
Gegenmittel:

Ain`t that BMW sign on your jacket?
Dame Dash (aka Jigga hat mir alles geklaund jetzt kann ich die Raten für meinen Van nicht mehr zahlen) ist dieser Tage äußerst umtriebig. Anstatt sich jammernd auf seinen Allerwertesten zu setzen und via youtube auf Joe Camel rum zu hacken, so wie bspw. Jaz-O, hat er einfach ein neues Projekt gestartet. Macht er ja immer so und in manchen Fällen (Rocawear, Roc-A-Fella usw.) hat das auch Erfolg. In diesem Fall allerdings handelt es sich um ein musikalisches Projekt namens Blakroc. Das Konzept dahinter? Die semi-erfolgreichen Bluesrocker The Black Keys spielen Instrumentale ein und einige handverlesene Rapper machen daraus Songs. Und Dame hat wirklich einige Hochkaräter begeistern können: Mos Def (was ist eigentlich mit Black Jack Johnson?), Billy Danze, Q-Tip, Pharoahe Monch, RZA uuuund seinen Protegé Jimmy Jones. Erscheinen soll das ganze Spektakel am 27.11.09 und ich muss zugeben, dass ich gespannt bin. Passiert auch nicht mehr so oft.

Alle regen sich auf, dabei träumen davon sich auch mal so benehmen zu dürfen. Mit Henny und Sinéad O`Connor im Schlangenanzug auf den roten Teppich und im Anschluss besoffen auf die Bühne rennen und sich zum Vollhorst machen. Besser gehts nicht, meine Freunde!
Der Soundtrack dazu ist natürlich diese von Joshimixu produzierte Rakete:
Du musst mich hassen (Liebe tut weh) beschreibt, aus einer verzweifelten Sicht, die Beziehung zwischen mir und einer Frau in der das Ende nicht ganz so verlief wie man sich das immer wünscht.
Ich habe schon oft von einigen Damen gehört, dass wir Männer auch nicht besser sind als die Frauen wenn es darum geht ein Herz zu brechen. Wahrscheinlich stimmt das, aber ich habe diesen Song aus meiner Sicht geschrieben, also aus der Sicht eines jungen Mannes. Ich freue mich auf euer Feedback!

Yeah right, next thing you tell us is that Juelz is a wrestler!

So being retarded really is not so bad !
(Danke an Blog-Leser Philipp)

Die guten Menschen beim Complexe Magazine verstehen sich normalerweise auf das Erstellen von lustigen Hip Hop-Listen. Diesmal, so scheint es, sind sie aber ein wenig über das Ziel hinausgeschossen. Das Ziel war in diesem Fall wohl das Erstellen einer Liste, welche die 100 besten Alben der gesamten 2000er Ära beinhaltet. Geordnet und begründet. So etwas funktioniert natürlich nicht. Allerhöchstens als Reminder und Appetitanreger für Verpasstes.
Für viel mehr ist diese wilde Durchklick-Orgie nicht zu gebrauchen. Oder?

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