitgeteilt wurde, dass ich nicht im Louvre auftreten dürfte (Frechheit!!!), beschloss ich aus Protest die Show in die Vorstädte zu verlegen. Lief nicht so gut. Laut Polizeiangaben fielen während des ersten Liedes (Heartless) fünfzig Schüsse, einer traf mich sogar am Schuh. Die Menge beruhigte sich erst als irgend so ein Nobody namens Booba auftrat. Dann eben nicht (schmoll). Am nächsten Tag legten Justice auf und ich chillte mit ihnen backstage. Ich trug extra meinen neuen Mantel aus  Gremlinfell. War lustig. Sie nannten mich immer „bêcheur“ und „vantard“ (das heißt sicher Genie oder Idol oder sowas) und einmal stellte mir Busy P sogar ein Bein. Hihi. Wir werden bestimmt beste Freunde!

2. German Rap Gladiators!

Here we go again. Anfang der Woche bin ich aufgewacht und dachte ich wär in Sibirien. Und dann merkte ich, dass ich auch noch in der Zeit gereist war, weil sich sido und Bushido mal wieder unschöne Dinge an den Kopf warfen. Hatten wir doch alles schon mal, oder? War doch schon längst durch und abgehakt. Scheinbar nicht, denn die zwei Berliner Zankhähne haben den besinnlichen Teil des Jahres genutzt, um sich gegenseitig Schmutz zuzuwerfen. Da ging es um richtig essentielle Themen wie z.B.: Wer hat mal bei wem renoviert? Wer ist schwul? Wer hat den besseren Backup-Rapper? Wer kennt mehr Unterweltgrößen und Großfamilien? Wer hat generell den Größeren? Wer hat  mal eine Nackenschelle (fast so cool wie Mutantenschelle…Shouts an Hengzt!) erhalten und von wem? Und dann natürlich das ganze Mutter/Butter/Vater/Kater-Ding das endgültig für eine Eskalation sorgte. Muss alles nicht sein. Genauso wenig wie diese, bereits erwähnten, total subtilen Namedroppings, mit denen kaum ein Nicht-Berliner was anfangen kann. Und selbst wenn, wen interessiert das? Nicht das MC Rolf und MC Ralf aus Hinterinzestingen auch bald damit anfangen: „Ey, ich kenn den Metzger Huber!“ „Na und, ich kenn den Manni von der Tanke!“ Bleibt abschließend  die Frage nach dem Warum, haben doch beide Partnerinnen, sind gesund, verdienen viel Geld und expandieren erfolgreich in andere Geschäftsfelder. Reißen! 

3. Twitter Wars – The Louis Vuitton Gaydition!

Wenn normale Menschen einen Louis Vuitton Store betreten..ach nee..also wenn ganz normal reiche, gelangweilte Aufschneider einen Louis Vuitton Store  betreten, kaufen sie zwei Koffer und drei Schals und benehmen sich dabei so als hätten sie einen Adelstitel. Wenn reiche Rapper den Laden betreten, ducken sich die Verkäufer hinter dem gläsernen Verkaufstresen und lassen ihre zitternden Zeigefinger über dem Alarmknopf kreisen. So ähnlich dürfte es sich abgespielt haben, als Jim Jones samt Entourage/Byrdgang eine Filiale des französischen Luxuslabels betrat. Berechtigterweise, wenn man seine DVD kennt. Als dann gleichzeitig Schmusebär Ne-Yo mit seinen Jungs hereinkam, atmeten die Verkäufer wahrscheinlich auf, weil der Typ ungefähr so sehr nach Stress aussieht wie F.R. Aber falsch gedacht. Aus unerfindlichen Gründen brach eine Schlägerei aus und Ty-Ty, Jiggas bester Freund und zufällig mit Ne-Yo unterwegs, bekam so richtig eine gedonnert von den Harlem Goons. Kurz nach Bekanntwerden erschien ein Twitter-Dialog der Beteiligten, der natürlich gefaket war, die Geschehnisse und (möglichen) Dialoge während des Ladenkrawalls aber so unterhaltsam und zugespitzt wiedergab, dass man gar nicht mehr wissen wollte was da wirklich los war. Ne-Yo geriet daraufhin gleich noch mal in die Schlagzeilen, als er berichtete wie es ist Haus an Haus mit Young Jeezy zu wohnen. Der rennt nämlich angeblich immer nackt rum. Woher…?!

4. Renti Senti ist weg..wirklich jetzt..aber echt..doch!

Diese Rap-Rentner immer. Entweder machen sie die Jigga-Kurzrente und kommen wieder oder sie machen die Eko-„Ich hab nie gesagt das ich in Rente gehe“-Rente. Oder aber sie ziehen es durch und melden sich dann in unregelmäßigen Abständen, um zu verkünden wie richtig diese Entscheidung doch war. So ließ Sentino, inzwischen in Warschau angesiedelt, vor einigen Tagen per Myspace verkünden, dass der Diss-Track der kürzlich auftauchte, schon alt sei und das er noch immer keinen Bock auf die deutsche Szene und überhaupt das ganze Land habe. Damn, irgendjemand muss dem guten Mann gehörig auf die Schuhchen getreten sein. Schmunzeln lässt einen seine neueste Rechtfertigung allemal, klingt es doch so als wolle er sich selber versichern das das schon alles gut ist, so wie es jetzt ist. Vielleicht kann er auch einfach nicht loslassen und spielt unterbewusst noch immer mit dem Gedanken, seinen Titel als personifizierter „Deutscher Hip Hop“ zu verteidigen. Wesentlich souveräner ist da Seppo, von dem man seit seinem Rückzug tatsächlich nichts mehr gehört hat. Allerdings könnte der ruhig etwas inkonsequenter sein. Achso, falls Lupe seine Warnung wahr machen sollte, buch ich einen Flug nach Chi-tizzle und box ihn. Serious! 

5. Brokeback Schelle!

Jetzt hat es Katt Williams, den kleinen Comedian mit der großen Fresse, doch noch mal erwischt. Der „Pimp Chronicles“-Protagonist, der in vielen Musikvideos auftrat und sich ab und zu selber mal als Rapper versuchte, riss letztens einen Witz zu viel. Darüber hinaus auch über den Falschen. In einem Detroiter Club zeigte er lachend auf einen Mann, der nicht nur geschätzte zwei Meter groß war, sondern auch Cowboyschuhe aus Krokoleder und einen dazu passenden Hut trug. Hätte wahrscheinlich jeder gemacht. Der merkwürdige Mann bekam das natürlich mit und konfrontierte den halb so großen Williams mit seiner Beobachtung. Der lachte nur und zündete sich, ganz der Comedian, eine Kippe an. Das war dann wohl zu viel für den Cowboy und er klatschte ihm eine. Danach soll er immer noch gelacht haben. Ignorant. Später stellte Katt Williams den Zwischenfall natürlich etwas anders da. Im Lokalradio behauptete er, dass der Mann ihm seine Kette klauen wollte. Hätte wahrscheinlich auch jeder gemacht!

6. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man!

In der letzten Woche ging es für einige unserer absoluten Lieblingsmenschen ziemlich bergab. Da wäre zum Beispiel Jermaine Dupri, der an erblichem Minderwuchs leidende Produzent und Labelchef, der erst seine Flamme Janet und danach seinen Job als Präsident der Urban-Abteilung von Island Def Jam verlor. Angeblich sollen die lauwarmen Verkaufszahlen seiner Ex ein Grund für den Jobverlust sein. Schicksal ist eine Schlampe, JD! Aber er hat schon eine Ersatzbeschäftigung/-freundin gefunden und so sieht man ihn in einem neuen Video mit Bow Wow rumcruisen, in dem sich beide  gegenseitig bestätigen wie ähnlich sie sich sind. Die Körpergröße bleibt dabei allerdings unerwähnt. Ebenfalls vom Pech verfolgt (und auch völlig zu Recht) bleibt Suge Knight. Der große, böse Mann muss in der kommenden Woche einen weiteren herben Verlust hinnehmen. So wird es sich jedenfalls für ihn darstellen, in seiner eigenen, finsteren  Gedankenwelt. Eigentlich werden nur mal eben ein paar Tausend unveröffentlichte Tracks von Pac, Snopp & Konsorten versteigert, die Suge gar nicht mehr gehören. Denn ihm gehört ja nichts mehr. Logisch! Aber weil Suge irre ist, mit dem Rücken zur Wand steht und angeblich zur Versteigerung aufkreuzen wird, trauen sich einige Bieter nicht mehr vor Ort zu erscheinen. Die Gerüchteküche besagt übrigens das Cüüürbis alles kaufen will. Na, das wäre doch mal ein Showdown!

7. Silvester des Grauens oder was?!

Wie habt ihr den Jahreswechsel verbracht? Sicherlich nicht in einem Sarg. Zwei junge Männer, einer aus Berlin und der andere aus San Francisco, erlitten genau dieses Schicksal zum Jahreswechsel. In Berlin erschoss ein Polizist einen Flüchtenden, der versuchte mit einem gestohlenen Jaguar zu fliehen. Klingt erst mal nach einer x-beliebigen Gangsterrapper-Fantasie, ist aber leider weitaus dramatischer. Denn wie jetzt bekannt wurde, kannten sich Schütze und Polizist und das Motiv Eifersucht wurde genannt. Angeblich hat der Tote, Dennis J. (26), dem Schützen die Freundin ausgespannt. Das würde zumindest die sechs (!!!) abgefeuerten Schüsse erklären und weitere Ungereimtheiten, die nach und nach aufgedeckt wurden. Klingt stark nach Hinrichtung. Und damit wären wir auch schon in den US of A. Dort zogen U-Bahn Polizisten am Silvesterabend eine Gruppe junger Männer aus dem Verkehr. Einen davon, den 22-jährigen Oscar Grant III, separierten sie und stürzten sich zu dritt auf ihn. Obwohl er unbewaffnet war und mit dem Gesicht nach unten lag, schoss einer der Polizisten auf ihn. Aus nächster Nähe. Einfach so. Danach legten sie ihm Handschellen an. Einige Stunden später war er dann tot. Das ganze wurde von mehreren Passagieren gefilmt und auf Youtube hochgeladen und dadurch kam es überhaupt erst dazu, dass der Fall landesweit (und inzwischen international) Aufmerksamkeit erregt hat. Das Ergebnis: In San Francisco gibt es Proteste und Straßenkämpfe und der Wahnsinnige hat seinen Dienst vorläufig quittiert.  Mad World!

 

 

 

 

 

8. The Return of Nasty Nas!

DJ Premier und ?uestlove haben so einiges gemeinsam. Beide sind Legenden, weltweit respektiert und scheinen immer Recht zu haben. Beim Roots-Drummer bin ich mir seit seiner Aussage bezüglich der angeblich zukünftigen Regentschaft von Jimmy und Ron Browz nicht mehr hundertprozentig sicher, aber für Premo würde ich sogar meine Original Eric B & Rakim  7 Inches inkl. deutschem Pressetext ins Feuer legen. Oder? Eine kürzlich von ihm getroffene Aussage bezüglich Party Arty (R.I.P.) ließ mich doch stutzen. Denn angeblich soll 50 Cent kurz davor gewesen sein, den Bronx Bomber zu signen und damit zu G Unit Records zu holen. Das, mein lieber Premo, bezweifel ich doch sehr stark, schließlich erwies sich schon die Zusammenarbeit mit M.O.P. als nicht besonders fruchtbar und überhaupt wie hätte P-80 da rein passen sollen? Genauso unrealistisch aber dafür ungleich kontroverser waren seine Ansagen bezüglich Nas, Jigga und dem Wunsch nach einer Illmatic-Reunion. Im Detail äußerte er seinen Unmut darüber, dass die beiden Ex-Rivalen seit Jahren von ihm Beats geschickt bekommen und keinen davon verwenden. Na gut, Jigga bewegt sich inzwischen in ganz anderen Sphären und seine aktuelle E-Mail Adresse dürfte wohl eher Obama haben und nicht Premo. Aber Nas darf ruhig mal zugreifen. Und ginge es nach dem Gang Starr-Mastermind, dann sollte er auch gleich bei Pete Rock und dem Rest der Illmatic-Produzenten anrufen und damit ein Revival der besonderen Art möglich machen. Also ich hätte nichts dagegen, wirklich gar nichts!

9. Der Mensch und die Medien!

Und wieder mal zwei gute Beispiele für die Arbeitsweise von Medien, respektive Medienmenschen. Asher Roth, der hippere Eminem und Lieblingsrapper von DJ Drama, ist ein wahrer Held. Denn angeblich, so berichteten die Blogs und Newsseiten, hat er einen terroristischen Anschlag während eines Fluges verhindert. Wow, wenn ich ihn schon nicht als Rapper feier, dann kann ich ihn mir wenigstens als Vorbild nehmen und beim nächsten Flug nach Aspen die Augen offen halten. Wird wohl nicht nötig sein, denn wenig später stellte Asher klar, dass nicht er, sondern sein Bassist der eigentliche Held sei. Aber richtig festlegen wollte er sich auch nicht. „Ich war gar nicht dabei“. Aha. Also was war da wirklich passiert? Jemand schrie wohl was mit Bombe und schon stürzten sie sich auf ihn. Ob der angebliche Terrorist nur ein Filmfreak war, der entzückt aufschrie als er sah das „Hiroshima, mon amour“ im Bord-TV kommen würde oder ob er wirklich ein böser, böser Mann war, ist nicht bekannt. Noch nicht. Die Wirkung der Medien unterschätzt hat auch Joe Budden. Als seine Ex-Atze Ransom behauptete, Joeys Herzensdame (die mit dem…na ihr wisst ja) hätte ihn mit Fabolous (!) betrogen, marschierte der schnurstracks mit seinen Jungs zu Ransom und zermatschte ihn. Behauptet er jedenfalls, genauso wie das es dafür Beweise in Videoform gäbe. Ransom wiederrum lief dann, begleitet von Vlad TV zu einem Kumpel von Budden und…rrrichtig,  zermatschte ihn. Joey beschwerte sich dann im Radio über DJ Vlad, der aber alle Schuld von sich wies und meinte das das eben Journalismus wäre. Whatever Kids!

10. Was macht eigentlich…!

Canibus? Die Jungs mit den rauen, kratzigen Stimmen schaffen es irgendwie nie so richtig. Entweder sterben sie (siehe Party Arty R.I.P.) oder versinken immer weiter in der Bedeutungslosigkeit (siehe Big Twinz). Nun, Canibus hatte zumindest mal seine fünf Minuten Fame als er sich mit dem Def Jam-Sexopa anlegte. Das Battle hat er damals, meiner Meinung nach, schon durch „Second Round K.O.“ gewonnen gehabt (auch wenn man manche das Gegenteil behaupten) und LippenLeckerCoolJ mal richtig schön in die Schranken gewiesen. Allein die Farrakhan-Line war der Wahnsinn! Seine weitere „Karriere“ war eigentlich keine, sondern vielmehr ein Sammelsurium aus halbgaren Veröffentlichungen und obskuren Projekten, die allesamt am erschütternd-schlechten Beatgeschmack des Herrn Williams gescheitert sind. Irgendwann war er auch mal in der US Army, so wie viele andere Verzweifelte, die nicht wissen was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Sein letztes Album, für das sogar Brisk Fingaz und Shuko Beats beisteuerten, erhielt sogar relativ gute Kritiken und soll sich angeblich 60.000mal verkauft haben. Sagt sein DJ.…!

Danke fürs Lesen!

In diesem Sinne-lasst es euch gut gehen und sitzt mal wieder hinten, während Mandy euch zur Flucht vor Fans mit höherem Bildungsgrad verhilft…so wie Kai-1! ErmagsgernhintenGäng, Bitches!

PS: Hier geht’s zum Kolumnenarchiv!

PPS: Votet für euren Lieblings-Blog bei hiphop.de! Dann gibt’s Schoki!

PPPS: Viel Gewalt in dieser Kolumne…fällt mir grad auf!

Kritik bitte an: wzeut9mnc74hd@kLoä+=js.de

 

Dipset (ohne Cam) XXL Cover

Deine Lieblings-Schalträger aus Harlem sind auf dem Cover der neuen XXL gelandet. Das ist schön für sie, da verkaufsfördernd, und aufschlussreich für uns, da sie einige Gerüchte aus dem Weg räumen. Dabei geht es natürlich um den Ur-Vater Cam`ron, der auf dem Cover fehlt. Hätte man so vor 3-4 Jahren auch nicht gedacht, oder? Naja, Hauptgrund ist immer noch die Business-Inkompatibilität=Juelz kann einfach keine Geschäfte mit ihm machen.

Hier gibt es übrigens noch ein neues Teaser-Video von den Goonies:

Alibi

Kanye West x Benzi x Plain Pat – Sky High Mixtape

“Finally here is the high quality official version of long awaited mixtape “Sky High” from Benzi & Plain Pat! This new version is not like the crappy webrip that was floating around, and is properly mixed and mastered and features a new verse Kid Cudi + a few other remixes and bonuses. Enjoy this project in all its glory and look out for more remix projects and Benzi’s debut album “Get Right” in the future!”

Benzi x Plain Pat x Kanye West – Sky High Mixtape Download

TRACKLIST:

001. Sky High Feat. Kid Cudi
002. Good Morning (The Kickdrums Remix) Feat. Big Sean
003. Champion (Nick Catchdubs Remix)
004. Barry Bonds (Eli Escobar Remix) Feat. Lil Wayne
005. We Major (The Kickdrums Remix) feat. Nas
006. Crack Musik (Cookin Soul Remix) Feat. The Game
007. Good Night (Plain Pat Remix) Feat. Mos Def
008. Get Em High (A-Trak Remix) Feat. Common
009. Throw Some (Cousin Cole Remix)
010. Electric Touch (Steve1der & Mighty Mi remix) feat. Lupe Fiasco
011. Love Lockdown (Tom Wrecks Remix)
012. Flashing Lights (Diplo Remix)
013. Addiction (Kenny Dope Remix)
014. Stronger (A-Trak Remix)
015 Workout Plan (Chaise Marcel Remix)
016. American Boy (Benzi Refix) Feat. Will.I.Am
017. Homecoming (Discotech Remix) Feat Chris Martin
018. I Wonder (Scottie B Remix)
019. Good Life (Stretch Armstrong Remix) feat T-Pain
020. Cant Tell Me Nothing (DJ Godfather Remix)
021. Outroduction feat Big Sean

 

 

Donni

Jim Jones wird Vice President

 

Zum Glück nur bei Koch Records. Dort ist er ab sofort in der A&R Abteilung für das Entdecken potenzieller, neuer Superstars verantwortlich. Ansich keine schlechte Sache, ist Koch doch in den letzten Jahren vom vermeintlichen Abstellgleis zum Indie-Giganten gewachsen. Nur, hatte Jimmy nicht schon einen änhlichen Job bei einem anderen Label? Hat er den jetzt nicht mehr oder pendelt er stattdessen zwischen zwei Büros? Bekifft und besoffen? Merwürdig!

Alibi

Kanye West VIBE Cover

 

Kanye West ist auf dem Cover der neuesten VIBE-Ausgabe gelandet und guckt "not very amused". Vielleicht weil nicht alle seinen herzbrecherischen Ausführungen folgen konnten/wollten. Aber er sagt mal wieder sehr kontroverse Sachen. Zum Beispiel das er Rap sei, obwohl er ja keine Lust mehr auf Rap hat. Hm? Und das er es sich vorstellen könnte, sich demnächst mal für ein Magazin nackt auszuziehen. Und zwar "um die gängigen Hip Hop Regeln zu brechen" aka um zu provozieren und sich so richtig künstlerisch zu fühlen. Dazu gibts noch seine persönliche Top 50 und allerlei andere Späßchen. Eine Liebe!

Alibi

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