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Posts getagt mit ‘50 Cent’

„Von Liebhabern und Luftikussen – Fantastic Vol. 2 (R.I.P. Baatin)!“

1.Frauenfeld 2009 – Backstagebericht!

Mein unermesslicher Reichtum ermöglicht es mir, weite Strecken per Helikopter zurücklegen zu können. Ein Privatjet kommt hingegen nicht in Frage, immerhin bin ich ein umweltbewusster Mensch. Jedenfalls war es mir so möglich, zwischen den parallel stattfindenden Festivals Splash und Frauenfeld hin und her zu wechseln. Im Backstage-Bereich ereigneten sich dann auch einige interessante Vorfälle. Aber lest selbst:
Da The Game schon am Freitag auftrat, sein Buddy Luda allerdings erst am Sonntag, beschloss er spontan noch zwei Tage zu bleiben und den Samstag in Ruhe über die Bühne zu bringen. Sprich: mit seinen Jungs Henny und Kush. Als seine Chucks Samstagmorgen den Marmorboden des diamantbesetzten Vip-Vorzelts berühren, traut er seinen Augen nicht. An der Frischobst-Bar steht niemand Geringeres als sein Erzfeind Cürbis Cekzun aka Boo Boo! Dieser schiebt sich gerade genüsslich eine ganze, ungeschälte Ananas in den Mundraum (so ein Quatsch eigentlich…wer würde sowas schon machen?) und Game will sich gerade wieder herausschleichen. Doch da hat Cürbis ihn schon gesehen und wankt auf ihn zu.
Cürbis: Yo, what the f*ck are u doin here? Maaan, you got some nerves!
Game: I was performin yesterday. But it ain`t your fu*ckin business anyways!
Cürbis: Hell yeah, it is. We got some issues, Game. That whole G-Unot Talk…that…hurt me!
Game (guckt ungläubig): That hurt you? Like…emotionally?
Cürbis (traurig): Yeah! That was some nasty sh*t you said. I mean we were like brothers…
Game: Naw, more like cousins. Why did you kick me out anyways?
Cürbis: Lloyd and Tony…they…i´m basically their dad. I buy them toys, girls, drugs and all that. They were jealous. They thought that I love you more than them…
Game (irritiert): I see..well..i don`t know bout love and all that sh*t but we definitely had a great time. Let`s get back to the studio and do some music!
Cürbis: Oh, you mean like Patrick and Anis?
Game: What the f*ck are you talkin about? I don´t even speak no goddamn French, Curtis!
Cürbis: I`m just tryin to understand. So you mean like Basstard and Massiv?
Game: What the f*ck is it with you? Stop talkin that gay French sh*t to me. Yo, you tryin to be funny? Wanna go back to war with me?
Cürbis: Chill the f*ck out. You need to control your temper, Game. Anyways, you mean like..like..Massiv and Manuellsen?
The Game läuft rot an vor Wut (immerhin ist er ein Crip), dreht sich um und last den verdutzt dreinschauenden Cürbis Cekzun einfach stehen. Chance verpasst!

2.Ektion Cekzun kommt wieder auf die Sachen!

Eko Fresh muss irgendwann mal, vielleicht im Vollsuff, einen Deal mit dem Teufel gemacht haben. Nach dem Motto: Hey, wir haben noch einen Platz in der Themen-Geisterbahn „Einmal Rapstar und nicht zurück, sondern direkt durch die Hölle und dann zum Promidinner“. Unterschreiben sie bitte hier, Herr Fresh. Das hat er dann wohl auch getan, der Rest ist Geschichte. Ich muss ja zugeben, dass ich Freezys wilde Anfangszeit etwas verschlafen hatte. 2001 liefen bei mir immer noch D.I.T.C. und CNN in Dauerrotation und von Deutschrap wollte ich erst einmal nichts weiter wissen. Das änderte sich dann erst wieder mit dem Klassiker „Leben“. Richtig wahrgenommen und gefeiert habe ich Eko erst, als er mit seiner „König von Deutschland“-EP um die Ecke kam. Überraschenderweise, denn auch die passte eigentlich nicht in meine Playlist und die meisten meiner Freunde rümpften verächtlich die Nase ob seiner arroganten Selbstverliebtheiten. Ich betrachtete es einfach nur unter dem Aspekt der Innovation und der Freshness. Dasselbe gilt auch für die „Bitte Spitte“-Styles und „Renexekution“. Großes Kino war das! Und sowas hatte es vorher eben wirklich noch nicht gegeben in Wurstland. Die nachfolgende Phase habe ich  dann wieder komplett ignoriert, als 2Pac und ersguterjunge-Nichtfan irgendwie nicht schwer, nur um in den letzten Tagen und Wochen wieder hellhörig zu werden. Comeback-Single mit Monroe-Beat? Bitte Spitte Neuauflage? Back to the roots? Klingt alles recht vielversprechend. Ich werde allerdings erst das Gesamtpaket abwarten, alles andere ist mir zu bruchstückhaft und aus dem (hoffentlich existierenden) Zusammenhang gerissen. Das hiphop.de Homecoming-Special fand ich zumindest schon mal sehr unterhaltsam und auch menschlich super!

3.Der Imperator schlägt zurück!

Und er kann es immer noch. Diese Aufregung verbreiten, Ungeduld, Nervosität. Die gesamte Blogosphäre tippt sich die Fingerkuppen wund (ich natürlich nicht, denn ich trage beim Tippen die Diamanthandschuhe von MJ!) und jeder andere Rapper macht sich so seine Gedanken um die eigene Zukunft. Hip Hop ist schon eine lustige Jugendkultur, in der ein vierzigjähriger Multimillionär Jahr für Jahr die mit Abstand größte Aufmerksamkeit für sich verbuchen kann. Oder wird Hip Hop einfach nur erwachsen? Immerhin redet ja auch Joe Camel nicht mehr (nur) über Champagner und Bentleys, sondern auch mal über Vertragsabschlüsse und Lizenzvergaben. Erwachsene Styles halt. Aber weil er der Jiggameister ist, hat er meistens ein auch ein sehr gutes Gespür für Beats. Außer bei Blueprint 2.1.3344987, da war das Ohr van Gogh und der olle Zottelbär Lenny Kravitz durfte mitmachen. Passiert. Dieses Mal hat er sich wieder Kanye geschnappt und gleich noch dessen Mentor No I.D. Da will jemand auf Nummer sicher gehen. Was den Produzenten von D.O.A. angeht, so  zitiere ich an dieser Stelle gerne noch einmal Elliott Wilson: „If you’ve never heard Accept Your Own and Be Yourself a.k.a. The Original Black Album—you are not hip-hop.“ Die Nachfolge-Single mit der talentfreien Blauäugigkeit und Yeezy war dann leider total lahmer Standardbrei. Aber da ich bisher vor jedem Jigga-Album der Neuzeit rumgejammert habe und letzten Endes doch immer zufrieden gestellt wurde, vertraue ich jetzt einfach blind auf die Chicagoer Tastenvirtuosen. Der Rest kommt eh von alleine, Brooklyns Alterspräsident sei Dank. 40/40!

4.HAAALT DIE FRESSE!

Es ist mir, gelinde gesagt, ein völliges Rätsel, was die Ex-Aggro-Macher mit ihrer heiteren Streetvideo-Reihe erreichen wollen. Wohin soll das führen? Und vor allem: Kann man damit Geld verdienen? Rentiert sich sowas? So richtig klar ist das alles nicht, auch nicht wer eigentlich genau dahinter steckt und welches Ziel damit verfolgt wird. Klar ist nur, dass die Macher der „Halt die Fresse“-Videos selbige in extrem kurzen Abständen rausballern. Sehr inflationär, sehr austauschbar. In 90% dieser Videos sieht man einen Protagonisten, der einen Track von seinem aktuellen Album rappt und dabei von einer Gruppe gewaltbereiter, grimmig dreinschauender Männer begleitet wird. Die dürfen dann auch mal was mitrappen oder Drohgebärden in die Kamera schleudern. Huiiii. Scary Movie nennt man sowas wohl. Die meisten der HDF-Rapper können auch gar nicht rappen, bis auf einige Ausnahmen, was aber scheinbar so gewollt ist. Denn die Auswahl beschränkt sich doch meistens eher auf sog. Streetrapper. Lustig anzuschauen ist es allemal, vor allem wegen des Easter Eggs in Form von Deso Dogg, der in jedem zweiten Video auftaucht. Verdient er damit Geld? Kann ich ihn auch mal mieten, bspw. für ein Uni-Werbevideo? HALT DIE…!

5.How high? Luft…pistole!

Method Man wirkte auf mich bisher ungefähr so bedrohlich wie F.R. Ich glaube ich würde sogar eine Drohung von Rick Ross, mir seine gefährlichsten Homies vorbei zu schicken, als beängstigender empfinden als den guten alten Onkel Mef. Bis jetzt! Denn Redmans Langzeitkumpan soll angeblich ein Group..äh einen weiblichen Fan mit einer Luftpistole beschossen haben. Grund? Sie wartete vor dem Tourbus auf ihn und wollte fi…äh ein Autogramm haben. Ob das wirklich stimmt, ist noch nicht hundertprozentig geklärt, aber so wie es aussieht, scheint es keine totale Ente zu sein. Warum er das gemacht hat, erfahren wir hoffentlich noch. Dürfte sicher auch die europäischen Booker interessieren, die wegen seiner Vorliebe für spontane Heimat-BBQs sowieso schon total Bock auf ihn haben. FAIL!

6.To Leave and Return in NYC!

Dieser Punkt vereint jetzt in gewisser Hinsicht den zweiten (Eko) und den achten (Diddy) durch eine glanzvolle, rhetorische Meisterleistung: durch die schiere Erwähnung dieser Verbindung, ha! Es geht natürlich um Rücktritte und deren temporäre Aufhebung. Und um Harlem. Kommt man als Rapper aus diesem Viertel und war man mal bei Bad Boy gesignt, so scheint man prädestiniert für eine Flucht in religiöse Gefilde zu sein. Den Trend begonnen hat Ma$e, der nach seinem Harlem World-Debakel nach Atlanta zog und sich dort als Pastor Betha niederließ. Zusammen mit seiner Frau gründete er ein eigenes Pfarramt und predigte, ganz im Stil großer US-amerikanischer Fernsehgeistlicher, den finanziellen Erfolg mithilfe Gottes. Total authentisch und alltäglich also. In den US of A stehen Glaube und Geld auch wesentlich weniger im Widerspruch als anderswo, deshalb scheinen die Leute ihm zu glauben und finanzieren seinen Arsch bereitwillig. Ein erstes Comeback wagte er wieder an Diddys Seite, inklusive netter Single und schlechtem, erfolglosen Album. Das zweite Intermezzo hatte er dann als Fast-G-Unit-Neuzugang und Window Shopper und nun folgt wohl der dritte Versuch ins Rampenlicht zurück zu kehren. Angeblich hat er wieder mit seinem alten Förderer Diddy einen dicken Deal ausgehandelt. Der hatte ja nach Masons Weggang einen anderen Harlemesen als slicktalkenden Ersatzmann aufzubauen versucht. Das war Loon, auch wenn es genauso gut Loso hätte sein können. Loons Karriere lief ja dann auch eher mäßig bis gar nicht und so verschwand er dann eines schönen Tages, ohne das davon jemand Notiz genommen hätte. Jetzt tauchte ein Interview auf, indem man ihn über seine Konvertierung zum Islam und seine Rap-Vergangenheit reden hören kann. Sehr interessanter Zufall. Ob es noch mal zu einem finalen Showdown der „Ich war mal ne mittelschwere, gelangweilt rappende Nummer in Harlem, habe es dann aber verkackt und wurde religiös“-Showtanztruppe kommt, ist leider nicht bekannt!

7.And f*ck Warner Music Group – you wiggers just suck!

Dieses abgewandelte N.O.R.E.-Zitat bietet einen unglaublich guten Einstieg für meine nachfolgende Schimpftirade gegen eine der größten Plattenfirmen der Welt. Nicht das es diese Wochenendgolfer in der Urban-Abteilung aus den rückenschonenden Ledersesseln schleudern würde, aber gesagt werden muss es trotzdem. Ihr lutscht ganz gewaltig, liebe Leute. Wie kann man eines der größten Talente des aktuellen Rap-Geschehens an der Angel haben und dann plötzlich wieder zurück in die kalten Gewässer von Pittsburgh werfen? Betrachten wir das ganze doch mal nüchtern und objektiv. Wiz Khalifa erarbeitet sich innerhalb weniger Jahre einen landesweiten Hype, veröffentlicht innovative Mixtapes ohne die Hörer dabei mit Material zu überfluten, landet mit „Say Yeah“ einen kleinen Sommerhit, (den Siggi und ich während unserer letztjährigen Ungarn-Übernahme  außerordentlich gefeiert haben) und schafft es trotz gewisser Parallelen zu Wayne, sprich Unterernährung, Drogenkonsum und Tattoo-Wahn, Interesse an seiner eigenen Person zu generieren. Einen  sicheren Beat-Geschmack und ein fähiges Managementteam hatte er ebenfalls im Gepäck, als ihn die Warner-Würste unter ihre Fittiche nahmen. Und was ist daraus geworden? Niiiirchts. Zum tausendsten Mal in der Geschichte des gerappten Wortes, wird ein junger Künstler rausgeworfen, bevor er überhaupt etwas veröffentlichen
konnte. So bekämpft man die sinkenden Absatzzahlen sicher nicht, ihr Nullen!

8.Nein, tust du nicht!

Erst kürzlich ließ die Diddymaus via Twitter verkünden, sie würde Hip Hop über alles lieben.  Und zwar ganz ernsthaft und wirklich und total. Natürlich darf jeder seine Meinung kund tun, allerdings wirft diese eine Reihe von Fragen auf. Wenn Diddymaus Hip Hop so liebt:
Warum hat er Jadakiss damals nicht den „It`s All about the Benjamins“-Beat alleine zerstören lassen? Warum hat er überhaupt angefangen zu rappen? Warum hat er Dutzende junge Rapper über die Bad Boy-Karriereklinge springen lassen? Warum hat er politische Acts wie Dead Prez nie gesignt und vernünftig gepusht, wenn er sie doch so gefeiert hat? Warum hat er sich in jedes Video seiner Künstler gezwängt und sie dafür bezahlen lassen? Warum hat er bei „Making the Band“ nicht einen einzigen richtigen Künstler entdeckt? Warum wurde Übertalent Shyne nicht auch von Johnnie Cochrane vertreten und rausgeboxt? Warum twittert er nur pseudo-esoterischen Motivationsunfug? Warum verhilft er Ma$e jedes Mal aufs Neue zu irrelevanten Kurz-Comebacks? Warum gibt er nicht einfach zu, dass er schwul ist und stärkt der Gay-Hip Hop-Szene damit den Rücken? Und warum…nur für den Kick, für den Augenblick? Hip Hop liebt dich jedenfalls nicht. Basta!

9.Party Report #4: I Love College!

Am Thirsty Thursday war Donni in der Stadt, um seinen alten Freund Diddi zu besuchen und natürlich auch um mich, seinen treuen Capo, zu sehen So trafen wir uns abends in Diddis Studenten-WG zum Vorglühen. Außerdem anwesend waren: Linus (der Profi), den einige vielleicht als Demo des Monats-Interpreten aus der Juice kennen dürften, sowie ein ziemlich großer Köpenicker, Atze Thomas der stille Killer, ein verletzter Footballspieler, der Gastgeber, der am Wochenende Kapitän eines Kriminellen-Fußballteams ist (samt weiblicher Begleitung) und ein Fliesenleger mit Stahlbeton-Armen. Sah also alles sehr vielversprechend aus. Zufällig war an diesem Abend wieder großer Studentenabriss im berüchtigten TV-Club. Angekommen mussten wir sagenhafte 30 Minuten anstehen bevor wir rein gelassen wurden. Für den Köpenicker ein kleines Highlight, immerhin verließ er den Club beim letzten Mal unfreiwillig und mit Armen auf dem Rücken. Und das alles nur, weil er sich selber Wechselgeld geben wollte, um Zeit zu sparen. Drinnen war es heiß, voll und feucht (eine Steilvorlage für jeden Pornorapper!). Aufgelegt wurde alles was trashig und scheiße ist, sprich Tag Team, Backstreet Boys und MGMT. Ach ne, die sind ja eigentlich nicht scheiße, aber markierten eben nur die Ausnahme. Bier und Schnaps gab es für 1,50€ (!!!), ein echter Standortvorteil, und so verzogen wir uns alsbald alle in den Outdoor-Bereich, um in halbwegs erträglicher Atmosphäre zu trinken. Einzig Linus war übermotiviert und vom Dancefloor nicht mehr wegzubekommen. Das zahlte sich wohl aus, denn zwischenzeitlich wurde er (laut eigener Aussage) von drei Frauen gleichzeitig belagert und musste fliehen. Den Garten des Clubs haben wir dann eigentlich nur noch aus Nachschubzwecken verlassen, ansonsten wurde über Politik und Rap geredet und ab und zu gepöbelt. Thomas wurde dann noch von einer besoffenen, aufdringlichen Ollen belästigt, der ich sogleich den zärtlichen Kosenamen „Syphilis-Schleuder“ verpasste. Fand sie nicht so gut, aber auch nicht so schlecht. Passte halt einfach, das musste sie sich dann selber eingestehen. Als das erste Handgemenge ausbrach, verließen wir die Absturzstelle und ließen uns per Taxi evakuieren. Lief!

10.Was macht eigentlich..!

Kenna? Wer jetzt nicht weiß wer gemeint ist, sollte sich schleunigst eine lila Bandana um die recht Faust wickeln und sich selber mit einem gezielten Schlag die Nase crunchy hauen. Also wirklich jetzt, liebe Leute, den muss man auf dem Radar haben. Genauso wie Colin Munroe, der auch noch explodieren muss. Aber zurück zu Kenna. Außer seinem wunderbaren Freedownload-Album „Make sure they see my face“ kenne ich nichts von ihm, also weder älteres noch neueres Material. Nur dieses eine Album, über welches ich ja schon letztes Jahr gesprochen hatte und das mich bis heute fast täglich begleitet. Seine Musik ist, ähnlich wie die von Colin Munroe, ziemlich universell und freigeistig angelegt und kann daher kaum in gängige Kategorien gepresst werden. Kann ein Vorteil sein, aber für Vermarktungszwecke wohl eher ein Makel und daher für Plattenfirmen unattraktiv. Eigentlich schade, denn mit exzellenten Co-Produktionen von Chad Hugo und einigen Kumpels in der Unterhaltungsindustrie standen die Zeichen doch eigentlich auf Sieg. Seit dem 2007er Album ist jedenfalls nichts mehr erschienen und auch sonst ist er nicht weiter in Erscheinung getreten. Change, please!

Danke fürs Lesen!

In diesem Sinne-lasst es euch gutgehen und mal wieder praktische Handwerkertipps  von einem echten Mann geben…so wie Kanye Schlumpf! HeeeyVassapGäng , Bitches!

PS: Hier geht’s zum Kolumnenarchiv!

PPS: Joe Budden hat gestern von Raekwons Entourage eine geballert bekommen. Karma, jemand?

PPPS: Gebt euch endlich mal Nate57!

Kritik bitte an: wzeut9mnc74hd@kLoä+=js.de

50 Cent – Forever King [Cover x Tracklist x Freetrack]




Das Mixtape müsste dann aber auch in ein paar Tagen online gehen.

Tracklist

01 Paranoid
02 Respect It of Check It
03 Suicide Watch
04 Things You Do
05 Get Money
06 Funny How Time Flies
07 If You Leave
08 Dreaming
09 Where You Are
10 Longon Girl 2
11 Touch Me

12 Put Da Work In

50 Cent – Suicide Watch & I’m Paranoid

Am 03.Juli bringt Curtis sein zweites Streetalbum/Mixtape “Forever King” raus. Das erste hat mir schon gut gefallen und die ersten beiden Tracks aus dem neuen hören sich auch schon wieder sehr vielversprechend an.

50 Cent – Suicide Watch
(inklusive Biggie Sample)

50 Cent – I’m Paranoid


Alibi Kolumne – Die 10 unfickbaren Sonntagsfakten – „Von Kampfpärchen und Egotrippern – Death of Autotuning!“

„Von Kampfpärchen und Egotrippern – Death of Autotuning!“

1.Sony Deutschland 2009 – Urban Tactics Pt.2!

Manager Rudi, A&R Jean-Pierre und Praktikant Ulf befinden sich auf dem Weg nach Hamburg, da Kaas dort laut Internet seinen Wohnsitz hat. Nach mehrstündiger Suche erfahren sie dann aber, dass sich der A&R verlesen und Kaas mit Laas verwechselt hatte. Als sie daraufhin dem Praktikanten mit Rausschmiss drohen, immerhin wäre das seine Aufgabe gewesen, steigt dieser erleichtert aus dem gemieteten Cinquecento aus und heuert auf einem Frachter an. Einige Stunden später erreichen die beiden Sony-Mitarbeiter Reutlingen.
A&R Jean-Pierre: Also, ich habe uns ein Meeting mit Kaas organisiert. In einer Stunde treffen wir uns mit ihm im Feenwald.
Manager Rudi (verwirrt): Bitte wo?
A&R Jean-Pierre: Keine Ahnung. Er hat mir nur eine Wegbeschreibung geschickt und gemeint, dass dort der Feenwald sei.
Nach kurzer Zeit erreichen die beiden den Waldrand und setzen ihren Weg zu Fuß fort. Dank der genauen Wegbeschreibung stehen sie plötzlich auf einer zauberhaften Lichtung. Um sie herum schwirren Bienen und Schmetterlinge und die warme Luft ist vom Duft der Walderdbeeren erfüllt. Plötzlich raschelt es hinter einem Baum und hervorspringt Kaas. Auf seiner Stirn prangt ein rosa Horn und seine Hände halten ein riesiges Herzbonbon.
Kaas: Hallo meine lieben Freunde! Schön das ihr gekommen seid. Setzen wir uns doch.
Manager Rudi: Nee, ich steh lieber. Wegen Grasflecken und so. Also wie dir Jean-Pierre sicher schon mitgeteilt hat, wollen wir mit dir über…
Kaas (unterbricht): Eins nach dem anderen, liebe Menschenkinder. Wir sind doch schön und haben Zeit. Lasst uns erst mal einen Freundschaftszaubertrank aus den Elfenkräutern der Hochebene herstellen und dann mit dem Zwergenkönig um das ewige Feuer des Lichts tanzen, um anschließend…
Manager Rudi (unterbricht): Hey, jetzt reicht es aber. Wir wollen Business machen und nicht rumzaubern. Also wir bieten dir einen (kurze Pause) Major-Deal an!
A&R Jean-Pierre (strahlt Kaas erwartungsvoll an): Tataaaaaa!
Kaas: Und wie wäre es mit einer Partie Trollball oder wir braten uns Ogerwürste oder wir besuchen die Elfenprinzessin und sammeln mit ihr magische Blumen oder wir tanzen mit den Einhörnern im tiefen Gras oder wir verzaubern ein paar Häschen..?
Während sich die Sony-Mitarbeiter mit hängenden Schultern auf dem Weg zu ihrem Wagen machen, telefoniert Kaas mit dem Chimperator Büro.
Kaas: Hey, jaja lief alles klar. Die denken ich spinne und hauen grade wieder ab. Haha.
Fortsetzung folgt!

Teil 1

2.No Auto-Tune for Old Men!

He did it again. Officer Jigga hat mal wieder ein Verbot ausgesprochen und gleichzeitig den vorzeitigen Tod eines sehr beliebten Gimmicks verkündet. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, in der Shawn Carter, auf dem Zenit seines Ballertums, mit einer einzigen Line vorgeben konnte, welche Autos, Getränke und Juweliere für die kommende Saison angesagt waren und welche nicht. Mit der Line „..we give those to baby moms“ tötete er bspw. eigenhändig ein Modell eines bekannten Autoherstellers der oberen Preisklasse, so dass jeder Rapper der etwas auf sich hielt, diesen Wagen entweder verkaufen musste oder ihn sich erst gar nicht zulegen durfte. Original Regulator! Und jetzt hat er es wieder getan. Der vielbeschäftigte Multimillionär hat sich den guten alten No I.D. geschnappt, über den seit „D.O.A.“ Hinz und Kunz redet, als hätten sie ihn schon immer gekannt und gefeiert, und mit ihm zusammen ein trocken rockiges Geschoss aufgenommen. Das Endergebnis ist ein Manifest der Jigga`schen Bosshaftigkeit. In der ihm eigenen Arroganz erklärt er den jungen Katzen ganz souverän warum man das Aufspringen auf Zügen lieber Stuntdarstellern überlassen sollte und warum enge Hosen für dünne Stimmchen sorgen. Ach ja und das die Verwendung von Auto-Tune ab jetzt völlig indiskutabel ist, wird auch mal erwähnt. Die Frage ist natürlich, darf er das? Darf ein fast vierzigjähriger Unternehmer der Jugend vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hat? Zumindest tut er es einfach ohne um Erlaubnis zu fragen und liefert gleichzeitig einen attraktiven Gegenentwurf ab. Und das ist es, was ihn von den anderen Heulsusen und Meckeropas unterscheidet. Einmal Blaupause Drei, bitte!

3.Der Showdown der Tagteams!

Da es in Deutschland paradoxerweise trotz (oder vielleicht gerade wegen) einer Überflutung an Rappern und deren „Labels“, eine recht beschauliche, überregionale Szene gibt, wird jede mehr oder weniger aufregende A gegen B-Situation dankend angenommen und zelebriert. Das Deutschrap-Jahr 2009 scheint jedenfalls ganz im Zeichen des Showkampfs Berlin vs. Düsseldorf zu stehen. Auf der einen Seite stehen Bushido und Fler, die von gemeinsamen Gangbangs, über Disstracks, hinzu Gewaltandrohungen, alle Stufen einer gesunden und geerdeten Männerfreundschaft durchlaufen haben. Jetzt haben sie sich wieder zusammen gefunden, um den Fans das zu geben was sie scheinbar immer wollten. Ich habe CCN damals irgendwie verpasst, deshalb kann ich nicht behaupten, dass ich darauf gewartet hätte. Andererseits ist Frieden und Freude immer besser als Krieg, das weiß auch Kaas und freut sich gleich mit. Auf der anderen Seite stehen Farid Bang und Kollegah, die ebenfalls eine tiefe Männerfreundschaft zu verbinden scheint, immerhin wohnen sie zusammen und philosophieren in gemeinsamen Interviews über das Geschlechtsteil des jeweils anderen. Die lustigen Neckereien über die vergangen Ausflüge in die Talk-und Malereiwelt tun ihr Übriges. An dieser Stelle empfehle ich euch das Interview von Jan Wehn, das mit Abstand interessanteste von allen. Die Mischung aus zweideutigen Aus- und Ansagen an die Gegenseite lässt auf ein hitziges Verkaufsbattle schließen, wobei die gutenjungs in dem Punkt eindeutig die Nase vorn haben. Immerhin könnte Bushido einen Rohling releasen und die Kids würden die Media Märkte des Landes stürmen. Ich freue mich bei all der medialen Aufregung übrigens besonders auf das junge, brutale, apokalyptische Duo aus dem Spoken View Lager…!

4.Wenn man sich einmal verbrannt hat…!

Ist Anakin noch mal zu diesem riesigen Monstermaul auf Tatooine gereist, um darin mit einem Surfbrett herumzufahren? Ist Chuck Noland noch mal auf eine einsame Insel geflogen, um dort Volleyball zu spielen? Hat Beatrix Kiddo noch mal geheiratet? Die Antwort lautet in jedem Fall: NEIN! Und warum? Weil alle drei etwas gemacht haben, dass man gemeinhin als schlechte Erfahrung bezeichnen würde. Und dadurch, dass der Mensch (theoretisch) lernfähig ist kann er bestimmte Entscheidungen treffen, die verhindern, dass er sich noch einmal in dieselbe Lage versetzt. Ein Kind das sich am Ofen verbrennt wird es sich von nun an zweimal überlegen, ob es sich diesem Objekt noch einmal nähern sollte (Shout Outs an meinen Sohn!). Die LOX-Moise vom Block D scheinen das irgendwie anders zu sehen und widerstreben diesem Naturgesetz. Denn obwohl sie schon einmal mit dem selbstverliebten Mogul Diddymaus, dessen Label Bad Boy noch immer den zweifelhaften Ruf eines schwarzen Artist-Lochs genießt, zusammen gearbeitet haben wollen sie daran wieder anknüpfen. Beim nächsten Album soll es dann wohl so soweit sein. Dazu seien zwei Dinge gesagt. Erstens möchte ich nie wieder so ein schwach produziertes Album wie „No Security“ von den Jungs hören. Die sollen sich mal ein paar ordentliche Beats geben lassen (Crada nehm ich hier raus, der hat gute Arbeit geleistet) und vor allem aufhören ihren untalentierten Weedcarriern das Mic zu geben. Zweitens wissen wir doch alle noch gut genug wie die letzte „Zusammenarbeit“ der drei Yonkers-Trolle mit dem bösen Mann aus Harlem endete: mit Tränen, Streitereien und anderen unnützen Komplikationen. Verschont uns!  

5.sidochmalgenauhin!

Angeregt durch mein persönliches „Guter, alter Berlinrap-Revival“, welches durch die Wiederentdeckung des phänomenalen Berlin No.1 Vol.2-Tapes begann und durch die Tape-und Plattensammlung meines Nachbars, welche Exemplare von WBM, Royal TS und MOR enthält, zusätzlich angetrieben wurde, kann ich nicht anders als mich über die merkwürdige Wandlung des Maskenmannes zu wundern. Bestes Beispiel dafür dürfte wohl der denkwürdige Auftritt bei der diesjährigen Comet-Verleihung sein, als sido, Kitty Kat und Tony D ihren Preis für diesen Scooter-Song abholten. Der mit dem Arsch, bei dem der Tony so laut schreien darf. Das war auch das einzige was er durfte, die Katzenfrau kam überhaupt nicht zu Wort. Desweiteren wurden ihre Namen kein einziges Mal erwähnt und selbst sido sprach die ganze Zeit von seinem Preis und wie sehr er diesen verdient hätte. Irgendwie armselig. Das locker-freche Videointerview, welches die Bravo mit sido und dessen Freundin führte, reißt da leider auch nichts raus. Sido scheint inzwischen jede Art von Promo mitzunehmen, ganz egal wie peinlich diese auch sein mag. Und obwohl ich wirklich der Allerletzte bin, der in Sellout-Heultiraden einstimmt, so muss ich an dieser Stelle doch mal ein Zitat bringen: „Hier kommt der vercrackte sido von der Sekte“ Ach ja, früher..!

6.The Definition of Hype!

Drizzy Drake, Kanadas Exportschlager Nr. 1 (Kolle und Alanis Morissette müssen sich den zweiten Platz teilen), ist momentan der am meist gehypete Newcomer der Welt. Das ist Fakt. Natürlich kann sich nicht jeder mit dem croonenden Slicktalker aus Toronto anfreunden, aber dass  er untalentiert ist würde so auch keiner behaupten. Irgendwas scheint er sehr richtig zu machen. Jetzt könnte man dagegen halten, dass das auch für Soulja Boy gelten müsste, allerdings wird der nicht auf Jiggas nächster Single sein, hat keinen 9th Wonder Beat auf seinem Debütmixtape und generell auch weniger Fans im Rapper-Lager. Aber all das kann man getrost vergessen, denn das untrüglichste Zeichen für seinen übernatürlichen Hype, in dem Ausmaß zuletzt vielleicht beim kleinen Wanja aus Neu Orleans zu beobachten, ist ein ganz anderes. Vor kurzem veröffentlichte ein obskures Label namens Canadian Money Entertainment ein inoffizielles, nicht autorisiertes „Album“ von Drizzy namens „The Girls Love Drake“. Erstaunlicherweise stieg das Album in die Charts ein, bei iTunes und Amazon sogar recht hoch, da viele Fans scheinbar dachten, dass dies ein offizielles Album sei. Hätten sie fünf Minuten ihrer Zeit ins Nachdenken investiert, wäre ihnen sicher aufgefallen, dass es sich vielmehr um ein Mixtape handelt, welches fast ausschließlich altbekannte Songs enthält, und das Drake noch immer nicht gesignt ist. Das dürfte sich jedoch bald ändern, angeblich liegen auch schon die ersten Angebote über 2 Mio. $ auf dem Tisch. Vorher müssen Drake und sein Management allerdings noch dieses kanadische Label verklagen, insbesondere weil einige Songs auf dem Mixtape noch ungeklärte Samples enthalten. Egal, in Wirklichkeit zeigt das nur wie es am Tag der echten Albumveröffentlichung abgehen wird: Girls Gone Wild!

7.Young At Last!

Die Vorstellung, dass meine Kolumne den verlorenen Phillyanern auf dem weiteren Karriereweg hilft, ist schön, aber nicht besonders realistisch. Deswegen hat die aktuelle Meldung, dass Freeway mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von Young/Cash Money gesignt werden wird, auch nichts mit mir zu tun. Schön ist es aber trotzdem. Oder? Nachdem „Philadelphia Freeway 2“ auf einem mir völlig unbekannten Label erschien und dementsprechend unterging, sah sich der bärtige Nölian wohl dazu gezwungen, ein wenig Zeit in die weitere Karriereplanung zu investieren. Irgendwie ist er dabei an Baby Birdman geraten und scheinbar wurde man sich schnell einig. Den Rest der Welt ließ er per Twitter an diesem Prozess teilhaben und sorgte so für einigen Wirbel. Dadurch das er das Signing weder bestätigte noch völlig von sich wies, heizte er die Gerüchteküche (seit langem mal wieder) zusätzlich an. Was genau Baby und Wayne mit Philly Freezer anstellen wollen und warum sie meinen, dass dieser ins Roster passt und kommerziell erfolgreich sein kann, weiß (noch) niemand. Sollten sie ihm allerdings seine künstlerische Freiheit lassen und mit ordentlichen Soul-Beats eindecken, könnte daraus, vor allem durch die große Hype-und Marketingmaschine, noch was werden. Und mal ganz ehrlich: ein Duett von Free und Wayne auf einem Just Blaze Beat mit einer Jigga-Screwed Hook wär schon ganz geil, richtig?!        

8.Der ganz normale Wahnsinn – Ein Überblick!

In den US of A passieren laufend verrückte Sachen und natürlich macht dieses Phänomen auch nicht vor Hip Hop und dessen Protagonisten halt. Hier eine kleine Rundschau:
In Kansas kam es bei einem Zwischenstopp der Bacardi B-LIVE 2009 Tour zu einem äußerst denkwürdigen Vorfall. DJ Jazzy Jeff, Skillz und DJ Z-Trip sollten eigentlich dort performen, wurden dann allerdings kurzfristig rausgeschmissen (nein, nicht ausgeladen, sondern tatsächlich rausgeschmissen!) und zwar weil sie…Rap spielen wollten. Das durften sie nämlich nicht. Selbst wenn die Verantwortlich nicht wussten, welche Musik Jazzy gerne produziert und auflegt, so müssten sie doch zumindest früher mal Fresh Prince geguckt haben, eine Serie die sich eher am Rande mit klassischer Orchestrierung beschäftigte!
Scott Storch hat in einem Interview nochmal Stellung zu seinen Drogen –und Geldproblemen bezogen und erklärt, dass er mal innerhalb von sechs Monaten 30 Mio. ausgegeben hat. Meine Bewunderung für ihn und sein Können ist seitdem ins schier Unermessliche gewachsen.
Cürbis Cekzun beschwerte sich unlängst darüber, dass die Rapper von heute sich lieber mit Verkaufszahlen als mit ihrer eigenen Kreativität auseinandersetzen würden. Den kreativen Aspekt an „Curtis“ muss ich irgendwie überhört haben. Ganz anders ergeht es mir dagegen bei Yayos aktuellem Mixtape. Der Titel „Swine Flu“ lässt schon auf gehörige Kompetenzen schließen!
Als Jay-Z bei der diesjährigen Summer Jam Sause seinen neuen Hit performte, gesellte sich nach kurzer Zeit spontan der Mann zu ihm auf die Bühne, dessen Musikstil der Jiggamann gerade zu beerdigen versuchte. Jigga, ganz bosshaft, beugte sich kurz zu T-Pain, der nickte artig und hampelte nickend zum Beat neben Mr. Carter rum. Das 1mal1 des Erniedrigens!

9. Livereport: Cormega!

Letzte Woche nutzte Cormega aka The Dealer`s last Lyricist die Pause zwischen den zwei One Love Festivals um bei uns in Leipzig vorbeizuschauen. Im Vorfeld wurde bereits angekündigt, dass die Show aus Kostengründen im Café der eigentlichen Location stattfinden würde und man die Besucherzahl aus Platzgründen auf 100 begrenzen würde. Da ich seit Jahren ein knallharter Cormega-Stan bin, habe ich mir natürlich gleich ein Ticket reserviert und hörte mir am Abend vorher noch einmal „The Realness“ und „The True Meaning“ an, zwei Alben die man getrost als moderne Klassiker bezeichnen kann. An der Location angekommen, traf ich gleich einige Bekannte, bei so einer kleinen Besucherzahl auch nicht weiter verwunderlich. Nach ausführlichem Trashtalk begleitet von Flüssignahrung ging es dann irgendwann auch mal los. Der kleine Raum war ordentlich gefüllt, die Luft stand und alle schienen motiviert zu sein. Perfekt. Was folgte waren knapp 90 Minuten Rap und zwar raw & uncut. Der kleine Mann schlurfte zwar anfangs noch recht unsicher und benebelt auf die Bühne, bemerkte aber schnell, dass alle nur wegen ihm gekommen waren und einfach nur seine Hits hören wollten. Er freute sich dann auch sichtlich über den konstanten Chor der Mitrappenden. Der deutsche DJ, den man dem QBler zur Verfügung gestellt hatte, war leider ultra-whack. Hab ich so noch nie erlebt, ganz ehrlich. Er hatte zwar ein ganz hübsches, farblich perfekt abgestimmtes Kostüm an, baute aber nur Mist, so das ihn erst nur das Publikum und irgendwann auch Mega selber hänge wollte. Die Interaktion mit der Crowd lief dafür umso besser und so entschied sich Corey dazu, Vorschläge aus dem Publikum spontan in die Setlist mit einzubauen. Richtig Hip Hop wurde es dann, als er Mythos, einen stadtbekannten Rapper und Produzenten, auf die Bühne holte und der dann erst einen kompletten Track mitrappte und später für Cormega beatboxte. Noch verrückter wurde es aber, als er eine junge Dame zu sich hochholte, die dann ebenfalls einen kompletten Track von ihm doppelte und mehr Arbeit leistete als sein Backup. Wahnsinn! Seinen Überhit „Get out my way“ musste er übrigens dreimal bringen. We stomped that mother out! 

10.Was macht eigentlich…!

Max Herre? Also außer sämtliche Berliner Rapper auf die Palme zu bringen und am „Ich bin Schwabe also muss ich nach Berlin ziehen“-Syndrom zu leiden, versteht sich. Laut einer alten Pressemitteilung arbeitet er ja an einem neuen Soloalbum und ist mit seinem eigenen Label Nesola beschäftigt. Da ich nie wieder etwas von diesem ominösen Soloalbum gehört habe und mir persönlich auch kein aktuelles Release des Labels bekannt ist, stellte sich der Freundeskreis-Frontmann als potentieller Nummer 10-Kandidat heraus. Freundeskreis waren natürlich super, ganz egal was dein Lieblingspusher sagt, aber die Zeiten sind ja nun leider auch vorbei. Andererseits schafft das natürlich wieder Raum für neue Künstler, insofern sie denn mal kommen. „Zu Elektrisch“ gefiel mir überraschenderweise sehr gut, war halt eine schöne Common-Übersetzung. Und auch „FK 10“ war ein guter Mix aus Rückblick und Status Quo. Wenn er musikalisch und lyrisch irgendwo zwischen diesen beiden Songs anknüpft und weitermacht, dann könnte das sogar noch interessant werden. Für seinen alten Kumpanen Samy wäre das allerdings ein vorzeitiges Aus, zumindest was seine aktuelle Richtung angeht. Aber der Mann ist ja sehr vielseitig, fast wie ein Chamäleon. „Leg dein Ohr…“!

Danke fürs Lesen!

 

In diesem Sinne-lasst es euch gutgehen und Paul McCartney mal wieder so richtig wie einen kindischen, unreifen Trottel aussehen…so wie Kanye! HalloweenGäng, Bitches!

PS: Hier geht’s zum Kolumnenarchiv!

PPS: Curse hat gestern Abend bei Twitter über seine Splash-Auftrittszeit gejammert. Schenken wir ihm doch alle mal ein kollektives WUUUUÄÄÄHHHHH!

PPPS: In zwei Tagen geht die Welt unter…Yippieh!

Kritik bitte an: wzeut9mnc74hd@kLoä+=js.de

50 Cent – Redrum (Murder)

Erster Track aus der Streetalbum LP “WarAngel”, das diese Woche  noch rauskommen soll. Ich feier den Track und denke auch das dieses “Album” ganz unterhaltsam wird.


50 Cent x Dr.Dre x Lil Wayne

Einen schönen Beat hat der gute Andre da wieder gezaubert.

50 Cent – OK, You’re Right (prod. Dr. Dre)

Lil Wayne – After Disaster

Alibi Kolumne – Die 10 unfickbaren Sonntagsfakten – „50 Ausgaben & still runnin` – It`s a celebration, Schnitzels!“

50 Ausgaben & still runnin` – It`s a celebration, Schnitzels!“

1. The Pre-Splash Files Pt. 4 – Telefonkonferenz!

Klingeln.

50 Cent: G-G-G-G-G-U-

Alibi (unterbricht): Jaja, kennen we ja all. Hier listen Cürbis, Diddy say me that you have old publishing rights von Lox Heinis!?

50 Cent: (lacht wiehernd) That´s right! And i´m gonna use that shit to punish these little monkeys for real. I´m gonna re-release “Money, Power & Respect” in..let`s say..uhm..Iraq!

Alibi: Oh ja, i´m sicher that will ärger them totaaal! Pass auf, i buy von you that. Ok?

50 Cent: (traurig) But..but..i want to be the bad guy. Don`t be such a..

Alibi (unterbricht): Spielverderber? Ach come on, you can ärger Yayo and versteck his Tangas. Oh warte, Jadakiss call me grade. Let´s make Konferenz, ok?

Jadakiss: Ähäääää. Yonkers, Baby! What do you got for me?

50 Cent: Hey Turtle, you know that the new Lox CD ain´t coming out, right? I told Jimmy Iovine that you said that he stinks. Haha (wiehernd)

Jadakiss: Curtis, i´ll bring Yonkers out to your mansion and ki..

Alibi (unterbricht): Nanana, must that be? Can we not be Freunde und so?

Undeutliches Geschrei. Zwischendurch hört man noch Yayo und Banks, wie sie aus dem Hintergrund gefreestylete Beleidigungen ins Telefon brüllen.

Alibi: Cürbis, bring your Kids in Bett und sell me the publishing rights. Ciao!

Sooo Kussi, now we alone. Good wa? Also i wanna make deal with you!

Jadakiss: Ähäääää. Yonkers, Baby! L.O.X.! D-Block! Poobs!

Alibi: Äh ja, also i have your old publishing Krimskrams. You want?

Jadakiss: Hell yeah! How much are you gonna charge?

Alibi: Null Dollars. You only must come to Splash Festival and perform one song.

Jadakiss: WHAT? Are you serious? Which one?

Alibi: „Show Discipline“ mit Nas!

Jadakiss: …uhm…ok…why this track? Why Nas?

Alibi: Not your Angelegenheit! Only bring him with you. The rest make the Publikum. They have a Rechnung open with him. Harr Harr Harr!

Ende

2. Hier passiert eh so wenig, das kann ich in einem Punkt zusammenfassen!

Na so schlimm ist es nicht. Aber fast. Schauen wir doch einfach mal: Die Selfmade Karawane zieht auf großer Eroberungstour durch das Land und verteidigt ihren Titel als inoffizielle Aggro-Nachfolge-Indie-Sensation. Bis auf den unsäglichen Berlin-Zwischenfall, über den ja schon zur Genüge spekuliert wurde, läuft es wohl äußerst erfolgreich. Der Sampler dürfte wohl auch gut charten. Die Kiste läuft also. Der geläuterte Massiv bekommt jetzt die Quittung für seine raubeinigen Tage und darf sich für eine längere Zeit genau gar nichts mehr erlauben. Ich hab gehört Ratiopharm hat die Tage einen Großauftrag von der Sony/BMG Chefetage bekommen. Was gibt’s noch so? Dennis Lisk, formerly known as Denyo (der andere von den Beginnern, nicht der eine!) ist jetzt bei Four Music. Überraschenderweise wird sein Album nicht „Stadtkatze“ heißen. Alles Neu? Klaaar! Onkel Pillath ist zurück mit einer Joshimixu-Granate, einem dazugehörigen Hood-Video von den 16Bars.de-Workaholics und hat dabei auch noch „die guten Schuhe an“. Beste! Für Fler wiederum ging ein großer Traum in Erfüllung, denn er durfte zu Raab. Sein erster Satz: „Ey, ischbinsobreitischbinfastgegendieTürgerannt“ Fantastisch! KIZ machen sich derweil warm, sprich Trainer Staiger gibt letzte Taktik-Tipps, um dann bald wieder auf Deutschland einzuschlagen. Ohne Gnade, aber mit ärztlichen Ambitionen. Na is ja doch was los hier…!

3. Die Macht der Zahlen!

Wisst ihr noch? „He got shot niiine tiiimes!“ Damit killte Chris Rock vor sechs Jahren die MTV Awardshow und offenbarte damit ein echtes Dilemma im Zirkus called Rap. Es geht um die Obsession mit (eigentlich) unwichtigen, da nichts mit der Musik zu tun habenden, Details wie z.B. Einschusslöcher und eben Verkaufszahlen. Eigentlich könnten die uns ja total egal sein. Klingt ein Album besser, nur weil es Platin gegangen ist? Und klingt ein Album dann auch schlechter, nur weil es sich miserabel verkauft hat? Sicher nicht! Dennoch schielen wir alle gierig nach den neuesten Zahlen, urteilen anhand dessen über ganze Karrieren und…ach egal. Jedenfalls so lange, wie die meisten Rapper dieses Reizthema selber instrumentalisieren, um ihre (oftmals) größenwahnsinnigen Ambitionen zu unterstreichen. Ricky Krausss kündigte im Vorfeld bspw. an, dass er, da er Cürbis ja überlegen sei, von „Deeper than Rap“ mehr Exemplare absetzen würde als dieser es mit seinem Debüt geschafft hatte. Hat nicht geklappt. So viel sei schon mal verraten. 160.000 sind für heutige Verhältnisse trotzdem ok. Und ganz ehrlich, das Album ist viel besser geworden, als ich gedacht hätte. Nur halb so viel konnte Asher Roth absetzen, trotz des College-Überhits und einem hypernden Hype. Wird noch! Am meisten auf den Dreitagebart gefallen ist allerdings Jimmy Jones. Da waren ja sogar noch mehr Leute in seinem „Theaterstück“!

4. Deutschraps Arbeitsmoral 2.0!

Nachdem das Thema schon von Donni, Badaboom und Neohipster angesprochen wurde, was wiederum eine lebhafte Diskussion ausgelöst hat, geb ich jetzt auch noch mal meinen Senf dazu. Im Detail geht es darum, dass es in Deutschland nur sehr wenige Rapper gibt, die neben oder zwischen ihren „großen“ Releases Output anbieten. Um das zu verdeutlichen, müssen wir leider mal wieder den großen Bruder US of A bemühen. Da ist es einfach Gang und Gebe das die heißesten Tracks der Saison tausendmal geremixt und somit neu-interpretiert werden. Manchmal im Solo-Modus und manchmal kommen da auch völlig wahnwitzige, da überraschende, Konstellationen zustande. Hierzulande hat sowas Savas geschafft, Manuellsen auch. Viel mehr fällt mir grad nicht ein. Neu-Interpretationen gab es auch kaum. Immerhin hat Joeys New York Hymne damals ein paar deutsche Rapper inspiriert. Aktuell gäbe es ja auch wieder einige Kandidaten, sogar aus heimischen Gefilden, wie bspw. „Probs“ und „Check mich aus“. Was machten einige Nachwuchsrapper? Sie jammerten im Blog rum, dass sie das Instrumental nicht hätten und das ihnen das mal einer besorgen sollte. Myspace ist doch euer bester Freund, Jungs. Schreibt den Rappern und Produzenten einfach und mit etwas Glück geschieht das Unglaubliche. Rappen müsst ihr aber selber!

5. Leute, Cam`ron stellt noch ein!

Es war schon immer dein Traum für einen Mann zu arbeiten, der von sich behaupten kann, die Farbe Rosa für mindestens eine Saison salonfähig gemacht zu haben, der gerne zwielichtige Gestalten mit fragwürdigen Namen um sich schart und der mal allen Ernstes „I get the boasters boasting, I get computers puting“ gerappt hat? Dann bewirb dich jetzt und mit etwas Glück stellen dich Cam und Duke Da God ein und du darfst…ja was eigentlich? Teil der Entourage werden? Anti-Jim Jones-Sticker in Harlem verkleben? Bunte Pelze glattbürsten? Was auch immer es sein mag, es ist in aller erster Linie Arbeit und die gibt’s ja heutzutage auch nicht mehr wie Sand am Meer. So wie damals..äh..im 18. Jahrhundert. Bevor ich es vergesse, eine sehr wichtige Vorrausetzung müsst ihr natürlich erfüllen, sonst braucht ihr es gar nicht erst versuchen. Ihr solltet einen Hochschulabschluss haben! Warum? Weil Mr. Gilles ebenfalls einen besitzt und deshalb ein Faible für höhere Bildung hat. Jetzt fragt ihr euch natürlich zu Recht, wie ausgerechnet diese Harlemesische Schneenase einen College-Abschluss bekommen hat. Laut eigener Aussage, haben sie ihm den geschenkt, damit er im Gegensatz für sie Basketball spielt. Clever, clever!

6. Frisches Blut/Nächster zu Blasen?!

Die Rapwelt dreht sich bekanntlich verdammt schnell, zwar oft nur um die eigene Achse, aber sie dreht sich. Dieser Umstand versorgt uns Fans/Konsumenten ständig mit frischen, neuen Artists, die wiederum auch frische, neue Ideen mitbringen. Perfekt. Durch die Schnelligkeit, welche wiederum durch Internet Hypes Schmypes erhöht wird, besteht allerdings auch die Gefahr, dass ein sog. Newcomer schon Frührentner ist, bevor sich die Rapwelt einmal gedreht hat. Wie viel hört man denn noch von den Cool Kids? Was hat Mickey Factz bisher so zustande gebracht? Jetzt sagt nicht Mixtapes, weil Mixtapes gibt es sogar schon von deiner Oma und dem Fleischfachverkäufer deines Vertrauens. Datpiff sei Dank! Hipster ist also tot, jetzt kommt Rockster. Oder doch nicht? Kid Cudi hat immerhin einen Deal bei Universal/Motown bekommen und damit mehr erreicht als neunzig Prozent seiner bunten Kollegen aus der „Enge Hosen-Fraktion“. Viel interessanter finde ich allerdings einen anderen Künstler, den der durchschnittliche Spiegel Online-Rap Experte leichtfertig in dieselbe Kategorie stecken würde. Die Rede ist von Wiz Khalifa. Der junge Mann hat ebenfalls einen Majordeal abgegriffen und brennt mit seinen Mixtapes seit zwei Jahren alles ab. Da er auch schmächtig und ebenfalls recht tätowiert ist, würde der Spiegel Online Heini natürlich sofort Lil Wayne rufen. Kann man machen, muss man aber nicht. Der zieht wirklich sein ganz eigenes Ding durch. Pittsburgh bietet eben auch weniger Imitationsfläche als Brooklyn, right?!

7. Heheeey, leck on my Chingy bitte!

Wenn Chingy zu viel Chianti intus hat und gelangweilt ist vom Pornoseiten che-checken, dann ruft er gerne mal die Dame seines Vertrauens an, um sich mit dieser dann zum Druckablassen zu treffen. Als unglaublich erfolgreicher, ewig relevanter und unmenschlich berühmter Überflieger könnte er natürlich jede haben. Er müsste einfach nur durch ATL laufen und dann auf eine Frau seiner Wahl zeigen. Ein kurzer „Right thurrr“-Ruf würde genügen und sie wüsste was zu tun wäre. Aber Chingy ist ein Abenteurer und liebt das Risiko. Nicht zu wissen ob der Sexualpartner Männlein oder Weiblein oder Beides ist, scheint einen ungeheuren Reiz auf Howard Bailey Jr. auszuüben. Oder besser gesagt, es schon irgendwie zu wissen, aber keinen F drauf zu geben. Das zumindest behauptet (Achtung jetzt wird es freakig!) Foxxjazell, eine transsexuelle Rapperin aus Kalifornien. Laut ihrer Aussage haben sich beide wohl öfters mal getroffen. Karten gespielt sie haben nicht, junge Jedis! An und für sich dürfte das auch alles gar kein großes Ding sein, schließlich gibt es da so einige Rapper mit ähnlichen Vorlieben, aber es ist nun mal ein Tabubruch und ein lustiger dazu. Natürlich hat Chingy das ganze öffentlich dementiert. Aber da war es schon zu spät. Als er/sie dann noch erklärte, Chingy Mingy wäre der „Empfänger“ beim gemeinsamen Ringen, nur um daraufhin noch einen Disstrack zu veröffentlichen, sind die Blogs endgültig durchgedreht. Ist ja auch zu absurd: ein One Hit-Wonder Rapper wird von seiner rappenden Shemale-Ex per Disstrack attackiert. Comedy pur!

8. Wo sind die Spielverderberz?

KRS-One und Professor Griff sind nicht dafür bekannt, die allergrößten Partykanonen dieses Erdballs zu sein. Um es mal ganz direkt auszudrücken: Ich könnte mir eher vorstellen, mit Reich-Ranicki und Claus Kleber einen drauf zu machen, als mit diesen zwei Oldschool-Heroen. Das ist natürlich nicht weiter dramatisch, schließlich hat jeder andere Vorlieben und Fachgebiete (s. Chingy). Das gilt natürlich auch für Politik und diesbezügliche Meinungen und Einstellungen. KRS stand Autoritäten bekanntlich schon immer kritisch gegenüber und so dürften seine neuesten Äußerungen zu Obama und dessen Politik eigentlich nicht weiter verwundern. Eine Marionette sei dieser, kein Deut besser als Bush und überhaupt und sowieso. Instanzen zu hinterfragen und nicht alles unkritisch hinzunehmen ist wichtig. Mal wieder ein gutes Album aufnehmen allerdings auch, Herr Blastmaster! Professor X, resozialisierter Staatsfeind Nummer Eins unter Chuck Ds Fuchtel, sollte sich mit seinen Kommentaren allerdings etwas zurück halten. Oder aufhören mit zweierlei Maß zu messen, wenn er davon spricht, dass Obama das neue Gesicht des Faschismus sei. Schließlich kamen aus seiner Ecke einige der geisteskranksten, anti-jüdische Hasstiraden der letzten zwanzig Jahre. Yes He Schawein!

9. Support your local Tanzlokal!

Vorgestern Abend war der Papa mal wieder unterwegs. Völlig investigativ natürlich. Was stand auf dem Programm? Eine Party mit guten DJs und bisschen Live Rap. Das ganze fand in einem recht bekannten Club statt. Jada ist da auch schon mal aufgetreten. Vor 300 Leuten. Bei einem Ticketpreis von astronomischen 44€(!!!) eigentlich noch ein Wunder. Egal, ich hab mich jedenfalls voller Vorfreude auf den kommenden Abschuss auf den Weg gemacht. Unterwegs ein „Böse Blicke“-Battle mit einem miesen Mutantengoon bestritten und dann stand ich schon vorm Club. Außer mir noch hundert 16-jährige. Die Jungs alle als Banger verkleidet, die Mädels als professionelle Sexy Time-Dienstleisterinnen. Da sie um 12 wieder raus mussten, drehten sie gleich richtig auf und tanzten auf der Box, als wären sie in einem scheiß Cürbis Cekzun Video. Dann ballerte Skala ignorant einen Crunk-Block rein, als die ersten Real Rap Fans eintrafen. Köstlich. Später gabs noch Live Rap, inklusive sympathischen Aussetzern und Mitgegröle. Ungefähr sieben energetische Wodkas und fünf Backstage Biere später, unterhielt ich mich irgendwie mit jedem. Natürlich auf Boratisch und meist sinnfrei. Als ich den Besitzer eines Hip Hop Klamottenstores fragte, ob ich nicht mal eine Bonuskarte bekommen müsste, überlegte dieser kurz, kniff mich und stolperte dann weiter die Treppe hinunter. Seltsam! Nach dem ich nicht mehr richtig von der Bar loskam und von einem irritierten Choleriker nach meinem Wohlbefinden gefragt wurde, wusste ich, dass ich losmusste. Aber nicht ohne noch mal lauthals „King of Rap“ mitzugröhlen. Fazit: Solche Partys sind einfach unbezahlbar!

10. Was macht eigentlich…!

Megaloh? Vor einer Weile habe ich ihm, bzw. seinem hervorragenden „Antioxygen“, einen eigenen Blogeintrag gewidmet und die Resonanz war sehr interessant. Vielen ging es so wie mir vorher. Der Name war bekannt, aber mehr auch nicht. Einen ordentlichen Hype hatte der Berliner dennoch und es gab die verschiedensten Spekulationen bezüglich eines Wechsels zu Deluxe. Daraus wurde dann aber nichts. Zusammen mit seinem Produzenten KD-Supier besaß er außerdem eine eigene Plattform namens Level Eight. So weit ich weiß, kam noch ein Produzentenalbum, eine Neuauflage seines ersten Albums und die Kollabo mit Sprachtot und Arzt. Das ist jetzt aber auch schon wieder zwei Jahre her! Entweder hab ich da was verpasst oder Mega hat sich nach der Enttäuschung über die mäßigen „Alles Negertiv“-Verkaufszahlen zurückgezogen. Hoffen wir mal, dass er das nur gemacht hat, um nachzuladen und demnächst mit neuen Raketen zurück zu kommen. Ach ja, gekauft werden müssten die dann allerdings schon…!

Danke fürs Lesen!

Da dies die 50. Ausgabe ist, sage ich noch mal extra Danke. Danke an die treue Leserschaft. Möge sie wachsen, gedeihen und schöne Sonntage erleben. Ihr seid Beste!


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In diesem Sinne-haut mal wieder euer „Port of Miami“ Exemplar auf die Straße und macht Pipi drauf…so wie Cürbis Cekzun! Pinkelprinzengäng, Bitches!

PS: Hier geht’s zum Kolumnenarchiv!

PPS: Was tragt ihr lieber? Nostic oder Psalm 23?

PPPS: Jigga ist ein (Teilzeit-)Autist! Beweis

Kritik bitte an: wzeut9mnc74hd@kLoä+=js.de

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50 Cent x Lil Wayne x Nicki Minaj

Die Nicki von Young Money feier ich ja. Schöner Track von ihr und dem “Lablechef” Weezy. Ansonsten war es ja nur eine Frage der Zeit bis die Black Eyed Peas nun auch elektronische Beats benutzen … Kann sich noch jemand an die Zeit erinnern, wo es diese unglaublich wacke Sängerin noch nicht gab ? An das Album “Bridging the Gap” beispielsweise ?

Alibi Kolumne – Die 10 unfickbaren Sonntagsfakten – „Von Stubenhockern und Hexenjägern – Sei nicht böse, UPS stellt noch ein!“

„Von Stubenhockern und Hexenjägern – Sei nicht böse, UPS stellt noch ein!“
1.The Pre-Splash Files Pt. 2 – Ein Anruf bei Jay-Z!

Klingeln.
Jay-Z:     Yup.
Alibi:     Hallihallo, Kamelgesicht! Haha, only Witz. Hier listen, last week i speak to Nas and say him he give back Monetos that he…
Jay-Z     (unterbricht): Wait a second (Adlib) Guru, turn the lights down. Turn my mic up (Adlib) Now open the window. Close it. (Adlib) Turn the lights on. Now turn my mic down. (Adlib) Jump on the keyboards. Make me a sandwich. (Adlib)Turn my headpho..
Alibi:     (unterbricht) What make you da, alter Quatschkopf?
Jay-Z:     What? I`m in the booth. Man we be doin this Blueprint 3.1.5 Shit. It`s gon be great.
Alibi:     Yes, so great wie Arsch of your Frau!
Jay-Z:     (wieherndes Gelächter…dann Stille) Yo, what did you just say?
Alibi:    Egal! What`s not egal is, is that your friend Nas must give back all Money inclusive Zinsen.I talk mit ihm but no want to. Maybe can you befehl ihm als old boss und so?
Jay-Z:     Listen, I got no clue what you talkin bout. If you got a problem with Nas – talk to him!
Alibi:    Aaargh. You Rappers nerv me! Ok,last year you go to Splash Festival, ja?
Jay-Z:    Wait a second. Oh yeah, I remember that festival in Russia. What about it?
Alibi:     No no, Ostdeutschland. Aber egal. The point is that you get money for that and you make Job ganz gut. But Nas not come before mal and keep money. He is stealer!
Jay-Z:    I`m sorry to hear that. But as you know,  i´m not his boss anymore. I can`t doanything!
Alibi:     Ok you Lappen, I say you secret: Not Chris Brown beat your Schnecke, Nas make it.
Jay-Z:    (Adlib) What? Alright, i´ll make him pay for that. Where do you want me to send it?
Alibi:     I send you Kontodaten bei Twitter. Thank you for all and say hi to your Olle from me!
Fortsetzung folgt!

2.It´s gettin serious, so take off all your Wertsachen!

Massiv aka Pittbull, Sony BMGs Euro-Grab #1, muss am 22. April dieses Jahres wieder an den Ort zurück, an dem der zweitgrößte Ärger seiner bisherigen Karriere begann und wo er höchstwahrscheinlich nie mehr hinwollte: in den Pott. Der aufmerksame Deutschrap-Gossip-Fan weiß natürlich auch warum er dahin muss. Es geht um den Angriff in Duisburg, als Massiv von der Bühne geknallt wurde und um die darauffolgende Massenschlägerei. Was da im Anschluss genau passiert ist, wissen wahrscheinlich nicht mal die dort Anwesenden. Da die Polizei anrücken und die Fete auflösen musste, rückte der Vorfall aber logischerweise auch in das Interesse der Staatsanwaltschaft. Und die scheint mit Massiv den Schuldigen ausgemach zu haben. Laut seinem Anwalt könnten ihm bei Verurteilung bis zu vier Jahre Haft drohen. Abwarten! Massiv fordert nun all seine Fans, in diesem Fall jene aus Fleisch und Blut, dazu auf, zu dem Prozess zu erscheinen, um…ja warum eigentlich? Wahrscheinlich verspricht er sich ein milderes Urteil, wenn die Richterin erst mal sieht wie viele junge Menschen dieser Künstler schon bekehrt und damit gerettet hat. So einen kann man doch nicht wegsperren. Ich hoffe er hat auch einkalkuliert, dass evtl. ein, zwei, drei Schalker Söhne anwesend sein werden… Peace!

3.Wann ist ein Mann ein Mann?

Kanye West entsprach noch nie dem, von Cürbis Cekzun propagierten, Prototypen des durchtrainierten, harten Rappers. Seine Welt waren schon immer eher die Boutiquen und Laufstege dieser Welt. Ach ja, ein Jesus-Fimmel und eine starke Affinität zu feimininer Farbwahl wurden ihm auch noch nachgesagt. Und genau da liegt der Hund begraben. Die meisten Blogger und Klatschtanten (mich selbst inbegriffen) haben sich in letzter Zeit immer häufiger auf Fotos gestürzt, die ihn in seltsamer Kleidung und vor allem in Begleitung von Menschen in noch seltsamerer Kleidung zeigen. Seltsam bedeutet in diesem Fall Leggins im Leo-Look, Cowboyhüte und bunte Jäckchen. Das es sich dabei vor allem um die Jungs von Sa-Ra handelt, die schon immer bescheuert und geschmacklos rumgelaufen sind, wird dabei oft unter den Tisch fallen gelassen. Genauso wie die Tatsache das diese Heinis verdammt gute Musik machen. Aus dem Kontext gerissen, entsteht so oft der Eindruck Yeezy würde in seiner Freizeit am liebsten mit CSD-Veteranen abhängen. Um dem entgegen zu wirken, sowie den damit verbundenen, ständigen Gayrüchte um seine sexuellen Präferenzen, hat er letztens verkünden lassen, dass er solche Berichte nicht mehr länger hinnehmen wird. Die Journaille habe zu akzeptieren, dass er hetero sei und solle sich lieber um andere, wichtigere Dinge kümmern. Schade, hat echt Spaß gemacht!

4.Privatsender auf Hexenjagd!

Bei Sat.1, einem Sender der schon immer für geistvolle Unterhaltung bekannt war, hat man jetzt einen neuen (Staats-)Feind: Bushido! Wie es dazu kam? Die jungen Männer von „Akte 09“ wollten eigentlich nur einen sauber recherchierten, investigativen Bericht über Bushido machen und wären am Ende fast gestorben. Ja, wirklich! Der Bericht besteht aus zwei parallelen Erzählsträngen. In dem einen kommt seine Schweizer Ex-Freundin zur Wort und in dem anderen schleichen die „Reporter“ von Akte 09 in seinem alten Viertel rum und befragen irgendwelche Menschen, nur um das ganze dann auch noch in seinem neuen Viertel durchzuziehen. Wow, dafür gibt’s auf der Journalistenschule sicher eine Eins und ein wohlwollendes Nicken vom Prof. Die  Ex-Freundin erzählt jedenfalls, wie sie den gutenjungen kennen- und lieben gelernt hat, wie sie schwanger wurde, wie er sie bedroht habe und wie sie dann abtrieb. Ok. Aber dann erzählt sie auch noch worauf er im Bett steht und andere unschöne Details. Will man nicht wissen und rückt ihre anderen Ausplaudereien in ein noch unseriöseres Licht. Zum vermeintlichen Eklat kommt es dann vor Bushidos Haus, als dieser in Begleitung eines Joggingguards aus dem Haus gestürmt kommt und dem „Reporter“ allerlei Dinge androht. Nicht so clever wenn eine Kamera dabei ist und läuft, andererseits bekommt man ja auch nur das zu sehen, was man sehen soll. Vielleicht haben sie versucht durch die Fenster zu filmen, vielleicht wollten sie etwas über seine kranke Mutter machen…weiß man alles nicht. Ein unangenehmer Beigeschmack bleibt.
PS: Ich kann den Blick von Ulrich Meyer recht passabel imitieren!

5.Geschichtsstunde 2.0 – Die Akte Fiffy!

Dame Dashs Ex-Anwalt, der unter dem seltsamen Namen Combat Jack bloggt, hat wieder zugeschlagen und seine persönlichen Industrie-Geheimnisse mit der Welt geteilt. Diese Woche geht es um Cürbis Cekzun und der Insider-Bericht steht unter dem Titel „50 Cent Is Not A Rapper“. Dürfte für Aufregung sorgen. In dem Text beschreibt er wie er das erste Mal von Cürbis gehört und ihn dann auch kennengelernt hat. Parallel dazu gibt es noch eine kurze Übersicht über die einzelnen Karrierestationen des G-Unit Häuptlings. Das meiste ist natürlich bekannt, aber vor allem die Beschreibung des Zusammentreffens, sowie einige interessante Details, die den meisten so nicht bekannt gewesen sein dürften, stechen hervor. Am Ende kommt er dann zu dem folgerichtigen Schluss, das Cürbis kein Rapper ist und wenn er es denn je war, dann höchstens auf seinen ersten Mixtapes. Ich finde ja auch, dass er nie wieder so hungrig und fokussiert klang, wie vor dem Interscope-Deal. Combat Jack bringt es auf den Punkt: „50 Cent the rapper is dead, long live 50 Cent, the world’s smartest entertainer. “

6.HussundHodnplusEntourage!

Vorgestern waren die Antimaterie-Helden von der Kölner Entourage Crew in der Stadt und natürlich konnte ich mir das nicht entgehen lassen. Die Goons Donni und Freitag (medizinische Zelle und Muskel der Schwänzengäng) kamen zum Auswärtsspiel vorbei und gemeinsam machten wir uns auf den Weg. Als wir ankamen, war der kleine Club fast leer. Gemütlich war es trotzdem und so ballerten wir uns erst mal einige energiegeladene Vodkas rein und lauschten den vorgestrigen Klängen, welche die DJs zum Aufwärmen und/oder Einschläfern auflegten. Drei Stunden später war der Club dann recht voll und es zeichnete sich langsam aber sicher ein Beginn der Festivitäten ab. Ignorant, aber verständlich. Wer will schon vor 50 Leuten auftreten? Hip Hop Prominenz war inzwischen auch schon eingetroffen: u.a. Lokalmatador Morlockk Dilemma und Splash-Regulator Mirko Roßner. Eröffnet wurde der kölsche Reigen durch O-Flow, welcher sich als Überraschung des Abends entpuppen sollte. Wie energetisch und selbstbewusst dieser kleine Kerl abging, nötigte uns doch einiges an Respekt ab. Sylabil Spil war…ungewöhnlich. Der Taktlo$$-Vergleich ist jedenfalls nicht weit hergeholt. Danach dann endlich der Retrogott und sein DJ. Was folgte war ganz normaler Wahnsinn. Allein zu sehen wie eine Crowd zu jazzigen Boombap-Beats pogt, ist schon ein Ereignis. Die Idee, zwischen den eigenen Tracks Klassiker aus den US of A reinzuknallen und zu hosten, finde ich übrigens revolutionär. Nach einem netten Plausch mit Ben vom splashmag ging es dann nach Hause, vorbei an einer brennenden Mülltonne! Räpp!

7.Meeensch, lass doch die Olle!

Jigga hat eine Menge zu tun. Die Stalker seiner Frau verjagen, täglich neue Restaurant- und Labeldeals abschließen, einmal die Woche mit Barack telefonieren und sich Swagger-Tipps abholen, talentierte Künstler entweder droppen oder gar nicht erst signen, seinem Ex-Buddy beim Totalverlust zuschauen usw. Geschafft wird immer im Hause Carter. Und dennoch nimmt er sich ab und zu Zeit für die verlorenen Seelen unserer Generation, um Hilfe zu leisten und Unterstützung anzubieten. Er müsste das eigentlich nicht, aber da er als ehemaliger Dealer ein schlechtes Gewissen hat, möchte er Wiedergutmachungsarbeit leisten und damit etwas zurückgeben. Zurückgeben an diejenigen, von denen er früher nur genommen hat. Kurz gesagt, er will Amy Winehouse bei den Aufnahmen zu ihrem neuen Album unterstützen. Warum? Seiner Meinung nach ist sie eine gute und wichtige Künstlerin, der man einfach nur mal wieder bisschen helfen müsste. Stimmt, eine Therapie wäre angebracht und da wird ja sicher auch gesungen und getanzt. Mark Ronson hüpft natürlich treudoof auf den Zug auf und will auch wieder mitmachen. Super! Hilf lieber Rhymefest, damit der endlich mal mit „El Che“ fertig wird!

8.Plies und die kleine Goonette!

Plies kann nicht rappen, aber dafür sieht er scheiße aus und hat auch sonst keinerlei Talente, die ihn für den Aufenthalt im Blitzlichtgewitter qualifizieren. Das sehen einige US-amerikanische Musik-Connaisseure scheinbar anders und geben tatsächlich Geld für seine CDs aus. Aber das scheint ihm nicht zu reichen, denn kürzlich gab er in einer Videobotschaft bekannt, dass er eine Serie namens „Goonette“ produziert hätte, die es bald zu sehen gäbe. Zeit und Ort werden dabei allerdings nicht weiter berücksichtigt. Wie in einem schwarzen Loch! Egal, am Ende wird es wahrscheinlich eh bei YouTube bleiben. Ist ja die Straße 2.5. Also worum geht es in dieser Serie? Es geht, allen Ernstes, um eine kleinwüchsige Stripperin und ihren täglichen Hustle. Ein Thema das uns nicht nur alle betrifft, sondern auch brennend interessiert. Das hat der olle Plies schon gut erkannt. Um es uns noch schmackhafter zu machen, gibt es auch gleich einen Trailer und der ist…verstörend. Nicht weil sie kleinwüchsig ist und auch nicht weil sie an der Stange steht, sondern weil eben genau das gemacht wird, was nicht das Ziel sein kann. Sie wird als exotischer Freak gefeiert, der sich von Männern hochheben und betatschen lässt und durch seinen Sonderstatus die meisten Scheine abgreift. Vielleicht stimmt ja mit mir irgendwas nicht und das Ganze ist total ok…?!

9.No Money, No Auslauf!

C-Murder, der eine Bruder von Master P (nicht der andere!), schlägt sich ja nun schon seit Ewigkeiten mit dem langen Arm des Gesetzes herum und will einfach nicht klein beigeben. Angeblich soll er ja einen 16-jährigen erschossen haben. Immerhin wurde seine Strafe in Hausarrest umgewandelt, was sicherlich angenehmer sein dürfte. Aber da hat er sich wohl nicht immer dran gehalten und außerdem ist jetzt ein neuer Richter für seinen Fall verantwortlich. Ende des Monats wird die Mordanklage dann wohl noch mal neu verhandelt und wenn es ganz schlecht läuft, muss der untalentierte Rapper wieder zurück in den Bau. Für länger, versteht sich. Aus diesem Grund bat er kürzlich seine Fans und Supporter per Brief zur Kasse. Da ihm das Geld auszugehen scheint, sein großer Bruder scheint ja auch nix mehr zu haben, müssen jetzt eben andere aushelfen. Er stellt sich das so vor: jeder spendet tausend Dollar und versucht möglichst noch hundert andere Menschen davon zu überzeugen, dasselbe zu tun. Läääääuft!

10.Was macht eigentlich…!

Kay-One? In zweierlei Hinsicht eine interessante Frage. Zum einen stellt sie sich, in Anbetracht seines Outputs der letzten ein, zwei Jahre. Nicht das ich auf ein Soloalbum warte, deine kleine Schwester hätte bestimmt Interesse daran, aber komisch ist es schon, dass da außer hausinternen Features nichts passiert. Oder? Müssen da nicht alle mal ran und was rausknallen?  Was macht er denn dann stattdessen? Arabisch lernen? WoW zocken? In der Villa saugen? Rotzen? Zum anderen wird seine Position als „voll bester Freund für immer von Bushido, Alta“ jetzt ernsthaft in Frage gestellt. Erstens weil der sich wieder mit Fler vertragen hat und zweitens weil Provokateur #1 Hengzt kürzlich bekannt gab, ab und zu mit Kay zu telefonieren. Und was macht er dann, wenn er wieder alleine und damit das ist, was er auch vorher schon war, nämlich ein in Hip Hop Kreisen mittelschwer bekannter Rapper, der etwas schneller als der Rest war?

Danke fürs Lesen!

In diesem Sinne-lasst es euch gutgehen und verkleidet euch mal wieder als außerirdischer Sexschlumpf mit Fuchsschwanz…so wie Sa-Ra`s Taz Arnold! EsZählenAuchDieInnerenWerteGäng, Bitches!

PS: Hier geht’s zum Kolumnenarchiv!

PPS: Gibt es ein Album, dass seiner Zeit weiter voraus war als Common`s „Resurrection“?

PPPS: Schlafen die 16bars-Jungs eigentlich auch mal?

Kritik bitte an: wzeut9mnc74hd@kLoä+=js.de

Neu: MTV Urban Webshow

Foto via MTV

Wie ich heute mitbekommen habe, hat MTV das Urban Format wieder aufgelegt. Diesmal läuft das ganze aber nur im Internet. Ist mir persönlich lieber, da ich die Sendungen auf MTV sowieso immer alle verpasse. Ich hab jetzt auch zum ersten Mal die VJane Hadnet gesehen.


Infotext zur Sendung
:

You can’t keep a GOOD SHOW down! MTV Urban ist zurück und erobert das worldwideweb. Klicken, Piloten und unsere bezaubernde VJane Hadnet reinziehen!

Wir sind wieder daaaa und geben völlig enthusiastisch Vollgas! Von nun an servieren wir euch den urbanen Shit regelmäßig online. In dieser Folge präsentiert Hadnet Gossip, News, Clips und unseren Urban Classic Shot von und mit 50 Cent, K.I.Z., Samy Deluxe, Das Bo, Dissziplin and much more. Kick back and enjoy da ride!

Hier gehts dann auch zur ersten Webshow von MTV Urban.

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