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Alibi Kolumne – Die 10 unfickbaren Sonntagsfakten – „Von Kampfpärchen und Egotrippern – Death of Autotuning!“

„Von Kampfpärchen und Egotrippern – Death of Autotuning!“

1.Sony Deutschland 2009 – Urban Tactics Pt.2!

Manager Rudi, A&R Jean-Pierre und Praktikant Ulf befinden sich auf dem Weg nach Hamburg, da Kaas dort laut Internet seinen Wohnsitz hat. Nach mehrstündiger Suche erfahren sie dann aber, dass sich der A&R verlesen und Kaas mit Laas verwechselt hatte. Als sie daraufhin dem Praktikanten mit Rausschmiss drohen, immerhin wäre das seine Aufgabe gewesen, steigt dieser erleichtert aus dem gemieteten Cinquecento aus und heuert auf einem Frachter an. Einige Stunden später erreichen die beiden Sony-Mitarbeiter Reutlingen.
A&R Jean-Pierre: Also, ich habe uns ein Meeting mit Kaas organisiert. In einer Stunde treffen wir uns mit ihm im Feenwald.
Manager Rudi (verwirrt): Bitte wo?
A&R Jean-Pierre: Keine Ahnung. Er hat mir nur eine Wegbeschreibung geschickt und gemeint, dass dort der Feenwald sei.
Nach kurzer Zeit erreichen die beiden den Waldrand und setzen ihren Weg zu Fuß fort. Dank der genauen Wegbeschreibung stehen sie plötzlich auf einer zauberhaften Lichtung. Um sie herum schwirren Bienen und Schmetterlinge und die warme Luft ist vom Duft der Walderdbeeren erfüllt. Plötzlich raschelt es hinter einem Baum und hervorspringt Kaas. Auf seiner Stirn prangt ein rosa Horn und seine Hände halten ein riesiges Herzbonbon.
Kaas: Hallo meine lieben Freunde! Schön das ihr gekommen seid. Setzen wir uns doch.
Manager Rudi: Nee, ich steh lieber. Wegen Grasflecken und so. Also wie dir Jean-Pierre sicher schon mitgeteilt hat, wollen wir mit dir über…
Kaas (unterbricht): Eins nach dem anderen, liebe Menschenkinder. Wir sind doch schön und haben Zeit. Lasst uns erst mal einen Freundschaftszaubertrank aus den Elfenkräutern der Hochebene herstellen und dann mit dem Zwergenkönig um das ewige Feuer des Lichts tanzen, um anschließend…
Manager Rudi (unterbricht): Hey, jetzt reicht es aber. Wir wollen Business machen und nicht rumzaubern. Also wir bieten dir einen (kurze Pause) Major-Deal an!
A&R Jean-Pierre (strahlt Kaas erwartungsvoll an): Tataaaaaa!
Kaas: Und wie wäre es mit einer Partie Trollball oder wir braten uns Ogerwürste oder wir besuchen die Elfenprinzessin und sammeln mit ihr magische Blumen oder wir tanzen mit den Einhörnern im tiefen Gras oder wir verzaubern ein paar Häschen..?
Während sich die Sony-Mitarbeiter mit hängenden Schultern auf dem Weg zu ihrem Wagen machen, telefoniert Kaas mit dem Chimperator Büro.
Kaas: Hey, jaja lief alles klar. Die denken ich spinne und hauen grade wieder ab. Haha.
Fortsetzung folgt!

Teil 1

2.No Auto-Tune for Old Men!

He did it again. Officer Jigga hat mal wieder ein Verbot ausgesprochen und gleichzeitig den vorzeitigen Tod eines sehr beliebten Gimmicks verkündet. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, in der Shawn Carter, auf dem Zenit seines Ballertums, mit einer einzigen Line vorgeben konnte, welche Autos, Getränke und Juweliere für die kommende Saison angesagt waren und welche nicht. Mit der Line „..we give those to baby moms“ tötete er bspw. eigenhändig ein Modell eines bekannten Autoherstellers der oberen Preisklasse, so dass jeder Rapper der etwas auf sich hielt, diesen Wagen entweder verkaufen musste oder ihn sich erst gar nicht zulegen durfte. Original Regulator! Und jetzt hat er es wieder getan. Der vielbeschäftigte Multimillionär hat sich den guten alten No I.D. geschnappt, über den seit „D.O.A.“ Hinz und Kunz redet, als hätten sie ihn schon immer gekannt und gefeiert, und mit ihm zusammen ein trocken rockiges Geschoss aufgenommen. Das Endergebnis ist ein Manifest der Jigga`schen Bosshaftigkeit. In der ihm eigenen Arroganz erklärt er den jungen Katzen ganz souverän warum man das Aufspringen auf Zügen lieber Stuntdarstellern überlassen sollte und warum enge Hosen für dünne Stimmchen sorgen. Ach ja und das die Verwendung von Auto-Tune ab jetzt völlig indiskutabel ist, wird auch mal erwähnt. Die Frage ist natürlich, darf er das? Darf ein fast vierzigjähriger Unternehmer der Jugend vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hat? Zumindest tut er es einfach ohne um Erlaubnis zu fragen und liefert gleichzeitig einen attraktiven Gegenentwurf ab. Und das ist es, was ihn von den anderen Heulsusen und Meckeropas unterscheidet. Einmal Blaupause Drei, bitte!

3.Der Showdown der Tagteams!

Da es in Deutschland paradoxerweise trotz (oder vielleicht gerade wegen) einer Überflutung an Rappern und deren „Labels“, eine recht beschauliche, überregionale Szene gibt, wird jede mehr oder weniger aufregende A gegen B-Situation dankend angenommen und zelebriert. Das Deutschrap-Jahr 2009 scheint jedenfalls ganz im Zeichen des Showkampfs Berlin vs. Düsseldorf zu stehen. Auf der einen Seite stehen Bushido und Fler, die von gemeinsamen Gangbangs, über Disstracks, hinzu Gewaltandrohungen, alle Stufen einer gesunden und geerdeten Männerfreundschaft durchlaufen haben. Jetzt haben sie sich wieder zusammen gefunden, um den Fans das zu geben was sie scheinbar immer wollten. Ich habe CCN damals irgendwie verpasst, deshalb kann ich nicht behaupten, dass ich darauf gewartet hätte. Andererseits ist Frieden und Freude immer besser als Krieg, das weiß auch Kaas und freut sich gleich mit. Auf der anderen Seite stehen Farid Bang und Kollegah, die ebenfalls eine tiefe Männerfreundschaft zu verbinden scheint, immerhin wohnen sie zusammen und philosophieren in gemeinsamen Interviews über das Geschlechtsteil des jeweils anderen. Die lustigen Neckereien über die vergangen Ausflüge in die Talk-und Malereiwelt tun ihr Übriges. An dieser Stelle empfehle ich euch das Interview von Jan Wehn, das mit Abstand interessanteste von allen. Die Mischung aus zweideutigen Aus- und Ansagen an die Gegenseite lässt auf ein hitziges Verkaufsbattle schließen, wobei die gutenjungs in dem Punkt eindeutig die Nase vorn haben. Immerhin könnte Bushido einen Rohling releasen und die Kids würden die Media Märkte des Landes stürmen. Ich freue mich bei all der medialen Aufregung übrigens besonders auf das junge, brutale, apokalyptische Duo aus dem Spoken View Lager…!

4.Wenn man sich einmal verbrannt hat…!

Ist Anakin noch mal zu diesem riesigen Monstermaul auf Tatooine gereist, um darin mit einem Surfbrett herumzufahren? Ist Chuck Noland noch mal auf eine einsame Insel geflogen, um dort Volleyball zu spielen? Hat Beatrix Kiddo noch mal geheiratet? Die Antwort lautet in jedem Fall: NEIN! Und warum? Weil alle drei etwas gemacht haben, dass man gemeinhin als schlechte Erfahrung bezeichnen würde. Und dadurch, dass der Mensch (theoretisch) lernfähig ist kann er bestimmte Entscheidungen treffen, die verhindern, dass er sich noch einmal in dieselbe Lage versetzt. Ein Kind das sich am Ofen verbrennt wird es sich von nun an zweimal überlegen, ob es sich diesem Objekt noch einmal nähern sollte (Shout Outs an meinen Sohn!). Die LOX-Moise vom Block D scheinen das irgendwie anders zu sehen und widerstreben diesem Naturgesetz. Denn obwohl sie schon einmal mit dem selbstverliebten Mogul Diddymaus, dessen Label Bad Boy noch immer den zweifelhaften Ruf eines schwarzen Artist-Lochs genießt, zusammen gearbeitet haben wollen sie daran wieder anknüpfen. Beim nächsten Album soll es dann wohl so soweit sein. Dazu seien zwei Dinge gesagt. Erstens möchte ich nie wieder so ein schwach produziertes Album wie „No Security“ von den Jungs hören. Die sollen sich mal ein paar ordentliche Beats geben lassen (Crada nehm ich hier raus, der hat gute Arbeit geleistet) und vor allem aufhören ihren untalentierten Weedcarriern das Mic zu geben. Zweitens wissen wir doch alle noch gut genug wie die letzte „Zusammenarbeit“ der drei Yonkers-Trolle mit dem bösen Mann aus Harlem endete: mit Tränen, Streitereien und anderen unnützen Komplikationen. Verschont uns!  

5.sidochmalgenauhin!

Angeregt durch mein persönliches „Guter, alter Berlinrap-Revival“, welches durch die Wiederentdeckung des phänomenalen Berlin No.1 Vol.2-Tapes begann und durch die Tape-und Plattensammlung meines Nachbars, welche Exemplare von WBM, Royal TS und MOR enthält, zusätzlich angetrieben wurde, kann ich nicht anders als mich über die merkwürdige Wandlung des Maskenmannes zu wundern. Bestes Beispiel dafür dürfte wohl der denkwürdige Auftritt bei der diesjährigen Comet-Verleihung sein, als sido, Kitty Kat und Tony D ihren Preis für diesen Scooter-Song abholten. Der mit dem Arsch, bei dem der Tony so laut schreien darf. Das war auch das einzige was er durfte, die Katzenfrau kam überhaupt nicht zu Wort. Desweiteren wurden ihre Namen kein einziges Mal erwähnt und selbst sido sprach die ganze Zeit von seinem Preis und wie sehr er diesen verdient hätte. Irgendwie armselig. Das locker-freche Videointerview, welches die Bravo mit sido und dessen Freundin führte, reißt da leider auch nichts raus. Sido scheint inzwischen jede Art von Promo mitzunehmen, ganz egal wie peinlich diese auch sein mag. Und obwohl ich wirklich der Allerletzte bin, der in Sellout-Heultiraden einstimmt, so muss ich an dieser Stelle doch mal ein Zitat bringen: „Hier kommt der vercrackte sido von der Sekte“ Ach ja, früher..!

6.The Definition of Hype!

Drizzy Drake, Kanadas Exportschlager Nr. 1 (Kolle und Alanis Morissette müssen sich den zweiten Platz teilen), ist momentan der am meist gehypete Newcomer der Welt. Das ist Fakt. Natürlich kann sich nicht jeder mit dem croonenden Slicktalker aus Toronto anfreunden, aber dass  er untalentiert ist würde so auch keiner behaupten. Irgendwas scheint er sehr richtig zu machen. Jetzt könnte man dagegen halten, dass das auch für Soulja Boy gelten müsste, allerdings wird der nicht auf Jiggas nächster Single sein, hat keinen 9th Wonder Beat auf seinem Debütmixtape und generell auch weniger Fans im Rapper-Lager. Aber all das kann man getrost vergessen, denn das untrüglichste Zeichen für seinen übernatürlichen Hype, in dem Ausmaß zuletzt vielleicht beim kleinen Wanja aus Neu Orleans zu beobachten, ist ein ganz anderes. Vor kurzem veröffentlichte ein obskures Label namens Canadian Money Entertainment ein inoffizielles, nicht autorisiertes „Album“ von Drizzy namens „The Girls Love Drake“. Erstaunlicherweise stieg das Album in die Charts ein, bei iTunes und Amazon sogar recht hoch, da viele Fans scheinbar dachten, dass dies ein offizielles Album sei. Hätten sie fünf Minuten ihrer Zeit ins Nachdenken investiert, wäre ihnen sicher aufgefallen, dass es sich vielmehr um ein Mixtape handelt, welches fast ausschließlich altbekannte Songs enthält, und das Drake noch immer nicht gesignt ist. Das dürfte sich jedoch bald ändern, angeblich liegen auch schon die ersten Angebote über 2 Mio. $ auf dem Tisch. Vorher müssen Drake und sein Management allerdings noch dieses kanadische Label verklagen, insbesondere weil einige Songs auf dem Mixtape noch ungeklärte Samples enthalten. Egal, in Wirklichkeit zeigt das nur wie es am Tag der echten Albumveröffentlichung abgehen wird: Girls Gone Wild!

7.Young At Last!

Die Vorstellung, dass meine Kolumne den verlorenen Phillyanern auf dem weiteren Karriereweg hilft, ist schön, aber nicht besonders realistisch. Deswegen hat die aktuelle Meldung, dass Freeway mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von Young/Cash Money gesignt werden wird, auch nichts mit mir zu tun. Schön ist es aber trotzdem. Oder? Nachdem „Philadelphia Freeway 2“ auf einem mir völlig unbekannten Label erschien und dementsprechend unterging, sah sich der bärtige Nölian wohl dazu gezwungen, ein wenig Zeit in die weitere Karriereplanung zu investieren. Irgendwie ist er dabei an Baby Birdman geraten und scheinbar wurde man sich schnell einig. Den Rest der Welt ließ er per Twitter an diesem Prozess teilhaben und sorgte so für einigen Wirbel. Dadurch das er das Signing weder bestätigte noch völlig von sich wies, heizte er die Gerüchteküche (seit langem mal wieder) zusätzlich an. Was genau Baby und Wayne mit Philly Freezer anstellen wollen und warum sie meinen, dass dieser ins Roster passt und kommerziell erfolgreich sein kann, weiß (noch) niemand. Sollten sie ihm allerdings seine künstlerische Freiheit lassen und mit ordentlichen Soul-Beats eindecken, könnte daraus, vor allem durch die große Hype-und Marketingmaschine, noch was werden. Und mal ganz ehrlich: ein Duett von Free und Wayne auf einem Just Blaze Beat mit einer Jigga-Screwed Hook wär schon ganz geil, richtig?!        

8.Der ganz normale Wahnsinn – Ein Überblick!

In den US of A passieren laufend verrückte Sachen und natürlich macht dieses Phänomen auch nicht vor Hip Hop und dessen Protagonisten halt. Hier eine kleine Rundschau:
In Kansas kam es bei einem Zwischenstopp der Bacardi B-LIVE 2009 Tour zu einem äußerst denkwürdigen Vorfall. DJ Jazzy Jeff, Skillz und DJ Z-Trip sollten eigentlich dort performen, wurden dann allerdings kurzfristig rausgeschmissen (nein, nicht ausgeladen, sondern tatsächlich rausgeschmissen!) und zwar weil sie…Rap spielen wollten. Das durften sie nämlich nicht. Selbst wenn die Verantwortlich nicht wussten, welche Musik Jazzy gerne produziert und auflegt, so müssten sie doch zumindest früher mal Fresh Prince geguckt haben, eine Serie die sich eher am Rande mit klassischer Orchestrierung beschäftigte!
Scott Storch hat in einem Interview nochmal Stellung zu seinen Drogen –und Geldproblemen bezogen und erklärt, dass er mal innerhalb von sechs Monaten 30 Mio. ausgegeben hat. Meine Bewunderung für ihn und sein Können ist seitdem ins schier Unermessliche gewachsen.
Cürbis Cekzun beschwerte sich unlängst darüber, dass die Rapper von heute sich lieber mit Verkaufszahlen als mit ihrer eigenen Kreativität auseinandersetzen würden. Den kreativen Aspekt an „Curtis“ muss ich irgendwie überhört haben. Ganz anders ergeht es mir dagegen bei Yayos aktuellem Mixtape. Der Titel „Swine Flu“ lässt schon auf gehörige Kompetenzen schließen!
Als Jay-Z bei der diesjährigen Summer Jam Sause seinen neuen Hit performte, gesellte sich nach kurzer Zeit spontan der Mann zu ihm auf die Bühne, dessen Musikstil der Jiggamann gerade zu beerdigen versuchte. Jigga, ganz bosshaft, beugte sich kurz zu T-Pain, der nickte artig und hampelte nickend zum Beat neben Mr. Carter rum. Das 1mal1 des Erniedrigens!

9. Livereport: Cormega!

Letzte Woche nutzte Cormega aka The Dealer`s last Lyricist die Pause zwischen den zwei One Love Festivals um bei uns in Leipzig vorbeizuschauen. Im Vorfeld wurde bereits angekündigt, dass die Show aus Kostengründen im Café der eigentlichen Location stattfinden würde und man die Besucherzahl aus Platzgründen auf 100 begrenzen würde. Da ich seit Jahren ein knallharter Cormega-Stan bin, habe ich mir natürlich gleich ein Ticket reserviert und hörte mir am Abend vorher noch einmal „The Realness“ und „The True Meaning“ an, zwei Alben die man getrost als moderne Klassiker bezeichnen kann. An der Location angekommen, traf ich gleich einige Bekannte, bei so einer kleinen Besucherzahl auch nicht weiter verwunderlich. Nach ausführlichem Trashtalk begleitet von Flüssignahrung ging es dann irgendwann auch mal los. Der kleine Raum war ordentlich gefüllt, die Luft stand und alle schienen motiviert zu sein. Perfekt. Was folgte waren knapp 90 Minuten Rap und zwar raw & uncut. Der kleine Mann schlurfte zwar anfangs noch recht unsicher und benebelt auf die Bühne, bemerkte aber schnell, dass alle nur wegen ihm gekommen waren und einfach nur seine Hits hören wollten. Er freute sich dann auch sichtlich über den konstanten Chor der Mitrappenden. Der deutsche DJ, den man dem QBler zur Verfügung gestellt hatte, war leider ultra-whack. Hab ich so noch nie erlebt, ganz ehrlich. Er hatte zwar ein ganz hübsches, farblich perfekt abgestimmtes Kostüm an, baute aber nur Mist, so das ihn erst nur das Publikum und irgendwann auch Mega selber hänge wollte. Die Interaktion mit der Crowd lief dafür umso besser und so entschied sich Corey dazu, Vorschläge aus dem Publikum spontan in die Setlist mit einzubauen. Richtig Hip Hop wurde es dann, als er Mythos, einen stadtbekannten Rapper und Produzenten, auf die Bühne holte und der dann erst einen kompletten Track mitrappte und später für Cormega beatboxte. Noch verrückter wurde es aber, als er eine junge Dame zu sich hochholte, die dann ebenfalls einen kompletten Track von ihm doppelte und mehr Arbeit leistete als sein Backup. Wahnsinn! Seinen Überhit „Get out my way“ musste er übrigens dreimal bringen. We stomped that mother out! 

10.Was macht eigentlich…!

Max Herre? Also außer sämtliche Berliner Rapper auf die Palme zu bringen und am „Ich bin Schwabe also muss ich nach Berlin ziehen“-Syndrom zu leiden, versteht sich. Laut einer alten Pressemitteilung arbeitet er ja an einem neuen Soloalbum und ist mit seinem eigenen Label Nesola beschäftigt. Da ich nie wieder etwas von diesem ominösen Soloalbum gehört habe und mir persönlich auch kein aktuelles Release des Labels bekannt ist, stellte sich der Freundeskreis-Frontmann als potentieller Nummer 10-Kandidat heraus. Freundeskreis waren natürlich super, ganz egal was dein Lieblingspusher sagt, aber die Zeiten sind ja nun leider auch vorbei. Andererseits schafft das natürlich wieder Raum für neue Künstler, insofern sie denn mal kommen. „Zu Elektrisch“ gefiel mir überraschenderweise sehr gut, war halt eine schöne Common-Übersetzung. Und auch „FK 10“ war ein guter Mix aus Rückblick und Status Quo. Wenn er musikalisch und lyrisch irgendwo zwischen diesen beiden Songs anknüpft und weitermacht, dann könnte das sogar noch interessant werden. Für seinen alten Kumpanen Samy wäre das allerdings ein vorzeitiges Aus, zumindest was seine aktuelle Richtung angeht. Aber der Mann ist ja sehr vielseitig, fast wie ein Chamäleon. „Leg dein Ohr…“!

Danke fürs Lesen!

 

In diesem Sinne-lasst es euch gutgehen und Paul McCartney mal wieder so richtig wie einen kindischen, unreifen Trottel aussehen…so wie Kanye! HalloweenGäng, Bitches!

PS: Hier geht’s zum Kolumnenarchiv!

PPS: Curse hat gestern Abend bei Twitter über seine Splash-Auftrittszeit gejammert. Schenken wir ihm doch alle mal ein kollektives WUUUUÄÄÄHHHHH!

PPPS: In zwei Tagen geht die Welt unter…Yippieh!

Kritik bitte an: wzeut9mnc74hd@kLoä+=js.de

Juice Cover Juli 2009



Spitzen Sache für die Jungs – Die neue Juice erscheint dann auch am 19.Juli genauso wie das Album von Kolle und Farid Bang “Jung Brutal Gutaussehend”.


Selfmade hat direkt auch noch ein nettes Making Of Video zum Fotoshooting online gestellt. Vielleicht malt der Kollegah wirklich das Juice Cover wenn er sein nächstes Solo Album raus bringt.

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Alibi Kolumne – Die 10 unfickbaren Sonntagsfakten – „Von Abtretern und Wiederkäuern – Es war alles ein Traum, ich las das Word Up Magazin!!“

„Von Abtretern und Wiederkäuern – Es war alles ein Traum, ich las das Word Up Magazin!!“

1.The Pre-Splash Files Pt. 3 – Ein Anruf bei Diddy!

Klingeln.
Diddy: Hi, it`s Diddy and i´m beautiful!
Alibi: Hey you old Nervensäge, spitze that i have you gleich dran. Listen, Jiggaman make Kohle for me klar from Nas and now i…
Diddy (unterbricht): Wait a second! I got to kiss my reflection in the mirror. (Schmatzgeräusche) Uuh, Diddy I love you. You`re so beautiful and talented. Alright, now i´m ready.
Alibi (angewidert): Aaalter, reiß you together! Also I got the Kohle inklusive Zinsen and alles and now I want kaufen from you something.
Diddy: I`m not sure what you`re talkin` about. You wanna do business with me? Is that right?
Alibi: Jaja, that you understand wieder, alter Blutsauger. But richtig, i want kaufen from you the old publishing rights von The Lox. Weißte? Have you doch oder?
Diddy: (seufzt) Why does everybody wanna buy that stuff? I am sorry my friend, but i already sold the rights to Curtis. He`s on some real negative shit. Revenge is not an option. That`s why i never really cared about the ones who shot Chris. Plus it made me rich! Haha!
Alibi (enttäuscht): Och nö, kotzt me really on! Have you ja toll make, you Idiot!
Diddy: Yes, I know. I´m not only beautiful and eternally talented, but i´m also smart. I lov…
Alibi: (unterbricht) Jaja, schon clear. You love you. Läuft. Ok, thanks trotzdem and tschüss!
Fortsetzung folgt!

2.Ciao Ciao Bella!

Wenn es am Schönsten ist, soll man ja bekanntlich gehen. Ich fand den Spruch schon immer blöd und blieb deshalb auch gerne so lange, bis sogar der härteste Abstinenzler mit Alkoholvergiftung in der Wanne umhertrieb. Halil, Specter und Spaiche wollten offenbar nicht so lange warten und gaben deshalb bekannt, dass die Ära Aggro Berlin offiziell beendet sei. Das ging dann doch schneller als erwartet! Abzusehen war es schon, gerade in Anbetracht der enttäuschenden Verkaufszahlen der letzten Ansage und natürlich des Wegganges von Fler. Der Südberliner gab zwar andere Gründe für die Trennung an, wie z.B. Enttäuschung über fehlende Unterstützung und das fehlende Engagement für SBM, aber den Braten wird er schon gerochen haben. Schließlich saß er bis vor kurzem noch an der Quelle. Das neue Cover der Hip Hop Bild wirkt da wie ein tragisch-komischer Verweis auf bessere Zeiten. Und die gab es ja, wie allgemein bekannt sein dürfte, zur Genüge. Über die Musik kann man sich streiten, das ist immer noch Geschmackssache, aber die Leistung der drei Aggro-Bosse in den Bereichen Grafik, Marketing und Erschaffung, sowie Verkauf von Images wird wohl kaum jemand bestreiten wollen. Das war und ist einmalig im deutschen Hip Hop Zirkus. Nicht nur weil sie Aggro Berlin zum erfolgreichsten Independent-Label der Republik machten, wohlgemerkt mit Musik die mal als unverkaufbar und unanhörbar galt, sondern auch weil sie einen Blueprint erschufen, den später nur Bushido zu nutzen wusste. Alle anderen imitierten nur oder versuchten noch eins drauf zu setzen. Shokte leider keinen. Und jetzt haben eben sie alles erreicht, was man mit dieser Plattform erreichen konnten. Die Künstler noch nicht, aber zumindest sido wird seinen Weg erfolgreich fortsetzen. Für den Rest wird es hart. Berlin Style, wa?

3.The Art of Coming Back!

Comebacks sind ja eine sehr delikate Angelegenheit. In den wenigsten Fällen gelingen sie, denn der Grat zwischen „Hey, da bin ich mal wieder und kill euch nebenbei“ und „Ich brauch Kohle und Aufmerksamkeit. JETZT!“ ist oft sehr schmal. Gelungene Comebacks sind sehr selten, im Rap-Bereich fallen mir spontan…keine ein. Obwohl doch, Pac kam in der Nachspielzeit ziemlich stark zurück. Aber das war ja auch Shook Neids Voodoo-Zauberei. Ansonsten gilt: wer einmal weg ist, der bleibt auch weg. Besonders in dieser schnelllebigen Zeit, in der die kaufstarke Zielgruppe jede Woche neue Rapstars vorgesetzt bekommt. Aber auch für den anspruchsvollen Connaisseur kann es zu anstrengend werden, ewig lange auf ein Lebenszeichen seines Lieblingsrappers zu warten. Das ist Eminem zwar nicht, aber zurück kommt er jetzt auch. Er will es zumindest. Durch seine Sonderstellung im Pop-Universum wird ihm das natürlich auch gelingen. Oder? Sein neuestes Video versetzt den geneigten Hörer/Betrachter allerdings erst mal in die Vergangenheit. Täglich grüßt das Murmeltier ist ein Scheißdreck dagegen! Promis und Politiker aufs Korn nehmen? Lustige Verkleidungen? Anzüglichkeiten auf Grundschulniveau? Hatten wir doch alles schon mal, zufälligerweise auch vom Blonden selber. Ob so wenig Innovation ausreicht, um die 2009er Kids hinterm Mac hervorzulocken, wird sich zeigen. CNN bewegen sich in einem viel kleineren Kosmos, haben aber auch ein Comeback gewagt. Als alter Fan habe ich viel erwartet und wenig bekommen. Die Erkenntnis, dass die beiden ihren Zenit schon lange überschritten haben, war übrigens dabei. Schade!

4.Selbstgemacht hält besser!

Selfmade Records erinnert mich immer ein bisschen an ein Superheldenteam voller Antihelden. Anarchische X-Men, sozusagen. Slick One allein weiß, was Slick One dazu getrieben hat, ausgerechnet DIESE Künstler zu signen und davon auszugehen, damit Erfolg zu haben. Aber es hat geklappt. Wider aller Erwarten ist es also doch noch möglich, als deutsches Rap-Indie-Label Charterfolge zu feiern, ohne zwangsläufig aus Berlin und/oder Aggro zu sein. Denn das mit den Images haben die nicht gepachtet, nur perfektioniert. Bei Selfmade funktioniert das ganze ähnlich, allerdings sind hier die Charaktere feiner ausgezeichnet und unterscheiden sich viel stärker voneinander. Klingt wie eine Film-Review, ich weiß. Bei Aggro Berlin z.B. habe ich nie einen wirklichen Unterschied zwischen B-Tight und Tony-D erkennen können. Der eine schreit, der andere bumst? Bei Selfmade hingegen gibt es einen technisch versierten Zuhälter, einen chaotischen Psycho, einen stillen Nordländer und seit neuestem auch einen gefühlvollen Autobiographen. Und eigentlich sind sie alle ganz anders. Oder? „Rapper sehn` wie Emos aus“ sagt Fler. Solange sie gut rappen können ist das wurscht, sage ich. Also, für jeden ist etwas dabei und wenn nicht, dann greift Slick einfach wieder selber zum Mic und gibt den Diddy. Jetzt wo Death R..äh..Aggro Berlin weg ist, gilt es eine Lücke zu füllen. Go for it!

5.Des Yeezys neue Kleider!

Nike muss jetzt einfach mal Stärke beweisen und Yeezys Betteleien ignorieren. Sollten sie dies nicht, werden sie ein fürchterliches Desaster erleben. Yeezy, beflügelt vom Erfolg seiner potthässlichen und überteuerten Treterchen, hält sich jetzt tatsächlich für einen Designer. Und ich Trottel dachte, dass mit dem Louis Vuitton-Praktikum war ein Witz! In einem Interview gab der Chicagoer Superstar kürzlich bekannt, dass er es nicht bei einem einmaligen Engagement belassen wolle. Ginge es nach ihm, würde er gerne unter dem Nike Dach eine eigene Linie hochziehen und der beste und bedeutendste Textil-Designer aller Zeiten werden. Kanye`scher Größenwahn as usual! Das Problem dabei ist jetzt aber, dass Nike (bisher) noch gar nichts davon wusste und diese Idee scheinbar gar nicht in Erwägung gezogen hat. Warum auch? Der Schuh war unerhört teuer und verkaufte sich wie ein über-hypeder, dafür aber potthässlicher und null innovativer Clownsschuh, also sprich: sehr gut! Die Sammler und die die sich dafür halten, campierten vor den Läden, Nike kriegt Promo und Kanyes Ego wird gestreichelt. Reicht doch!

6.Irre an die Macht!

Jim Jones macht seinem Namen alle Ehre. Immer. Überall. Für die die es nicht wissen: Jim Jones war ein geisteskranker Sektenführer und Massenmörder. Gibt es da eigentlich  Parallelen zum Rapper Jim Jones? Der hat zwar noch keinen umgebracht, obwohl er dauernd übers Schießen rappt, aber die Diplomats übten in der Tat eine Sekten-ähnliche Anziehungskraft auf Jugendliche weltweit aus und um seine geistige Verfassung dürfte es auch nicht allzu gut bestellt sein. Damit ihr euch eure eigene Meinung bilden könnt, erscheint demnächst eine neue Jim Jones Doku, in der u.a. Freunde, Kollegen und Label-Menschen zu Wort kommen. Ich war etwas verwundert, als ich davon hörte, immerhin gibt es ja schon eine Doku namens „Jim Jones: A Day in the Fast Life“, die ich natürlich auch gesehen und genossen habe. Ich glaube allerdings, dass ich da der Einzige bin. Nachdem sein Album gnadenlos floppte und kaum jemand seine Theater-Ambitionen ernst nimmt, scheint der bärtige Kiffer sein Heil in kleinen Filmchen (über sich selbst) zu suchen. Hollywood is ja auch nur so ne Stadt, ya dig? Ein Ausschnitt aus dem Trailer blieb mir besonders in Erinnerung: Jimmy telefoniert mit einer Ollen und wünscht ihr u.a. das ihr Neugeborenes doch bitte Down-Syndrom haben möge. Nett!

7.Mos Definitiv übermotiviert!

Sollte das (Fantasie-) Festival in Frauenfeld mit dem versprochenen Line-up über die  Bühne gehen, wird sicher der ein oder andere Rapper nach seinem Auftritt noch mal fix zu uns in den Osten kommen, um die Splash-Fans ebenfalls zu beglücken. Mit ein wenig Glück kommen dann auch Kanye und Weezy und treffen, mit noch ein wenig mehr Glück, auf den guten Mos Def. Der Black Star-Rapper tauchte in letzter Zeit wieder häufiger im medialen Dschungel auf. In einem kürzlich erschienen Video forderte er die Heavyweights zum Battle auf. Seiner Meinung nach könnten ihm Kanye, Weezy, Jigga usw. genau GAR NIX. Lyrisch, wohlgemerkt! Danach gibt es noch eine gefreestylete Kostprobe, die nicht wirklich bahnbrechend ist. So sehr ich Mos mag, aber einem gut aufgelegten Tag Team, bestehend aus Kanyeezy und dem Vogelsohn, dürfte er doch recht hilflos gegenüber stehen. Fragen wir ihn doch im Sommer noch mal!

8.Sollte ich mal…!

während einer Verfolgungsjagd mit der Polizei Selbstmord begehen, weil ich eine Frau geschlagen habe und erst einen Monat vorher wegen Drogenbesitzes verhaftet wurde, dann wünsche ich mir nur eins von euch: macht bitte kein Tribute-Video, indem man euch auf einem Friedhof zum Takt wippend sieht, während ihr völlig belanglose Hoodtales und Prahlereien vom Stapel lasst. Bitte niiircht! Wie ich darauf komme? Ein Rapper/Dealer aus dem Umfeld von Freekey Zekeys unbedeutender Crew 730 Dips namens King Tut erlitt kürzlich genau dieses Schicksal. Und was machen die Kollegen um ihre Trauer auszudrücken? Sie widmen dem armen Teufel ihre neue Single(?), die nicht nur von einem äußerst hochklassigen Video begleitet wird, sondern zu allem Überfluss auch noch den Lebensstil popagiert, dem King Tut zum Opfer gefallen ist. Cool! PS: Hausgeist Cam´ron ist wieder da…huuuuh!

9.Die letzte Schlacht gewinnen wir!

Jetzt reicht es mir endgültig! Steve Jobs, du mieser Gauner, komm raus und wir klären das in einem fairen Kampf. Nur wir zwei, keine Waffen und es wird nicht nachgetreten, sollte einer von uns beiden (also DU) am Boden liegen. Hey Steve, keine Sorge, ich bin auch kein Schläger. Ich bin einfach nur frustriert. Außerdem habe ich dich an dieser Stelle schon des Öfteren ermahnt und getadelt. Und dennoch lässt du mich gnadenlos auflaufen. Da geh ich doch voller Hoffnung und mit einem endgültig komatösen Ipod in der Tasche zu Saturn, um mir dann von einem dreist grinsenden Service-Mitarbeiter sagen lassen zu müssen, dass die reguläre Apple-Garantie nur für ein Jahr gilt. Danach ist man gewissermaßen auf sich allein gestellt. Aber Steve, ich will doch gar nicht auf mich allein gestellt sein. Ich akzeptiere die Existenz gewisser Monopole, solange diese mich eben nicht alleine und hilflos stehen lassen. Verkauf meinen Namen, durchleuchte meinen Kleiderschrank, kopier dir meine Einkaufszettel , aber sorge dann auch für mich. Das war der Deal! Ich könnte ihn zwar zu euch schicken, Steve, aber ihr würdet ihn mir nicht reparieren, sondern mir ein überteuertes Ersatzgerät zum Verkauf anbieten. Auf meine Frage hin, ob ich den Ipod dann gleich an Ort und Stelle verschrotten könne, antwortete der Mitarbeiter mit einem süffisanten Lächeln „Könn se gerne machen“. Was soll er sonst sagen? So, genug geredet, mein lieber Steve. Komm raus. JETZT!

10.Was macht eigentlich…!

Rah Digga? Die ehemals härteste Spuckerin der US of A scheint aufgegeben zu haben. Nach der Trennung von Bustas Weed Carrier Truppe hatte ich erwartet, dass sie sich fähige Leute vom Schlage eines Black Milk schnappt und einen würdigen Nachfolger zum durchaus erfolgreichen „Dirty Harriet“ Album aufnimmt. Da kam dann aber nicht mehr wirklich viel. Sehr schade und auch nicht wirklich nachvollziehbar. Gerade jetzt, da Remy Ma im Knast sitzt, Lil Kim überoperiert in einer Promi-Tanzshow rumhampelt, Foxy Brown von Label zu Label nomadiert, Nicki Minaj weniger Young Money ist als sie glaubt und man einen 16er von Jean Grae schon für 800$ bekommt, hätte sie gute Chancen gehabt. Ihr Ehemann Young Zee scheint ihrem Beispiel zu folgen, denn von ihm und seinen Outsidaz hört man leider auch nichts mehr. HALLO, AUFWACHEN!

Danke fürs Lesen!


In diesem Sinne-lasst es euch gutgehen und verkleidet euch mal wieder als unförmiger Kartoffelsack…so wie Timbo! OmasJackePlusOpasSteroideGäng, Bitches!

PS: Hier geht’s zum Kolumnenarchiv!

PPS: Ich hab gehört in Chorweiler gibt’s noch richtige Hip Hop Jams!

PPPS: Mims hat ein neues Album draußen…………………und sonst so, alles klar?

Kritik bitte an:

Selfmade Records – Chronik II [Snippet]

Release: 17.04.2009

Snippet Download

Selfmade Camp – Mittelfinger Hoch [Making of ]



Zu dem ersten “Chronik II” Video “Mittelfinger Hoch” gibt es nun auch ein Making Of. Schön zu sehen, dass Kolle auch paar Fußball Skillz vorweisen kann.

Backspin Cover #101 mit dem Selfmade Camp

Video: Kollegah, Casper & Favorite – Mittelfinger Hoch

Selfmade Records Chronik II DVD Trailer

 

Fler, Godsilla & Kitty Kat – Kollegah & Favorite Diss – Früher wart ihr Fans

Läuft doch ! Grade noch den Hengzt Diss an Bushido gepostet, nun kommt schon die Aggro Berlin Antwort an den Selfmade Chronik II Song “Westdeutschlands Kings” von Kolle, Fav und Farid Bang. Fler hat das ganze bei MySpace hochgeladen.

Diss ist unterhaltsam und ich hoffe jetzt auf weitere hochkarätige Tracks aus beiden Lagern. Könnt ihr euch noch an Ein Guter Tag Zum Sterben erinnern ? Beste!

Fler, Godsilla & Kitty Kat – Kollegah&Favorite Diss – Früher wart ihr Fans

Achso: Intro von Fler ist der Hit.


Kollegah & Favorite feat. Farid Bang – Westdeutschlands Kings

Erste Single zum Label Sampler.

Kollegah & Favorite feat. Farid Bang – Westdeutschlands Kings

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