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Gewinnspiel: Lee Fields & The Expressions und Menahan Street Band feat. Charles Bradley in Köln und Frankfurt

Wir Verlosen was! Und zwar jeweils 2 Karten für Konzerte von Lee Fields & The Expressions und Menahan Street Band feat. Charles Bradley in Köln (7.2.) und Frankfurt (8.2.) .

Der gute Lee Fields hat mit seinem Album “My World” ein herausragendes Stück Soulmusik geschaffen. Mancherorts wird die Platte sogar als eines der besten Soul-Album des Jahres 2009 gehandelt. Bei seinem letzten Gig in Köln bewies er schon wie gut Seelenmusik und Abriss harmonieren. Diesmal kommt er mit den Expressions, jener Band, mit der er auch das Album für Truth and Soul eingespielt hat und ganz nebenbei auch eine der besten Kombos, die New York als Hauptstadt des gegenwärtigen Soul zu bieten hat.  Wer’s nicht glauben mag, checke die verbildlichte Version des Fields-Hits “Ladies”.

Aus dem Hause Dunham/Daptone stammt die zweite Band des Abends – Menahans Street Band. Sie kommen mit Charles Bradley, einem weiteren Sänger alter Schule und erster Güte. Sie haben mit ihrem Debutalbum ein Platte vorgelegt, die den Qualitätsstandard, den die Dap-Kings mit Sharon Jones haben, locker gerecht wurde. Live waren sie in Deutschland bis dato noch gar nicht zu sehen. Was auf’s Auge und Ohr von der Dunham/Daptone-Band.



Da wir aber nicht einen x-beliebigen Heinz diese Gourmetveranstaltung gehobener Klasse besuchen lassen wollen, gibt es eine ordentliche Frage: Wie heißt die Gruppe, die Stones Throw Goldkelchen Mayer Hawthorne bei seinem Minihit: “Maybe so, maybe no” coverte? Nach einigen Beschwerdemails haben wir unseren Quizzmaster gefeuert. Von nun an reicht eine E-Mail mit dem Betreff “Seelenbrüder” und welcher Ort (Köln/Frankfurt), um zu gewinnen. Wer kein Ticket gewinnt, schaue für Karten zu guten Preisen auf www.bravegeorgemusic.com vorbei
.

Gewinnspielmail an: contact@splash-mag.de

splash! Mag sucht Dich!

Verfügst Du über ein geschmacksicheres Ohr und interessierst Dich für die HipHop-Kultur in all ihren Facetten? Wagst Du auch gern mal den Blick über die Genregrenzen hin zu Reggae, Soul, Funk, Grime, Dubstep oder Electro? Checkst Du täglich im Netz die relevanten Musik-Websites nach News, Videos und Songs? Den Umgang mit Wordpress beherrschst Du locker?

Dann bist Du vielleicht der oder die Richtige für uns. Denn wir suchen ab Februar 2010 eine engagierte und belastbare Unterstützung für unser splash!-Mag-Redaktionsteam. Deine Aufgabe besteht in erster Linie darin, unseren Blog mit Updates täglich aktuell zu halten.

Fühlst Du Dich angesprochen und möchtest Du Dir neben dem Studium etwas dazu verdienen? Du willst umsonst aufs splash! und vielleicht sogar hinter die Kulissen des Festivals blicken? Dann schick uns Deine aussagekräftige Bewerbung bestenfalls inkl. Lebenslauf und Arbeitsproben per E-Mail an: contact@splash-mag.de

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung.

Dein splash!-Mag-Team.

Splash! Mag Teaser from SplashMag! on Vimeo.

splash!-Mag Event-Tipp + Gewinnspiel

UPDATE: Der Veranstalter stellt uns kurzfristig 3 Tickets für ein Gewinnspiel zur Verfügung. Die Frage lautet: In welchem Jahr trat Masta Ace zum ersten Mal auf dem splash!-Festival auf? Schickt die Antwort bis spätestens Donnerstag 03.12. – 12.00 Uhr  per E-Mail an: blogs@splash-mag.de. Betreff: Masta Ace Gewinnspiel

Viel Erfolg!


Die Vorfreude auf das 13. splash!-Festival beginnt zu steigen, denn dank der splash!-Early-Bird-Aktion können sich clevere splash!-Fans bereits ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk gönnen.

Bis zum 23. Juli 2010 vergehen jedoch noch ein paar Monate. Wer sich jedoch auch im Winter in Festival-Stimmung bringen will, dem sei ein einmaliges HipHop-Event ganz in der Nähe von Ferropolis empfohlen.

Dieses Event steigt am Donnerstag dem 3. Dezember im Leipziger Conne Island. Als Headliner konnten Masta Ace und Edo G. (a.k.a. A&E) verpflichtet werden. Weit mehr als bloße Anheizer sind dann Akrobatik, Paten Locke, Frank Nitt (Frank N Dank), Illa J, J-Heart und Pseudo Slang.

Der Veranstalter verweist auf Pünktlichkeit, denn los geht es bereits ab 22:30 Uhr!

Karten können bequem via www.conne-island.de vorbestellt werden.


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Azad im splash! Mag Talk (Teil 2)

azAuch wenn wir im letzten Teil über das traurige Ende von Bozz Music reden mussten, ist Azad im zweiten Teil unseres Interviews alles andere als  frustriert. Frankfurts No1. Rapper schaut mit uns in die Zukunft und verrät, dass er für 2010 eine Menge geplant hat. Außerdem verrät er, was für Projekte von den anderen Bozzmusic Rappern zu erwarten sind und welche Probleme Produzenten 2010 haben. Außerdem geht es um Freefight, das beste Public Enemy Album und wir hoffen sehr, dass jemand Azads Aufruf folgt…

“Beats, Board und BMX”

skaterAuf dem splash! haben die jungen Herren auf den rollenden Brettern seit jeher ihren Platz gefunden, daher weißen wir an dieser stelle gerne auf einen Jahreshöhepunkt für jeden Skate-BMX und Rapfan am 6. Dezember in Berlin hin. Wir zitieren den Pressetext:

” Dickes B: Beats, Boards, BMX, Berlin! Die internationale Extremsportelite macht sich am 6. Dezember zum dritten Mal auf zur Street Session der T-Mobile Extreme Playgrounds ins Berliner Velodrom. Mit im Gepäck die weltbesten Skateboarder in den Disziplinen Street und Vert sowie drei satten Live-Acts! Erstmalig präsentiert die Street Session auch das offizielle Finale der World Cup Skateboarding Tour 2009. Um begehrte Titel und hochdotierte Preisgelder kämpfen auf dem Skateboard unter anderem der absolute Weltstar und mehrmalige X Games Gewinner Pierre-Luc Gagnon, X Games 2009 Bronzemedaillengewinner und Showman Adam Dyet und der frisch gekürte, 14-jährige Street-Europameister Axel Cruysberghs. Im BMX stehen unter anderem der amtierenden Dirt Session Titelträger Rob Darden, FISE-Gewinner 2009 Mark Webb und Silber-Abräumer der amerikanischen X-Games 2008 Chad Kagy an der Startlinie. Zwischen den sportiven Runs gibt es mächtig Remmidemmi: Deichkind, die Puppetmastaz und Blumentopf werden bei der diesjährigen Street Session die musikalische Partyflagge hissen. Der Ticketvorverkauf läuft auf Hochtouren.”

Für Insider hier das bestätigte Fahrerfold.

T-Mobile Extreme Playgrounds – The Street Session – Bestätigtes Fahrerfeld

Skateboard Street                                               BMX Street
Rodolfo Ramos (Brasilien)                                Rob Darden (USA)
Carlos de Andrade (Brasilien)                          Mark Webb (UK)
Axel Cruysberghs (Belgien)                              Alessandro Barbero (Italien)
Alex Mizurov (Deutschland)                            Gary Young (USA)
Adam Dyet (USA)                                                 Björn Mager (Deutschland)
Phil Zwijsen (Belgien)                                          Bruno Hoffmann (Deutschland)
Chris Haslam (Kanada)                                       Ben Hennon (UK)
Louis Taubert (Deutschland)                           Harry Main (UK)

Austen Seahol (USA)                                           Ondra Slez (Tschechien)

Bastien Salabanzi (Frankreich)                       Michael Beran (Tschechien)

Fabrizio Santos (Brasilien)                                Jean-Baptiste Peytavit (Frankreich)
Martin Pek (Tschechien)                                   Christian Anton (Deutschland)
Yannick Schall(Deutschland)                          Dennis Enarson (USA)
Alex Schultz (Deutschland)                              Ryan Nyquist (USA)

Skateboard Vert                                                  BMX Vert
Pierre-Luc Gagnon (Kanada)                                 Chad Kagy (USA)
Renton Millar (Australien)                                     Simon Tabron (UK)
Jürgen Horrwarth (Deutschland)                        Francisco Zurita (Chile)
Sam Beckett (UK)                                                      Zack Warden (USA)
Alex Perelson (USA)                                                Jan Valenta (Tschechien)
Danny Mayer (USA)                                                 Zach Shaw (UK)
Adam Taylor (USA)                                                 Vince Byron (Australien)

Rob Lorifice (USA)                                                   Benjamin Kopp (Deutschland)

Weitere Infos zu den Extreme Playgrounds gibt es auf www.t-mobile-playgrounds.de

Boy Meets World – Fashawn im Interview

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Mit gerade einmal 15 Jahren veröffentlichte Fashawn sein erstes Lebenszeichen in Form des Mixtapes “Grizzly City”. Fünf Jahre und fünf Mixtapes später hat der Junge aus Kalifornien nun sein Debütalbum in den Startlöchern. Kein geringerer als DJ Exile Stand Fashawn produktionstechnisch zur Seite und so verwundert es nicht, dass die kürzlich erschienene LP “Boy Meets World” in einem Atemzug mit dem modernen Klassiker “Below The Heavens” von Exile und Blu genannt wird. Wer sich noch immer fragt, woher dieser Fashawn eigentlich genau kommt und wie er zu Exile kam, findet Antworten im folgenden Interview, das vor einigen Wochen entstand.
Der erste Song, den ich von dir hörte war “Streets Of Fresno”. Dein Rapstil erinnerte mich sofort an Rakim. War es deine Absicht, Rakim so Tribut zu zollen oder hat er dich einfach so stark beeinlusst?

Ich bin den Song so angegangen, wie ich es für richtig hielt. Es gibt es nicht viele MCs, die wie Rakim rappen können, also war ich einfach froh, dass ich es versuchen konnte und diese Resonanz bekam.

Welche MCs haben dich weiterhin beeinflusst?

Inspiriert wurde ich von Nas, C-Bo, Big L, 2 Pac, AZ oder Planet Asia. Als ich aufwuchs gab es so viele großartige Künstler, dass ich von überall her inspiriert wurde. Besonders die heutige Generation braucht echte Künstler, die sich hervortun.

Welcher Song gab bei dir die Initialzündung auch mit Rappen zu beginnen?

MC Hammer. (lacht). Zumindest war er die erste Person, die ich als Kind im TV hab rappen sehen und seither liebe ich HipHop.

Hatte Musik von der Ostküste einen starken Einfluss auf dich?

Ich bin einzig von guter Musik beeinflusst. Da ich aus Zentral-Kalifornien komme, haben wir viel Einfluss aus der Bay Area, aber auch aus LA. Also wuchs ich mit Hieroglyphics, Pharcyde, Dilated Peoples, aber auch mit Mac Dre, E40, Daz und Kurupt auf. Ich habe immer nur nach guter Musik gesucht, ganz gleich woher sie kam, es ging mir nur um die Qualität der Musik.

Hast du das Gefühl, dass deine jüngeren rappenden Kollegen, die wie du in den letzten 1-2 Jahren bekannt wurden, sich eher um Kleidung, als um die Kultur scheren?

Ich glaube diese Rapper suchen mehr als alle Anderen. Sie haben eine Leidenschaft für Musik und Kunst, doch sie suchen einen Weg, um sich vom Rest der Bande abzuheben. Klar gibt es welche, die meinen, die Klamotten die man trägt wären cool. Ich trage spezielle Brands, da diese Firmen meine Musik unterstützen und sich um mich kümmern. Ich trage nicht spezielle Marken, nur um ein Street-Wear-Groupie zu sein und viele dieser Rapper denken, dass die Klamottenmarke sie zu etwas macht. Letztlich geht es nicht darum was an dir ist, sondern was in dir ist!

Wie stehst du dazu, wenn Leute deinen Namen in Bezug zu Hipster-Rap nennen?

Es ist mir egal, wenn sie mich im Zusammenhang mit den Hipstern sehen, denn hauptsache mein Name wird genannt! Wenn sich die Leute meine Musik anhören, dann hören sie etwas komplett anderes im Vergleich zu Künstlern aus LA. Schließlich atmen, schlafen und denken wir anders in Fresno.

Der bekannteste MC aus Fresno ist Planet Asia. War er eine Art Mentor für dich?

Definitiv! Als erster überhaupt hat er mich mit auf Tour genommen. Er machte mich mit Evidence bekannt, der mich wiederum allen Leuten in LA vorstellte. Shouts an Planet Asia und Evidence, für mich zwei der besten Rapper überhaupt!

Wie kam dann die Connection zu DJ Exile?

Mein Manager kannte Exile noch von früher und er hat ihm ein paar Mixtape-Songs von mir geschickt, die er dann cool fand. Als ich seine Produktionen hörte, hat es mich enorm beeindruckt, wie er MCs Raum zum Entfalten gibt.

Was gab den Ausschlag, bei deinem Debütalbum “Boy Meets World”, ausschließlich auf Exile zu setzen?

Ich fühlte einfach, dass Exile der einzige Produzent ist, bei dem ich meine Lebensgeschichte offenbaren kann und das durchgängig. Er ist ein großartiger Produzent, doch er ist noch begnadeter darin, aus einem Künstler das Beste heraus zu kitzeln. Nicht MCs, ich meine Künstler. Ich hätte von all den Top-Produzenten Beats haben können, doch es wäre nicht die Einheit, die Exile letztlich kreierte.

Wie war die Arbeit mit Exile im Studio?

Exile ist sehr wählerisch. Sagen wir so, er ist ein Perfektionist. Weniger in Bezug auf einzelne Lines, sondern eher in Bezug auf den Vibe. Er fühlt, dass die Musik natürlich sein muss und drückt dies auch aus. Ganz gleich ob ich Beats picke oder er Ideen für Beats hat.

Welche Themen sprichst du auf dem Album denn an?

Ich spreche über mein Leben. Von den Problemen, die ich durchmachte oder die Andere hatten. Ich spreche von den Emotionen, die ich habe, wenn ich junge Leute ermutige noch größer und besser zu werden. Wahrhaft die Geschichte eines Jungen Mitten im Leben.

Viele der Künstler, mit denen du kollaborierst sind 10 – 15 Jahre älter als du. Gibt es oftmals eine “großer-Bruder-kleiner-Bruder”-Situation?

Manchmal, doch alle Künstler mit denen ich zusammen arbeite haben ein junges Herz. “Age is just a number”. Der einzige Unterschied ist, dass sie mich auf das, was kommen wird, vorbereiten.

Wie gehst du mit dem Hype um deine Person um?

Mich kümmert der Hype wenig. Es ist nur ein Hype bis das Album veröffentlicht ist. Ich bin mir sicher mit dieser Platte viele Fragen zu beantworten, die Leute vielleicht noch haben.

Fühlst du besonderen Druck im Zuge der Vorschusslorbeeren?

Ich habe den Hype um meine Person nicht gefordert, also kümmere ich mich wie gesagt auch wenig darum. Was mich wirklich krass geflasht hat, war auf Tour in Deutschland, als zwei Fans meine Songs kannten und mir in der ersten Reihe Support gaben. Dann dachte ich ‘Ok, es gibt Leute da draussen, die wirklich meine Musik hören.’

Manch einer vergleicht dich bereits mit Nas oder Prodigy…

Es ehrt mich sehr, wenn mich Leute mit Nas oder Prodigy vergleichen. Beide gehören zu den Größten. Ich spreche ab und an mit Prodigys Sohn, der mit Alchemist rumhängt, also hoffe ich eines Tages Prodigy zu treffen und mit ihm Musik zu machen, sofern er wieder draussen ist.

Auf der anderen Seite möchte ich einfach nur ich sein. Ich möchte Fashawn sein. Die Großen sind die Großen und keiner kann sie weiter schlagen. Es wird keinen zweiten Michael Jordan geben, oder Shaq oder Kobe oder Lebron James. Ich möchte einfach das Beste geben und hoffentlich wird eines Tages in der Zukunft gesagt werden, dass es keinen zweiten Fashawn, Prodigy oder Nas geben wird.

Auf einem deiner Mixtapes hast du über einen Song der englischen Electro-Pop Band The Ting Tings gerappt. Wie kam das zustande?

Wie ich Anfangs gesagt habe stehe ich nunmal auf gute Musik. Als mein Manager mir den Song zeigte, mochte ich den sofort. Ich bin ein großer Fan von Adele, Feist und Ratatat. Wenn ich etwas frisches Remixe, möchte ich einfach der Erste sein. Viel vom “One Shot One Kill”-Mixtape wurde 2007/2008 aufgenommen. Wenn ich Tapes mache, nehme ich sehr viele Songs auf und platziere sie einfach zusammen wie sie am besten klingen. Ich hatte Ratatat auf einem Mixtape, das ich Anfang 2007 aufnahm. Nun sprechen auch alle anderen über sie. Daher bin ich froh, dass ich nicht allen Anderen folge, sondern selbst wegweisend war.

Du hast bereits die kürzliche Europa-Tour gemeinsam mit Evidence angesprochen. War es dein erstes mal hier drüben? Wie war es für dich?

Ich liebe Europa. Deutschland war großartig. Die Fans haben mir viel Liebe entgegen gebracht und kannten meine Sachen. Und wenn sie sie nicht kannten, haben sie zumindest meine CDs gekauft und mich trotzdem unterstützt. Auch die Niederlande, Schweiz, Tschechien oder Italien waren großartig. Ich kann es kaum erwarten zurück zu kommen, denn Europa liebt HipHop wirklich.

Letzte Worte?

Danke an alle in Übersee, die mich supporten! Ich werde bald zurück sein und holt euch “Boy Meets World” ab 20. Oktober. Kauft euch ein Exemplar fürs Auto und eins zum Sammeln, denn es wird ein Classic!

Vielen Dank fürs Interview. Text und Interview: Ben Mächler.

Am Mittwoch: Ayranmaiden interviewt die Orsons

orsons_cover_1200_webAb Mittwoch wird auch das splash! Mag Teil des großen Orsons Liebessonstwas Movement. Wenn es denn so etwas wirklich gibt. Jedenfalls präsentieren wir euch da ein unterhaltsames Interview, geführt von unserem Mainmän Ayranmaiden auf dem splash! 2009. Der große Orsonsgeist war auch in diesem Interview präsent, ebenso wie die “Sounds of 50 Cent” und warum die Orsons Fifty Cent nicht mögen und eine Azad-Line, die niemand mag und wie die Orsons dazu stehen. Außerdem gibt es zensierte Barteksätze, Vorurteile und Kommunikationsprobleme. Größtmögliches Kino…

splash! 2010

9228_1222301512541_1079046058_676493_5414697_nBilder sagen mehr als Worte. Ort und Datum entnehmt ihr dem Flyer. splash! 2010 wir freuen uns ab jetzt.

Raekwon Interview Pt.1

rae_1G: Mit “Only Built 4 Cuban Linx…Pt.2″ hat Raekwon ein absolutes Jahreshighlight abgeliefert und mit dem Hype nebenbei für ein mittelschweres Wu-Revival gesorgt. Klar, dass wir Rae auf dem kürzlichen Europa-Trip abpassten und zum splash!-Mag-Plausch einluden. Bevor wir jedoch zum eigentlichen Kern des Interviews kamen (zu sehen in Pt.2!), verriet uns Lex Diamonds was er vom hohen Charteinstieg des Albums hält und warum er das Gefühl hat, diese Platte den Wu-Tang-Fans zu schulden. Doch diese Themen klingen beinahe trivial, verglichen mit den eindringlichen Erfahrungen, die Raekwon von seiner Reise nach Sierra Leone schildert.

E: As “Only Built 4 Cuban Linx…Pt.2″ is one of the top albums this year, of course we had to catch Raekwon at his Europe trip a couple of weeks ago. Before we came to the core of the interview (watch out for pt. 2!), Lex Diamonds stated what he thinks about the high chart entry of “OB4CL2″ and why he felt to owe this album to the fans. But it gets more profound, when Rae describes his experiences from his trip to Sierra Leone.

Veranstaltungshinweis für nächsten Freitag

azAn dieser Stelle veröffentlichen wir auf die Bitte unseres splash! Mag Mitarbeiters “Ayranmaiden” hin, einen Veranstaltungshinweis für alle Berliner. Da sich das Line up dieser Veranstaltung großartig liest und ein Phlatliner die Sause mitbeschallt, kommen wir diesem Wunsch gerne nach und fordern alle Leser dieser News auf, diese Party zu besuchen.

Brown Sugar Party Berlin 3rd Anniversary & KID JULEZ Birthday Bash
Kesselhaus BERLIN // Schönhauser Allee 36 // Freitag, 09.Okt.2009
Line up:
AZ ( New Jerzy)
Rasco (Cali Agents)

Aftershow:
DJ DIVERSION (White Chocolate Music / Brown Sugar Stuttgart)
DJ MAXXX ( Phlatline Chemnitz / Der Patriot ft.Harris / Brown Sugar Berlin)

Hosted by:
Yarah Bravo
AK: 18€
 

Entourage-Spezial Teil 1: Sylabil Spill und Stef der Crashtest

entourage_hoodieAm Morgen nach dem gefeierten splash!-Auftritt der Beleidiger saßen wir dem Beleidiger-Drittel Sylabil Spill und seinem Entourage-Business-Kollegen Stef der Crashtest in entspannter Atmosphäre zusammen. Wir sprachen natürlich über den splash!-Gig, kritische Situationen während der Entourage-Deutschland-Tour, dort entstandene Songs und über Images vom kleinen und vom großen Mann.

Teil 2 unserer Entourage-Spezial-Interview-Reihe mit Hulk Hodn und dem Retrogott findet Ihr in den nächsten Tagen ebenfalls hier.

Die Zukunft des splash! (2. Teil: Thomas Resch)

splash_logo_startIm zweiten Teil unserer “Zukunft-des-splash!”-Reihe geht’s ans Eingemachte. Nachdem wir mit Samy Deluxe die Sicht eines Außenstehenden auf das Festival gezeigt haben, ziehen wir nun mit Thomas Resch, splash! Gründer und Booker, Billanz. Was war aus Organisatorensicht positiv am splash! 2009, wo lagen die Fehler? Vor allem interessiert uns aber natürlich die Zukunft des Festivals, daher sprechen wir über Visionen fürs splash! 2010. Natürlich stehen wir da noch am Anfang, daher werden wir in Zukunft häufiger berichten, wie die Festivalorganisation verläuft- wenn euch das denn interessiert. Wir freuen uns auf  eure Kommentare. (Fotos: Pixelhure außer “Detroit Moves” by The Binh )

Wie ging’s euch nach dem splash! 09- Seid ihr da alle erst einmal kollektiv in ein Loch gefallen?

Der kurzfristige Umzug war schon ganz schön anstrengend. Letztendlich ist es nicht ganz einfach, wenn sich die Arbeit von einem ganzen Jahr auf 3 Tage Ergebnis erden. Zeit, um sich in ein Loch, oder besser, in ein Bett fallen zu lassen, hat man leider nicht. In dem Monat nach dem Festival gibt es noch viel aufzuarbeiten.

Wie lautet euer Fazit nach dem splash! 09 – Top oder Flop? Ist der Neustart geglückt?

Seit dem Wegzug aus Chemnitz fühlt sich irgendwie jedes Jahr ein bisschen wie ein Neustart an. Aber genau das ist es auch, aus dem man seine Energie zieht. Jetzt hat die Reise aber erst mal ein Ende. Wir fühlen uns auf Ferropolis zu hause und sind uns sicher, dass das splash! und vor allem unsere Besucher, dort eine tolle neue Location gefunden haben.

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Dieses splash! bot mehr musikalische Innovationen als jemals zuvor. Was ist euer Fazit, was die musikalischen Experimente angeht?

In diesem Jahr gab es im Vergleich zu den vergangenen Jahren sicher das musikalisch breiteste Line Up. Für uns war es wichtig, der Aktualität Tribut zu zollen und über den Tellerrand zu schauen. Im Großen und Ganzen kam das auch gut an. Es ist natürlich immer schwierig, solche Schritte zu gehen und dabei niemanden zu verschrecken. Letztendlich haben wir aber ein recht aufgeschlossenes und neugieriges Publikum, das sich auch gern mal auf neue Sounds einlässt. Für uns war zu sehen, dass vor allem Grime und Dubstep eine sehr gute Ergänzung zum bisherigen Hip Hop Line Up sind. Das werden wir auf jeden Fall konzeptionell weiter entwickeln.

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Welcher Act hat euch dieses Jahr besonders überzeugt?

Da können die Besucher sicher bessere Antworten geben. Wie jedes Jahr nimmt man sich vor Vieles zu sehen und stellt dann fest, dass es wieder nicht geklappt hat. Von den paar, die ich zum Teil gesehen habe, haben mich La Coka Nostra, Santigold, Black Milk, Rusko, Atmosphere, Toddla T und Samy überrascht.

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Die Spekulationen, wie viele Besucher dieses Jahr kamen, schießen ins Kraut. Könnt ihr denn eine Zahl nennen?

Nein, machen wir nicht. Das überlassen wir wie immer den „Journalisten” bzw. irgendwelchen Internetforumnerds, die nicht da waren. Die wissen das eh besser als wir.

Warum verkündet ihr eigentlich keine Besucherzahlen mehr?

Es ist für uns schlicht kein Indikator. Um den wirtschaftlichen Erfolg von Festivals zu messen, müssten man ja auch keine Besucherzahlen, sondern den Bilanzgewinn ausweisen. Das ist natürlich extrem spannend. Wir halten uns da lieber zurück und lassen das Erlebnis für sich sprechen.

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Wie ist das Fazit im Bezug auf das neue Gelände. Einerseits kamen die sanitären Anlagen und die betonierte Fläche allen zugute, andererseits waren da die längeren Wege aufs Gelände.

Mit dem Umzug nach Ferropolis hatten wir dieses Jahr zwar noch ein paar Startschwierigkeiten, aber dafür gerade in der Zukunft eine Menge interessanter Optionen. Das Gelände hat jetzt schon viele Vorteile gegenüber anderer Festivalspots und bis zum nächsten Jahr wird sich dort noch einiges entwickeln. Was die Wege betrifft, arbeiten wir weiter an unserem Shuttlekonzept. Wobei man aber sagen muss, dass es auf diversen Festivals dieser Größe so etwas gar nicht gibt. Da ist es ganz normal, dass man 20 min zwischen seinem Campingplatz und dem Festivalgelände unterwegs ist.

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Nach dem splash! 2008 kam die Frage auf, ob das splash! 2 oder 3 Tage andauern soll. Stellt sich diese Frage nach dem Festival dieses Jahr für euch wieder?

Nein, sie stellt sich nicht. Das Votum unserer Besucher war eindeutig. Vor allem aber die einzelnen Begründungen sind für uns sehr schlüssig gewesen. Splash! geht auch 2010 über drei Tage.

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Wie wird das Festival aussehen, gibt es da schon eine Vision?

Vom Flair und der Euphorie wie 1999, mit der professionellen Organisation von 2010 ;) . Das wäre natürlich das Beste was allen passieren könnte. Ein Traum. Da wir das aber nicht allein passend machen können, hoffen wir auch auf die entsprechende Einstellung unserer Gäste.
Von unserer Seite wird folgendes kommen:

Ein größeres Augenmerk auf die einzelnen Events wie Breakdance, Graffiti, Skateboard, etc. Eine verbesserte Kommunikation vor Ort. Eine verbesserte Soundqualität. Mehr Security und Ansprechpartner auf den Campingplätzen. Wir wollen das splash! wieder zu einem richtigen Hiphop-Event machen. So wie wir die Kultur begreifen, besteht sie nicht nur aus Zuschauern und Konsumenten, sondern eben auch aus Leuten, die mitmachen und sich austauschen. So entstehen oft große Momenten, auf der Bühne aber auch auf den Zuschauerrängen. Daher werden wir uns ein Stück weit wieder auf die Wurzeln besinnen, ohne dabei die Äste und die Zukunft von HipHop zu vergessen. Momentan arbeiten wir da an konkreten Konzepen, viele Ideen, wie wir das umsetzen wollen, haben wir schon. Natürlich hoffentlich wir auf viele gute Acts, mit vielen guten Performances. Das ist und war immer schon die Basis für ein gelungenes Festival.

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Reden wir mal über das splash! Orga-Team: Wie groß ist splash! Entertainment?

Wir sind zu dritt. Allerdings arbeiten zeitweise je nach Gewerke noch einige externe Leute mit. Und wir haben jedes Jahr um das Festival noch ein, zwei tapfere Praktikantinnen.

Wie sieht bei euch der normaler Arbeitstag aus? (9-5??)

9-5 könnten so in etwa 10 % des Jahres ausmachen. (jetzt ist es gerade 21:27 Uhr ;) ) Letztendlich kann man das nicht wirklich runterbrechen. Es wird halt gearbeitet bis es fertig ist.

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Ist Festivalveranstalter lohnenswert oder doch eher ein Job mit viel Idealismus?

Also ich sitze hier gerade in meiner Mietwohnung in Chemnitz. Hier kostet der qm 5,20 € kalt… …dürfte also Idealismus sein. Aber ohne Spaß, wir leben seit 12 Jahren davon und das ist doch eigentlich wirklich OK.

Was habt Ihr aus dem Debakel mit Nas oder Juelz Santana gelernt?

Tja was lernt man, wenn man sich 1000fach zurückversichert und mit der wohl weltweit größten Agentur zusammenarbeitet? Künstler sind merkwürdige Menschen und Geld zählt nur bedingt.

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Hat die Stadt Chemnitz eigentlich jemals versucht, das splash! Wieder in ihre Stadt zu holen?

Nein.

Wie seht Ihr andere klassische HipHop Festivals? Konkurrenz? Freundschaftlich?

Wir pflegen eine freundschaftlichen Beziehung zum Hip Hop Kemp. Babs (der Veranstalter) meldet sich ab und an und man tauscht sich aus. Laut seiner Aussage, war es auch das splash! das ihn dazu bewegt hat, das Hip Hop Kemp auf die Beine zu stellen. Mit den Hip Hop Open(minded) Gründern Strachi und Showi sind wir auch befreundet. Im Grunde genommen sind die Festivals zu verschieden, um in Konkurrenz zu stehen. Und außerdem gibt es im Hip Hop keine Konkurrenz, da gibt es Competition. Wer was anderes behauptet, ist ein übereifriger Promoter der nicht im Interesse des Veranstalters arbeitet und seinen Job überschätzt ;)

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Wann geht’s in Urlaub?

Am 21. September. Mit Freundin, Kind und Hund an die Ostsee. Es wird gutes Wetter geben, denn es hat ja schon während des Festivals geregnet. YIIIPPPEEEE

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