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Posts getagt mit ‘KiD CuDI’

Top 10 des Jahres 2009 by Donni



Da sich 2009 dem Ende neigt, dachte ich mir ( nach dem Konzept der Juice Zeitung) nun auch eine Top10 von diesem Jahr zu erstellen.  Natürlich ist das ganze sehr subjektiv und entspricht nur meinem ganz persönlichen Geschmack. Wer eigene Vorschläge hat oder was ergänzen will, was ich sträflicherweise wohl vergessen habe, der kann das gerne mit einem Kommentar machen.

Eine Top 10 von Alibi wird es übrigens an diesem Sonntag statt der üblichen Kolumne geben.

01. La Roux – La Roux (LP)
02. Clipse – Til The Casket Drops (LP)
03. The Bloody Beetroots – Ramborama (LP)
04. Nate57 – Blaulicht (Track) | Nate 57 & Telly Tellz – Verrückte Ratten (Mixtape)
05. Drake – So Far Gone (Mixtape)
06. Fler – Check Mich Aus (Track)
07. Tua – Grau (LP)
08. Sonny Black & Frank White – Zwei Turntables und ein Mic (Track)
09. KiD CuDi – Man On The Moon (LP)
10. K.I.Z. – Sexismus gegen Rechts (LP)

Da es sich um eine Top10 handelt, kann ich nicht alles unterbringen, was mich dieses Jahr neben unzähligen Podcasts begleitet hat ( ja ich höre unterwegs zu 90% Podcasts und nur ca. 10% Musik). Deswegen werden noch ein paar Künstler erwähnt, die sehr gute Releases hatten:  La Coka Nostra, Jay-Z, Rick Ross, Kamp & Whizz Vienna, Wiz Khalifa, Eko Fresh, Kollegah & Farid Bang …

Alibi Kolumne – Die 10 unfickbaren Sonntagsfakten – „Von Spinnenmännern und Vogeljungen – Ick bin ein Burrliner!“

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KiD CuDi – The Demo Tape

In Zuge des Release von KiD CuDi seinem Solo Album “Man On The Moon” tauchten immer mehr Tracks im Netz auf – auch Sachen die nicht für das Album bestimmt sind bzw. ältere Songs. Nun scheint wohl auch das Demotape von KiD CuDi im Netz gelandet zu sein (von dem ich ein, zwei Tracks auch schon gepostet habe).

Ich hatte leider noch keine Zeit reinzuhören, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es gut ist.

Diggin The Crates #4 – Nur ein Spiel


Nur ein Spiel.

Die Vorfreude aufs Splash! wird immer größer. Zumindest bei mir!

Einer der Acts auf den ich mich am meisten gefreut hätte, wäre sein letztes Mixtape “Dat Kid From Cleveland” nicht so grottenschlecht gewesen, ist Kid Cudi…
Da er aber in der letzten Woche zwei echt gute Dinger rausgehauen hat (HIER und HIER) und sein erstes Tape
“A Kid Named Cudi” seit seiner Veröffentlichung auf meinem iPod ist, werd ich mir seinen Auftritt vielleicht doch geben…

Einer meiner Lieblingstracks auf besagtem Debut ist “The Prayer” für das Plain Pat den Song “The Funeral” der amerikanischen Indie Rock Band “Band of Horses” gesampled hat. Der Song wurde 2007 als Single auf 7″ Vinyl in limitierter Stückzahl veröffentlicht.
Reinhören lohnt sich. Und über den Tellerrand schauen auch!

Eine der Überraschungen des Jahres für mich sind The Kickdrums.
Ich hab sie Anfang des Jahres zum ersten Mal wirklich wahrgenommen als Produzenten des Kid Cudi-Bretts “Sky High”. Danach auf dem Kanye West Remix Tape “Sky High” von DJ Benzi und Plain Pat auf dem sie neben dem “Titelsong” auch noch einen wahnsinnigen “Good Morning”-Remix ablieferten. Es folgten weitere Remixe für u.a. Adele, Jay-Z und Slaughterhouse.

Jetzt bringen die zwei Herren aus Cleveland ihr erstes Soloalbum auf den Markt und das ist kein normales Producer-Album mit Beats und verschiedenen Featuregästen sondern richtig gute, musikalisch anspruchsvolle Instrumentals mit Gesang.
Für den Titelsong “Just A Game” flippen die beiden David Axelrods “The School Boy”, das auf 1969 auf seinem zweiten Album “Songs Of Experience” erschien, und schaffen es meiner Meinung nach das Orginal noch zu übertreffen. Überzeugt euch selbst!

Das Video zu “Just A Game” wurde übrigens von – was für eine Überraschung! – Rik Cordero gedreht und ist auf jeden Fall sehenswert! HIER

Checkt auch die MySpace Seite der Kickdrums für mehr Songs.
Ich feier die!!!

KiD CuDi – Mr. Solo Dolo

Vor ein paar Monaten spielt KiD CuDi den Song live und nun ist er in normaler Qualität im Netz aufgetaucht – sehr angenehmes Lied. Sein Album “Man On The Moon: The End Of Day” soll am 25.August erscheinen.
 
KiD CuDi – Mr. Solo Dolo


Kid Cudi signt bei Universal/Motown

Na wer hätte das noch gedacht? Ein sog. Hipster-Rapper bzw. einer der Vorreiter dieses “Genres” hat Erfolg. Und zwar nicht nur im Internet, denn das haben sie ja alle, sondern auch in der richtigen Welt. Unglaublich! Andererseits war “Day`N`Nite” auch DER Hit schlechthin und er hat immerhin an vier “808..”-Tracks mitgeschrieben. Jetzt also ein Major-Deal und ein eigenes Label (Dream On) in Zusammenarbeit mit Kanyes G.O.O.D.-Truppe. Sein Album “Man on the Moon: The Guardian” kommt dann wohl im Sommer. Hau rein!

Alibi Kolumne – Die 10 unfickbaren Sonntagsfakten – „Von Wurstbonbons und Krötenjägern – !“



„Von Wurstbonbons und Krötenjägern – !“

1. Mal wieder im Hip Hop Himmel!

Unser letzter Besuch liegt lange zurück und so wie sich in der irdischen Welt einiges getan hat, gab es natürlich dementsprechend auch hier einige Veränderungen. Nachdem es Eazy-E gelungen war, sich selber und damit auch alle Neuankömmlinge auszusperren, kann er seine Türstehertätigkeiten nicht weiter ausführen und würfelt deshalb mit den Neuen eine Runde vorm Tor. Jedenfalls solange bis ein Rapper stirbt, der über Erfahrung im Bereich Schlüsseltechnik verfügt. Drinnen herrscht eine angespannte Atmosphäre. Biggie und Pac tragen ein Battle aus. „Über mich gibt es jetzt sogar einen Kinofilm, Harr Harr“ „Na und, über  mich gibt es 500 inoffizielle DVDs, in denen Menschen, die mich nie gekannt haben, über mich und meine Musik philosophieren. Mit Wackelkamera und ohne Bonusfeatures!“ „Mein alter Chef verdient immer noch Millionen und nervt wie eh und je“ „Meiner auch, aber Geld verdient er keins mehr. Dafür schläft er in letzter Zeit häufiger auf dem Bordstein. Er sucht den Kontakt zur Straße. Thug Life!“ „Ich hab einen Twitter-Account!“ „Thug Life!“ Genervt stehen Jam Jaster Jay und Pun am Rand (obwohl Pun liegt eigentlich mehr) und schauen dem Treiben zu. „Übrigens, RUN-DMC kommen endlich in die Rock`n`Roll Hall Of Fame!“ Pun beißt einem Engel den Unterschenkel ab und erwidert schmatzend „Äh, DAS bringt dir ja jetzt auch..äh..nicht mehr sooo viel“ „Fick dich, ich geh jetzt auf Wolke Sieben und spiel mit Lefteye Golf. R.I.P.!

2.Angela, pack die Monetos aus!

Ich muss jetzt mal auf den Tisch hauen. Stammtisch, that is. Es werden Milliarden an Bänker verteilt, die ihren Job als ein einziges großes Monopoly-Spiel zu begreifen scheinen und der kleine Mann geht mal wieder leer aus. Dabei wäre es doch nur gerecht allen gescheiterten Durchschnittsrappern, Hobby-CEOs und Kleinstadt-Hustlern ein Stück vom gigantischen Euro-Kuchen  abzugeben. Es herrscht eine Rezession und die macht eben auch nicht vor der Generation Myspace Halt. Angela, du musst jetzt schnelle Hilfe leisten. Hier haben junge Leute viel Geld verpulvert, um sich und ihre zurückgebliebenen Kumpels endlich auch mal in einem Video zu sehen. Ulf und Knulf haben ihre Bausparverträge aufgelöst, nur um sich die neueste Picaldi-Kollektion und dazu passende Air Max leisten zu können. Autos wurden geleaset, Animierdamen gemietet und der ein oder andere Dealer wartet auch noch auf sein Geld. Und das alles nur, um am Ende doch noch ein Star zu werden. Reich, berühmt und berüchtigt. Wie Fard schon in der aktuellen Juice meinte: „Wann hat denen einer eingetrichtert, dass Rap ihnen das finanzieren muss?“ Gute Frage und die Antwort lautet: Cürbis und Anis! Immer einen Schuldigen suchen, machen Angie und ihre Kollegen ja auch nicht anders und in diesem Fall hat es sogar den Vorteil, dass sie sich ihr Geld bei den Genannten wieder holen können. SOS!

3.Deutschrap im Fleischfrühling!

Klingt wie der Albumtitel eines rappenden Metzgerlehrlings. Aber da Stefan Raabs Sohn nicht rappt, geht es hier eher um die verfrüht einsetzende Grillsaison in der deutschen Rapszene. Erst letzte Woche hatte ich den Gefühlsfrühling ausgerufen und nun das. Aber ist das wirklich ein Widerspruch? Handelt es sich bei den neuen Beefsteak-Attacken nicht auch um Gefühle, wenn auch um recht negative? Interessant ist zudem, dass einige Akteure durchaus multitaskingfähig sind und mehrere Beefis zur selben Zeit am Brutzeln haben. Fler kämpft z.B. an mehreren Fronten gleichzeitig, so wie es schon seine blauäugigen Vorfahren vor einigen Jahrzehnten taten. Details dazu gibt es bei Herrn Sorge, dem neuen Geschichts-und Vertrauenslehrer der 10/2. Neben dem außergewöhnlich lustigen Telefonat mit „King Zulu“ (Zitat Synthman Mike), zeugen auch seine Disstracks gegen Selfmade bzw. Kolle, sowie sein latenter Zorn auf seinen Ex-Partner von dessen Vielfleischerei. Schade, die neue Single fand ich gar nicht übel, aber hier verzettelt sich jemand! Staiger und Manuellsen wären fast in den Freefight-Ring gestiegen, ebenfalls ein fleischiges Unterfangen, ließen es dann aber doch bleiben. Es gibt übrigens eine Nachrichten-Funktion bei Myspace! Die nutzten z.B. der äußerst unterhaltsame Farid Bang und der äußerst…naja also der Hip Hop Schock MOK. Keine Ahnung worum es da wieder ging, aber Hauptsache ihr nehmt zum Grillen die richtige Soße. Der Brutzelsenf von Bautzner kann z.B. gar niiirrrchts!

4.Weezo ist es so ruhig in Weezyana?

Dass die Syzzurp-Ration runter gefahren wurde, begrüße ich als besorgter Beobachter natürlich. Aber das Ziehvater Birdman den Hahn scheinbar komplett abgedreht hat, finde ich wieder übertrieben. Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, warum seit einiger Zeit kein Mucks mehr aus der Richtung von Sumpfschlumpf Carter Karlo zu hören war. Außer einiger Young Money Sausen und einem erneuten, zaghaften Cürbis-Diss war doch da nichts, oder? Keine verrückten Aktionen, keine Verhaftungen, keine absonderlichen Aussagen zu merkwürdigen Themen. Was ist da los? Bereit er sich etwa in aller Ruhe auf die Übernahme des Rock-Genres vor? Gibt Kevin Rudolf ihm noch schnell Gitarrenunterricht? An dieser Stelle übrigens Über-Respekt an den Mann. Einen Hit mit so einem Künstlernamen zu landen ist wirklich eine reife Leistung! Zurück zum Troll. Vielleicht haben seine Bosse aber auch das Gegenteil getan und die Dosis dramatisch erhöht, so das er bis zum nächsten Release in einem Sirup-Becken schockgefrostet ausharren muss, um ja keinen Quatsch zu machen. Bitte melde dich, Wan Solo!

5.Kollabos sind das neue Solo!

Zu zweit ist immer gut. Das geht beim Tandemfahren los, gilt ebenso fürs Tekken-Zocken und endet mit dem Beischlaf. Wesentlich pragmatischer gehen es dabei unsere Deutschrap-Heroen Jonesmann und Olli Banjo, sowie Snaga und Fard an. Gebündelte Kraft trifft härter und oftmals präziser. Und so haben sich diese acht Fäuste zu jeweiligen Tag Teams zusammen gefunden, um mal wieder ein wenig Relevanz und Können in das oftmals trübselige Tagesgeschehen zu bringen. Und das ist ihnen, nach meinem bisherigen  Kenntnisstand, auch schon gelungen. Obwohl ich beide Alben noch nicht gehört habe, so kann ich doch anhand vorangegangener Appetithäppchen ungefähr abschätzen, dass das alles richtig und gut ist. Erwartungsgemäß! Die Optik des „Vögel“-Videos ist bspw. grandios und für deutsche Video-Verhältnisse mindestens wegweisend. Jungs und Mädels: Studieren, nachmachen, Abwechslung schaffen! Das Banjo in dem Track schon wieder seine uralte Fruity Loops-Litanei anstimmt lässt sich dabei auch verschmerzen. Das Pott-Team geht wohl etwas andere Wege als bisher und wird explizit politisch(er). Nicht so wie es für Rapper oftmals typisch ist, davon zeugen schon die fundierten Aussagen im aktuellen Juice-Interview, sondern eben im Pott-Style. Leidenschaftlich, nicht ohne Pathos, aber definitiv ohne Zeigefinger. Das nächste S&P Album wollen wir natürlich trotzdem alle, gell? 

6.1st Round Hipster Knockout!

Es gibt einen neuen Trend unter den Rappern der sog. Hipster-Fraktion. Man hört auf sobald es am schönsten ist, d.h. relativ schnell nachdem man überhaupt erst angefangen hat, nur um dann doch wieder einen Rückzieher zu machen. Klingt kompliziert und schwer nachvollziehbar. Aber ist ja nicht unser Leben! Nachdem der notorisch überschätzte B.o.B. schon einmal laut darüber nachgedacht hatte, dem Spielchen den Rücken zu kehren, zog ihm jetzt Kid CuDi gleich. Trotz eines unglaublichen Hypes, einem echten Hit und den richtigen Gönnern in der Industrie teilte er seinen Fans vor wenigen Tagen mit, nach seinem Debüt aufhören zu wollen. Gründe? Er habe alles erreicht, denn er könne für sich und seine Familie sorgen (wie genau das möglich sein soll, erschließt sich mir nicht…) und außerdem wolle er nicht abheben. Wale, sein einziger wahrer Freund in diesem Zirkus, habe ihn auch schon darauf aufmerksam gemacht, dass er sich langsam verändern würde. Interessanterweise macht auch CuDi einen Rückzieher vom Rückzieher und hinterlässt ein Heerschaar verunsicherter Internet-Fans. Mir ist es relativ wurscht, da die Jungs irgendwie alle noch nicht viel gerissen haben und somit von nichts zurücktreten können. Meine Vorschläge: Weniger twittern und öfter mit echten Menschen reden! Überhaupt erst mal ein Album machen und dann weiter gucken! Nicht ganz so enge Hosen tragen, das macht nur wirr!

7.Was nicht passt, wird passend gemacht!

Wieder so eine absurde Episode aus dem Land der unbegrenzten Moislichkeiten (nebenbei auch noch mein Hauptstudienobjekt). Der „Manager“ von Bone Thugs-N-Harmony verklagt Louis Vuitton. Klingt erst mal nicht so spektakulär. Es abwarten ihr müsst, junge Jedis! Beim Besuch von Kanyes Geburtstagsparty, die logischerweise in einem LV Store stattfand, passierte nämlich etwas eher Unschönes. Nein, keine Schießerei und aus der Torte kam auch kein nackter Karl Lagerfeld. Viel profaner! Dem „Manager“ stürzte ein Ladenschild auf den Kopf. Angeblich soll es irgendwie schief an der Wand montiert gewesen sein, um dem ganzen den Anschein einer Party Location zu geben. Also bisschen Ghetto im Haute Couture Paradies, weil´s so schmutzig und sexy ist! Der Beschädigte ist natürlich nicht so glücklich mit der Fallentwicklung des Louis Vuitton Schilds und hat den Konzern auf eine unbestimmte Höhe Schmerzensgeld verklagt. Hm. Ich überlege gerade, ob ich ihn anrufen sollte, um ihm die Handwerksfirma als möglichen Schuldigen vorzuschlagen. Damit er sich nicht allzu sehr blamiert. Obwohl das sein Job ja schon besorgt hat. Jackass!   

8.I see MJ more in the hood than Curtis!

Diese Line vom fetten Johannes feier ich ja immer noch extrem. Einerseits weil gute Lines  beim BAkon-featurenden Miami Joe die Ausnahme geworden sind und weil sie einfach sauwitzig ist. Aktuell gewinnt sie auch wieder an Bedeutung, denn der ehemalige King of Pop ist wieder unterwegs, um seine leeren Konten zu füllen. London is the place to be und der Thriller-Star absolviert gleich mal eine ganze Reihe an Auftritten. Erstaunlicherweise gibt es ja immer noch genügend Menschen, die bereit sind einen Riesenbatzen Geld auf den Tisch zu knallen, nur um ein blasses, gebrechliches Männlein in den Fünfzigern zu sehen, dass flüsternd vor ihnen herumwackelt und mit seinen knorrigen Fingern auf die wenigen Kinder im Publikum zeigt. Und trotzdem haben  manche Fans angeblich tagelang vor den Verkaufsstellen campiert, um ihn noch ein letztes Mal zu sehen, bevor…ja, bevor was denn? Bevor ihn die Ferengi wieder abholen?  Das ist alles ganz schön krank und abgedreht.  So wie die Greisenkinder bei Akira. Mitleid hat man mit denen ja trotzdem. Ich hör jedenfalls weiter mein „Off the Wall“-Tape und reminisziere mit der Hand im Schritt!

9.Einmal Harlem und zurück!

Letzte Woche waren die berühmten Harlem Globetrotters in der Stadt und natürlich durften wir uns das nicht entgehen lassen. Ich selber bin ja auch ein großes Basketball-Talent, zumindest in den Kategorien Trashtalk und Hookshots. Viel mehr kann ich auch nicht. Aber da es ja irgendwie auch ein inoffizielles Element des Hip Hop Theaters ist, war das ein Pflichtbesuch und findet hier somit seinen wohlverdienten Platz. Einer meiner Freiplatz-Mitstreiter konnte glücklicherweise vierte Reihe Tickets zu einem Viertel des Originalpreises klarmachen und so stand der Sause nichts mehr im Weg. Rezession? Pah! Die Show begann mit einem wilden Potpourri aus bekannten Rapsongs der Kategorie Kanye, Luda und Game. Passt! Wir erwarteten natürlich die heißesten Cheerleaderinnen der Ostküste und wurden…maßlos enttäuscht. Stattdessen stürmte ein als Globus verkleideter Idiot das Feld und turnte in bester Zirkusclown-Manier munter vor sich hin. Die nicht mal halbvolle Halle gähnte und wir ließen uns das überteuerte Bier schmecken. Die Show selber bestand dann aus einem Spiel zwischen den Haupthelden und einer fiktiven und (fast vollständig) weißen Gegenmannschaft. Die wurden natürlich abgezogen und mussten allerlei Späße ertragen. Späße schienen überhaupt das Allerwichtigste zu sein. Spektakuläre Dunking-Einlagen gab es kaum, dafür umso mehr nervtötende Interaktionen mit dem kartoffeligsten Publikum seit „Wetten Dass?“. Die meisten Witze zündeten nicht, da viele Anwesende scheinbar kein Englisch konnten. Dafür ließen sie einfach mal das zweite Quarter unter den Tisch fallen und erledigten unmotiviert ihren Job. Harlem? Dipset!

10.Was macht eigentlich…!

Sam Scarfo? Es gab mal eine Zeit, da galt dieser Mann als das nächste große Ding im verrotteten Apfel von Nordamerika. Allerdings war das auch eine Zeit, in der jede Woche jemand anderes ganz oben auf der Liste potenzieller New New Yorker Superhelden stand. Sam ging dabei besonders clever vor. Anstatt sich einen allzu eigenen Style zuzulegen, bediente er sich einfach kräftig bei den Herren Wallace und Cekzun. Sicher, da gibt es wesentlich schlechtere Strategien, allerdings auch erfolgversprechendere, da originellere. Für einen Def Jam Deal hat es dann aber doch gereicht. Gut, wer war da nicht alles schon mal gesignt? Ich immerhin schon dreimal in meinem bisherigen Leben! Scheinbar haben Jigga und Konsorten das anfängliche Interesse an dem stämmigen Burschen recht schnell wieder verloren und so stand er wieder ohne Deal da. Aber immerhin mit der Gewissheit, die wahrscheinlich dreisteste, ungesignte Symbiose aus Cürbis und Christopher zu sein, die es je gegeben hat. Ein wahrlich beruhigender Gedanke!

Danke fürs Lesen!

 
In diesem Sinne-lasst es euch gutgehen und chillt mal wieder mit psychopathischen Zwirnhändlern…so wie Mr. West! CrackMadeMeDoItGäng, Bitches!

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PPS: Widerspricht der Erfolg von Peter Fox nicht eigentlich allen Klischees vom schlechten Musikgeschmack der deutschen Masse?

PPPS: Splash Headliner 2009…Vorschläge?

Kritik bitte an: wzeut9mnc74hd@kLoä+=js.de

KiD CuDI – ‘09 Freestyle



Beat kickt mich irgendwie.

KiD CuDI – ‘09 Freestyle

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