von splashmag_jonathan am 24.07.2010 in:
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Splash! Tag 1 ist schon wieder vorbei, der Zweite ist in vollem Gange. Ich wage schon einmal eine kleine Rücckschau. Angeschaut habe ich mir die “Sureshots” auf der Hauptbühne, angefangen bei Tech N9ne über Olli Banjo, Raekwon zu Savas und Nas & Damian Marley. Und am Ende musste natürlich nochmal Hudson Mohawke ein Besuch abgestattet werden.
Nochmal von Anfang an: Tech N9ne hat mich krass überrascht, denn obwohl mir Bewusst war, wie bekannt er für seine Liveshow ist, fühlt es sich nochmal komplett anders an, seine Fähigkeiten am Mic hautnah zu erleben. Nach dem exotischen Herrn aus Kansas City war Olli Banjo dran — und mit ihm für viele schon das Highlight des ersten Festival Tages. Der Kölner sorgte – wie erwartet – für eine ordentliche Party und Abriss. Das lag vor allem an seinen Gröhl-Hooks, die meiner Meinung nach der einzige Grund dafür sind, dass er noch keinen wirklichen Klassiker geschaffen hat, gleichzeitig aber auch regelmäßig für herausragende Konzerterlebnisse sorgen. Nach Olli Banjo war Raekwon dran, den ich mir aus einiger Entfernung anschaute, der mich aber auch überzeugte. Auf die East Coast Legende folgte die aktuelle Hip Hop Größe in Deutschland, der King of Rap Kool Savas. Im Gegensatz zur durchdrehenden Crowd, war ich nicht vollkommen überzeugt von der Show Savas’. Es lag nicht an der Bühnenshow , die großartig war, und natürlich erst Recht nicht an den herausragenden Fähigkeiten als Live Act. Was mir fehlte, waren neue prägnante Tracks. Natürlich war es ein absolutes Gänsehaut Erlebnis, Savas seine Classics wie “King of Rap” performen zu hören, aber die neuen Tracks fand ich fast allesamt schwach. Geschmacklose cheesy Hooks von Moe Mitchell brauche ich nicht und tun meinen Ohren weh. Andererseits muss ich auch zugeben, dass ich wohl der einzige war, der was zu meckern hatte — das Publikum feierte. Großartig waren auf jeden Fall Nas und Damian Marley, die das Publikum vor allem mit alten Nas Klassikern mitrissen, aber auch wirklich berührten mit ihren neuen Tracks. Mein Highlight war dabei “Patience”, den Track, den ich auch so schon für den Höhepunkt des “Distant Relatives” Album halte. Nas’ rappte seinen Part unglaublich.
Den schönen Abschluss meines ersten Splash! Tages feierte ich mit Hudson Mohawke, der, wie ich es erwartet hatte, ein wunderrbares Set spielte.
Danach ging es müde zurück auf den Zeltplatz, auf dem ich übrigens problemlos unser Zelt aufbauen konnte.
Und weitergeht’s!