Rough, rugged & raw? Aber das volle Programm! Wenn sich Cypress Hill Produzent DJ Muggs und La Coka Nostra MC Ill Bill für ein gemeinsames Album zusammen tun, wird auf R&B Hooks, poppige Beats und Justin Bieber Features ganz sicher verzichtet,. Erstrecht wenn sich diese beiden noch ihre Weggefährten B-Real und Vinnie Paz mit ins Boot holen – hardcore Rap, nicht mehr und nicht weniger. Als Dreingabe wird der Song noch mit einem 80er/90er Jahre Zeichentrick Video unterlegt.
MC Eiht ist in den vergangenen Wochen wieder vermehrt in den Fokus der Medien gerückt. Grund ist sein anstehendes Album, das mit Beats von DJ Premier und Brenk auffährt. Erstmalig trat er mit seiner Crew Compton’s Most Wanted in Erscheinung, die im Windschatten von N.W.A. mit dem Album “Music To Driveby” überregional bekannt wurden. Ein Klassiker vom Album ist “Hood Took Me Under”.
Ein Video, dass ich vielleicht nicht unbedingt gucken würde, wenn ich auch bei gewissen Pokemon-Folgen epileptische Schockzustände bekäme. Nur ‘ne kleine Warnung.
Abgesehen davon sind Bild und Ton absolut überragend. Der Song findet sich auf Leftys Album “Kill the Messenger” (welches am 16. November erscheint) und lässt sich hier downloaden.
Nipsey Hussle kann nicht nur locker bei ‘nem Snoop Dogg Look-Alike-Contest mitmachen, sondern auch noch gut rappen. Diese Videoauskopplung seines im Dezember erscheinenden Albums “South Central State of Mind” beweist das und weiß mir zu gefallen, wird aber dank RnB-Hook des Säuseljungen Lloyd nicht unbedingt überall auf Gegenliebe stoßen.
Ich bin jedenfalls gespannt, was der Jungrapper, der nach eigenen Angaben 20.000$ für einen Auftritt bekommt mit seinem Debüt auf die Beine stellt.
Mit Groove Me hat David Andrew Siteks Projekt Maximum Balloon ja schon ‘nen ziemlichen Hit abgeliefert, der grandiose Theophilus London dürfte da eine gewisse Mitschuld tragen. Nun wurde das Lied des Kaliforniers von Alex Metric durch den Wolf gedreht und hat für mich noch ‘ne Ebene an Großartigkeit dazu gewonnen.
Vorher hat sich schonJneiro Janel dran versucht und auch ein schickes elektronisches Gebilde gebastelt, dass aber nicht ganz so funky daherkommt.
Eigentlich wollte ich, passend zum einsetzenden Wechsel der Jahreszeit, eine etwas melancholische EP vorstellen. Aber das Video zur Präsentation des Programms Graffiti Analysis 3.0 hat mich aus meiner startenden Herbstdepression gerissen. Programm ist wohl nicht das richtige Wort dafür, aber mir fällt im Moment kein passenderer Begriff ein. Wie es funktioniert weiß ich auch nicht wirklich, geile News was?
Scheinbar ist es möglich mit Graffiti 3.0 Lichtsignale in eine dreidimensionale Abbildung auf dem PC (wahlweise IPhone) zu verwandeln, welche dann mit Hilfe eines Projektors im selben Moment wiedergegeben werden kann. Und dabei auch noch auf die Oberfläche reagiert, auf welche es projiziert wird. Meine Beschreibung trifft nicht annähernd den Kern des Ganzen. Aber ihr merkt es vielleicht, ich bin derbe geflasht! Schaut es euch an.
Auf der Homepage findet man eine Anleitung zum Ausprobieren und freien Download (!) des Programms. Vielleicht findet sich jemand zum ausprobieren!
Ein weiteres Iphone Feature für alle Beatbastler wird hier vorgestellt. Ich liebe das 21. Jahrhundert!
Arcade Fire sind zwar nicht gerade tief im Hiphop verwurzelt, aber eventuell hat der eine oder andere von euch trotzdem schon mal von der kanadischen Band gehört. Ihr aktuelles Album “The Suburbs” hat in den letzten Wochen, als Independent-Release wohlgemerkt, überall auf der Welt Top-Platzierungen in den Charts einsammeln können und über mangelndes Kritikerlob kann die Formation auch wahrlich nicht klagen. Wie es sich für eine Band dieser Größenordnung gehört, begnügen sich Arcade Fire nicht mit einem herkömmlichen Video-Clip. Für den Song “We Used to Wait” hat man lieber gleich mit google zusammengearbeitet und ein interaktives Video-Erlebnis geschaffen, dass in dieser Form wirklich einzigartig ist. Es bringt euch, nach Eingabe eures Geburtsortes, zurück an den Ort eurer Kindheit und gibt euch außerdem die Möglichkeit, dass Video direkt zu beeinflussen. Definitiv eine sehr spannende und innovative Angelegenheit, die man mal ausprobiert haben sollte!
Achtung : das Video ist auf Google Chrome ausgelegt, mit anderen Browsern könntet ihr mit dem aufwendigen Aufbau des “Videos” eventuell Probleme bekommen!
Dieser Guido hier spricht im Vergleich zu manch anderem Namensvetter sehr gut Englisch, kommt er doch aus dem Südwesten Englands. Bristol um genau zu sein. Im Dunstkreis von Joker, Pinch, Ginz und Konsorten hat er sich mit Maxis auf Punch Drunk in der Vergangenheit als weiterer Vertreter des Purple Sounds einen Namen gemacht und mit “Anidea” im Frühjahr das sehnlichst erwartete Debütalbum abgelegt. Der hypnotische Tune “Mad Sax” ist der Standouttrack des Albums und dessen Vibe wird vom folgenden YouTube-Kommentar auf den Punkt gebracht:
“I feel like I decided to go scuba diving and ended up being serenaded by a mermaid playing a sax.”
1997 war die Welt noch in Ordnung. Es gab echtes Musikfernsehen, dort lief eine HipHop Sendung namens WORD CUP, da traten Eins Zwo auf und Dendemann rappte noch über handfesten Bummtschack im WWF-Shirt. Die alte Geschichte von HipHop und Pizza, ihr kennt das…
Ein wunderbares Video gepaart mit einem guten Song. Dank der Kollegen vom Generation Tapedeck Blog habe ich diesen Hit von King Fantastic auch nicht übersehen. Wer danach genauso wie ich mehr Interesse an dem Künstler hat, kann seine sehr gut gestaltete Homepage mal ansurfen.
Neben weiteren Videos gibt es auch sein aktuelles Album “Finger Snaps and Gun Claps” zum kostenlosen Download. Gute Sache.
Heute ist der Große Tag der splash! Mag Neuerungen. Denn ab heute kommt nach der Street Watch-Rubrik unsere zweite neue splash! Mag Rubrik “Face It” an den Start. Das funktioniert ganz einfach. Wir suchen uns in unregelmäßigen Abständen einen Song, Video, Interview, Event oder sonst was aus, das in größerem oder kleineren Maße polarisieren oder provozieren könnte und fragen hier und in der splash! Festival Facebook Gruppe nach eurer Meinung.
Heute geht es um den neuen West-Raekwon-Bieber- Song, zu dem splash! Mag Blogger Jonathan sagt, oder besser eben nicht weiß was er sagen soll:
“Was soll man dazu groß sagen? Der Beat ist fresh. Raekwon und Kanye auf einem Track, der zu beiden passt. Mann, alles cool — bis die Hook einsetzt… Was zur Hölle sucht dieser Justin Bieber auf so einem Track? Und wer ist das überhaupt?
Festzuhalten bleibt: Jeder weiß, Yeezy liebt es, wenn seine Aktionen Kopfschütteln auslösen und provozieren. Aber er muss es ja auch nicht übertreiben, oder? Einen Track so zu verhunzen. Damn!”
Wir geben die Frage an euch weiter: Wurde der Wu Klassiker “Wu Tang Clan Ain’t Nothing To F*ck With” verhunzt oder einfach nur nach 2010 übersetzt? Was sagt ihr? Darf man das?
Original:
Was soll man dazu groß sagen? Der Beat ist fresh. Raekwon und Kanye auf einem Track, der zu beiden passt. Mann, alles cool — bis die Hook einsetzt… Was zur Hölle sucht dieser Justin Bieber auf so einem Track? Und wer ist das überhaupt?
Festzuhalten bleibt: Jeder weiß, Yeezy liebt es, wenn seine Aktionen Kopfschütteln auslösen und provozieren. Aber er muss es ja auch nicht übertreiben, oder? Einen Track so zu verhunzen. Damn!