Vor einigen Wochen war “We no speak Americano” schon bei Beatport ganz oben in den Charts, jetzt hat der Song es auch mir angetan. Sylvester Martinez & Johnson Peterson – zusammen Yolanda Be Cool- haben mit DCUP einen feinen funkigen Electrobeat gebastelt und das Ganze mit Samples des Renato Carosone Klassikers aus den 50-er Jahren ” Tu Vuo’ Fa’ L’Americano” gemixt. Erinnert ein bisschen an Balkanbeats, aber ist definitiv ein Gute-Laune-Song!
Wieder diese Briten: Bei denen ist Musik irgendwie anders. Zum Beispiel bei diesem Lied / Video hier: Ein dahinstrauchelnder Drum & Bass-Track mit einer rauchigen Frauenstimme als Anführerin. Sub Focus, Labelkollege von Chase & Status, führt die eigenwillige Produktion gekonnt ins Ziel:
Dank geht an die Jungs von urban-uk, bei denen ich das Video gefunden habe: Urban-UK-Blog-Eintrag
Jetzt, wo der Frühling grad ein wenig Pause macht, passt das hier ganz gut rein. Leicht melancholisch, unauffällig daherkommend und auf seine eigene Weise anregend. “Clash Music” ist ein Mix vom Berliner Elektro-Trio Moderat, das sich zu zwei Dritteln aus Modeselektor und zu einem Drittel aus Apparat zusammensetzt. Das Ganze gibt’s beim Munitionen-Blog zum Anhören und zum Download: Munitionen-Blog
Ihr fragt euch gerade, wer Kele ist? Das ist der Typ von Bloc Party. Ist jetzt solo unterwegs und hat ein Album mit dem schönen Titel “The Boxer” aufgenommen. Erscheinen wird das Ganze am 22. Juni bei Glassnote Records. Die Fans des Briten bekommen aber hier und jetzt mit dem Video zu “Tenderoni” einen ersten Teaser geboten.
Der Song ist schon irgendwie besser als erwartet, aber erinnert mich irgendwie an einen etwas fragwürdigen Mainstream-House-Hit, von dem mir der Titel nicht mehr einfällt. Was meint ihr?
Schlachthofbronx sind die Münchner, die Diplo toll findet. Das sollte bereits ausreichen, um dem Trio ein Ohr zu leihen. Ernsthaft: Die Musik spricht für sich, wobei sie auch schwer einzuordnen ist. Wer mitraten will, was Schlachthofbronx denn nun genau machen, sollte sich den von ihnen gestalteten XLR8R-Podcast runterladen: Schlachthofbronx-Podcast
Sie selbst bezeichnen ihre Musik als Munich Bass oder auch als “Menschenverachtende Untergrundmusik” (nein, der Ausdruck stammt nicht von K.I.Z.), ihre Hörer können sich mehr oder weniger auf Dubstep einigen.
Nach der Veröffentlichung seines 2. Albums Power im letzten Jahr, hat sich Boys Noize dieses Jahr mit Erol Alkan zusammengetan, um die Doppel-Single “Avalanche/ Lemonade” unters Volk zu bringen. Einen der beiden Songs könnt ihr hier bereits, mit visueller Untermalung, probehören. Qualitativ gibt an “Lemonade” überhaupt nichts auszusetzen, wie erwartet funktioniert die Zusammenarbeit der Beiden sehr gut und macht (zumindest mir) viel Spaß!
Further, so heisst das siebte Studioalbum des englischen Duos The Chemical Brothers, das am 7. Juni erscheinen soll. Es ist eine Sammlung von 8 Tracks, zu denen ein jeweils passender Film produziert wurde. Entstanden ist dieses audiovisuelle Spektakel durch die Zusammenarbeit mit dem Filmregisseur Adam Smith sowie Marcus Lyall. Dabei soll die Filmkomposition mit der Akustik harmonieren.
Soundmässig soll das Album eine Mischung aus fetten House-Basslines, Westcoast-Powerpop, deutschem “motorik rhythm” und psychedelischem Elektro werden.
Escape Velocity, den ersten Track aus dem neuen Album hat ihr Label Parlophone nun -leider noch ohne Video- online gestellt. Das Ganze dauert 12 Minuten und geht mehr in die Richtung Psychedelic.
Ich bin normalerweise nicht für Instrumentals zu haben, aber hier muss ich eine Ausnahme machen: Rude Kid kommt mit einem Video zu “Jack Daniels” und schraubt sich in die Gehörgänge rein. Nun hätte ich nur noch eine Frage: Wenn keiner rappt, woran erkennt man dann, dass es Grime ist?
Nettes Ding, was das Duo von Vex’d hier rausgehauen hat. Leider ist das dazugehörige Album “Cloud Seed” auch das letzte, das Vex’d veröffentlichen werden, denn die beiden Musiker Jamie Teasdale und Roly Porter gehen inzwischen getrennte Wege. Schön düster und metallen wummern hier die Bässe, dazu legt der Rapper Jest seine Stimme drüber. Download gibt’s hier: Vex’d – Disposition feat. Jest (MP3)
Über Bloc Party sollte man als Hip Hopper schon allein wegen des Namens stolpern. Die Rocker sind jedoch auch wegen ihrer Remix-Affinität bewundernswert: Zu zwei ihrer insgesamt drei Alben haben sie Remix-Alben in Auftrag gegeben, die die Musik stark ins Elektronische gehen lässt. Ein Beispiel dafür ist das ursprünglich sehr melancholische “Signs”, das Armand van Helden mal schnell tanzbodentauglich gemacht hat. Hier bekommt ihr neben dem Video (slightly NSFW) auch gleich den Link zur Free-MP3: MP3: Bloc Party – Signs (AVH Remix)
Patrick Wolf
Als Nächstes geht’s zu Patrick Wolf, der in seinen ersten beiden Alben “Lycanthropy” und “Wind in the Wires” ordentlich Experimentierfreudigkeit und Electro miteinander verwoben hat. Danach ging’s poppiger weiter; sein aktuelles Album “The Bachelor” ist dabei an vielen Stellen hymnenhaft. Für Electro müssen da schon die Remixer sorgen, so z.B. Alec Empire. Ebendieser versorgt “Hard Times” mit der Nachdrücklichkeit, die das Lied verdient hat. Bitte hier entlang zum Download: MP3: Patrick Wolf – Hard Times (Alec Empire Remix)
Nneka
Um mal wieder etwas mehr zur schwarzen Musik zurückzukehren, eignet sich hingegen Nneka sehr gut. Deren Single “Heartbeat” hat dank den mir unbekannten Chase & Status eine DiscoBoysige-Überarbeitung bekommen. Hier der Link: MP3: Nneka – Heartbeat (Chase & Status Remix)
PS: Die drei vorgestellten Künstler sind auch außerhalb der hier vorgestellten Remixe imho interessant.
Ich weiß nach wie vor nicht wirklich, wie ich zu dem neuen Crookers Album stehen soll. Es sind zwar so einige Banger drauf, aber auch ein paar echt bescheuerte Produktionen. Mir fehlen die “Knobbers”-Knaller, die man aber wohl auf einem Feature-Album nicht erwarten darf.
In jedem Falle ist Arena einer der besseren Tracks und das Video gelungen. Enjoy!